Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- Beilage 1927 (1927)
- Issue
- Dezember (12.1927)
- Date
- 1927-12-01
- Page
- Seite 62 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Treu und Glauben im lljm nicht begannt, daß andere Damen aufgenommen wjorden sind. Br. Wolfi-d.orfj Wolfenbütlel, teilt mit, daß von einem Bruder seiner Loge der Vorschlag gemacht worden isjt, ah Dislriktsthema zu stellen bjirgcrl'chen Leben. "* Br. G r o ß p r ä 's i'd e n t dankt |tfen Diskussionsrednern ti^r die Anregungen, die sie gebiacht' haben Worten erteilt er zugleich im Namsn.von Br. Großschatzttjeister. Die Erhöhung der Kopfsteuer stellt nicht in Frage. Es besteht "aber die Gewißbeü, d.-ß, wenn die' Erhöhung sich als notwendig erweisen sollte, sie aucfi bewilligt \ferden wird. Er betont, daß keine' Organisation von dem Ausmaß der Großloge so bi lig -arbeitet, wie diese. ■ Alles, was an Geld hereinkommt, kbintnt den Logen wieder zugute.- Die Arreit des Hessischest Logenverbances wird auts dankbarste . anerkannt. Das Gebiet hat, wie betont, die meisten kleinen Gemeinden, es steht ihnen abt.r ein geschlossenes Hinttrland großer! Gemeinden zur Se-te. Die Bewilligung der Subvention; ist nicht deshalb abgelehnt worden, weil die Leistunken gering eingeschätzt werden, sondern weil ein Beschluß des Generalkomitees vorliegt, über die bereits gewährten 5000 M nicht hinauszugehen. Um aber zu zeigen, ’wjie sehr die Arbeit von . uns anerkannt wird, bittet er, einen Betrag von 1000 M. zu bewilligen, d. h den gleichen Beitrag, wie er der Esra- Loge für die Arbeit in Mecklenburg zur Verfügung gestellt werden soll. Die Arbeit iu Mecklenburg ist deshalb so schwierig* weil die Juden dort viel weiter diasporisiert leben als in Hessen und die großen Gemeinden als Hinterland fehlen. Bei der Frage der Devise hjandelt. es sich nicht um eine Aenderung, sondern nur darum, ob statt Wohltätigkeit Wohltun und statt Bruderliebe Brüderlichkeit gesetzt werden soll. Eine Beschlußfassung in dieser Beziehung ist Zur geschäftlichen Bereinigung der Frage notwendig. ' Es. handelt sich also riur um die Feststellung der sprachlichen Form. - Bei den-'Darlehen handelt ej sich ii den mit Br Großschatzmeister f<$(jcusetzenden Grenzen einzirgthen unter der Voraussetzung, daß die gleichen Verpflichtungen auch von der Familie Kahn-Jaffa tib-riiommeir werden: Dem Antrag wird zugestimmt 1. Der K. S. O. zur Abdeckung ihrer Schuld bei dep Mannheimer SchwesMrnvereinigung 1500 M. zu gewähren. Das wird betchlosscn. * 5. In Verbindung mit dem Sonderausschuß fürdiegeistigen Interessen ein Distriktsthema den Logen zu stellen. ' Das wird ab gelehnt. (i. Die Devise so ::u belassen, wie sie ist. Dem wird ziigestimmt. 1. Eine Beteiligun g an der Prcsseausstellung soll nur dann stattfinde i, wenn keine wesentlichen Kosten - i entstehen. Demgemäß .vird beschlossen. $. Die erbetene Entlastung für den Oroßschatzmeister wird erteilt* 4. Einsetzung einer Schiedsbehörde. Br. K u z n i t z 1 y nimmt im wesentlichen auf das ausführliche vorliegende Referat Bezug,in dem ereine historische Darstellung gegebe t hat. Mit dem Korreferenten befindet ersieh insofern in Meinnngsveischiedenheit, als der letztere eine Lücke im Gesetz nicht annimmt, währtnd er in seinem Referat fest) estellt hat, daß die Konstitution keine Instanz vorsieht, < ie über Streitigkeiten zwischen Mitgliedern verschiede ter Distrikte oder zwischen Logen verschiedener ^Distrikt« zu urteilen hat. Der Referent bittet auch, es bei dtr Benennung Schiedsgericht zu belassen ,und nicht Gemeins :haftsgericht zu sagen. Die Einsetzung des Gerichts wird von «hm ebenso wie von dem Korreferenten befürwo tet. Br. A u e r h aa h (Korreferent) hält die Einsetzung eines Schiedsgericht zur Entscheidung von Streitigkeiten zwischen Mitgliedern verschiedener Distrikte und Logen verschiedener Dist licher Natur sind, ikte, soweit sie nicht rein geschäftlür wünschenswert. Die Zustimmung nicht um eigenteingereicht werden der Konstitutionsgroßloge würd, wenn ihr die Berichte liehe Darlehen, sondern um einej Kapitalsanlage, bei der. die Konstitutions£< seize den Distriktsgroßlogen das Recht auf einen Teil der zu-erlangende^ Zinsen verzichtet wird. Das drm Ostdeutschen Logenverband gewährte Darlehen ijt als Hypothek auf dem Grundstück in Agnetendorf eingetragen. Der K. S. O sollte, um die letzten Ueberreste aus der Inflationszeit zu b* seifigen, ein Beitrag gewährt werden. Er wird freilich nicht 3000 M. betragen dürfen, da das--die Finanzen der-Großlrtge «nicht zulassen. Er schlägt vor, den Be rag auf 1500 M. zu bemessen. .' Die Warnung vor dem Bellpc’schen Buch wird lusgesprochen werden. . , Br. Großpräsident stellt nunmehr * zur Abstimmung:; - 1. Dringende Empfehlung an Üie Logen, eine größere Anzahl von Losen der TubdrkulÖSe-Lotterie zu übernehmen. Dem wird zugestimmt. 2. Dem Hessischen Logenverband und der Esra-Loge je 1000 M. für Kulturarbeit zu gewähren Demgemäß wird beschlossen. 3. Die Vertreter der Großloge im Kuratorium des Jaffaheims zu ermächtigen, für die Schaffung eines Pensionsfonds für die Beamten des Jaffaheims Bindungen geben, in ihrem Schiedsgericht wütde ein eingesetztes Gericht darstellen der Konstitutionsgn ohne weiteres zu erlangen s;in, da Bereich Gerichte zu ernennen. Das von allen Distriktsgroßlogen Er bittet, die Berichte roßloge einzusenden, damit -sie sich ein Urteil bilden kann,. Br. Wiesmeyetv Die Anregung zu der Fiage ist von der Arbeitsgemeinschaft ' ausgegangen, und es wird Wert darauf gelegt, daß der gleiche Weg wieder eingehalten wird. Die endgültige Redaktion soll unter Zugrundelegung der! eingegangenen Voten Von der Arbeitsgemeinschaft erfolgen. Die Tschechoslowakische Gfoßloge hat drei Gruppen unterschieden, einmal Streitigkeiten zwischen Mitgliedurn verschiedener Distrikte, dann solche zwischen Logen verschiedener Distrikte und als dritte» Gruppe Streitigke ten zwischen verschiedenen Distriktsgroßlogen. Die Unterwerfung unter das Gericht sollte in den ersten zwe Fä'lennicht obligatorisch sein, wohl aber in dem 3. F tll Durch die Arbeitsgemeinschaft der europäischen Distrikte soll der unterschiedlichen Meinung gegenüber Amenkia Geltung verschafft werden. Es besteht die Befürchtung, jdaß bei der Einstellung Amerikas den hier auftaüchendoi Fragen nicht das rechte Verständnis ^ntgegengebrachtßwird. Deshalb soll ebenso wie bei dem 62