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Der Orden Bne Briss · 1927-12-01 · Dezember (12.1927) · p. Seite 60

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
Beilage 1927 (1927)
Issue
Dezember (12.1927)
Date
1927-12-01
Page
Seite 60 (sequence 4)
Language
German
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Br. Bsjumann, Danzig: Die fi Genteralkonpiteesitzungen verausgabte könsen verantwortet werden, einmi kcurätee innerhalbder ' Logenarbeit die Abhaltung der größeren Kosten weil das General* eine überragende' Rolle spielt dann aber auch, weil die Zahl der Mitglieder des Generalkomitees gegenüber früheren Zeiten erheblich gewachsen ist. | Bezüglich der Abänderung der Dievise ist in München ein formeller Beschluß nicht gefaßt vrorden. Es bestand aber! im wesentlichen die Uebereinstimmung, daß eine Aenderuhg nicht heibeigetührt werden solle. . Um die frage vorläufig zu erledigen, wäre eine Beschlußfassung vielleicht angebracht. Gegen die Gewährung von . Darlehen spricht sich Br. 'Baumann aus. -weiLsonst die Gioßl >ge immjr mehr gedrängt werden wird, Gelder her/ugeben und so ihre eigene finanzielle Grundlage gefährdet werden könnte. Er bittet durch das Generalkomited zum Ausdruck zu bringen, daß Darleheh nicht mehr-gewährt werden stillen. Br. Goldschmidt. Berlin, m ächte unter den von Br. Großpräsident genannten Themer die Forderung des Maasser unter ' der Fo-mulieTUng: Maasser oder Wege der Möglichkeiten zum Maasser - pn die erste Stelle setzen. Er bittet die Brüder, zwecks Anschaffung des Gedenkbuchs für verstorbene Brüdejr. und der Gesolei- Tafeln, die die Entwicklung der Logen im Deutschen Distrikt darstellen, etwas mehr Bewegung in die Logen hineinzubringen. Die Logen sind zur! Entgegennahme von die von der Großloge Es bedürfe mir eines gelegentlichen Hin kommen, durchaus Anregungen, gern bereit, weises. Auf die von Br. Großpräsident vorgetragenen Be merkungen über die Devise erwidert er, daß -es sich nicht um eine sachliche Aenderung, sondern nur um die bestmögliche Formulierung des Gegebenen handelt. Br. Werner, Frankfurt, unterstützt die Forderung des Hessischen Logenverbandes um eine Subvention von >000 M: Die G oßloge sollte durch] die Gewährung des Betrages der Arbeit iure moralische [Unterstützung zuteil ' wefden lassen, damit sie auch in anderen Bezirken, wie dies bei der Esra-Loge geschehen isti Nachahmung findet. Es handelt sich bei der Tätigkeit ]unr eine Arbeit an einzelnen Juden, die gewissermaßen nur persönlich geleistet werden kann. Für den Zusammenhang' der Log|en kommt - es darauf an, Generaikofnitees in die einzelne Loge .hinausgetragen wird. Auch aus diesem Grunde erscheint es trotz höherer Kosten wünschenswert, weiter des öfteren Sitzungen des Generalkomitees außerhalb Berlins! abhalten zu lassen. Aus den Anregungen des Sonderausschusses für Kunst findet Br. „Werner besonders beachtlich: bei gegebenen Gelegenheiten eine Ausstellung der Werke der Künstler zu veranstalten, vielleicht auch Vfranderaifsstellungen, gelegentlich auch einen Munstmarkt besonders auch zur Förderung außerhalb des Ordens stehender künstlerisch oder kunstgeweiblich tätiger jüdischer Männer und Frauen. Im Bayrischen Logenverband, bei dessen Tagung er als Vertreter der Großloge teilgen«j>mmen hat, bestand keine Neigung, für die Aufstellung kon Distriktsthemen. Bei der Erwähnung der Beziehungen zu den Nachbard;stink'en hpt er die Berührung der frauenfrage, die eine Großloge mit den Wie die Arbeit des der brennendsten im Distrikt ist, vermißt. In dieser Be ziehung ist von der Englischen Großloge zu lernen. Die Englische Oroßloge hi t eine Vertreterin der Frauenlogen zur Großloge zugelasstn.*! Der Referent weis dpnn auf das in deutscher Ueber- Setzung erschienene Ilufh von Belloc »Die Juden« hin und bittet, die Bruder vor der Anschaffung des Buches, das stark antisemitisch ist, zü warnen. Ein ausführlicher Bericht, der über die "endenz des Buches äufklirt, wäre notwendig. An der Lotterie für Tuberkulosefürsorge, für die sich die BBr. Hemy Rothschi d und Wronker besonders einsetzen, ist der Frauenbund gl« ichfalls beteiligt •* Br. Kahn, Stuttgrrt, weist auf die Pflicht hin, die Wohlfaljrtskonten zu vtrzinsen. Er wendet sich gegen die Bewilligung der Ford trung der K.S.O., nachdem in der Großlogehtagung die Ablösung der K.S.O. von der Großloge beschlossen worJ :n ist. Br. Freudenthal, Nürnberg, berichtet über die- Wahlen des Bayrisch'n Logenverbandes zum Generalkomitee. -Die Finanzierung der Arbeit des Hessischen Logenverbandes «ist Aufgab: -der Landesverbände, nicht der Großloge und der Logen. Ebenso gehört die Sammlung der Archivalien, weg« n deren die Großloge in letzter Zeit an' die Logen herangetreten ist, in das Aufgabengebiet der Landesverbände, 'nicht in das' des Oesamtarchivs und der Logen.“') Die Sammlung des Materials in dem Gesamtarchiv vürde auch vom wissenschaftlichen Standpunkt eine Ersc lwerung bedeuten. Er bittet, in dieser Beziehung kein: Propaganda mehr in den Logen zu machen. Den Ausführungen über die Einrichtung eigener Logenheime stimmt ir zu. Bei der Einweihung des Heimes der Carl Friedrich-Loge war der feierlichste Moment der, in dem der Mertor die Mesusah angeschlagen hat. Er empfiehlt die Einführung dieser Sitte. Distriktsthemen si td bei den Logen dicht sehr böliebt. Werden aber Themen zur Behandlung gestellt, so muß darauf geachtet werdet, daß sie einen praktischen Untergrund haben und die .ogenphraseologie nicht vermehren. Vielleicht wäre es richtig, zunächst Verbandsthemen zu schaffen, die nach der Behandlung in den lokalen Logen nach außen getragen werden können. Im Bayerischen Logenverband ist als solches Thema in Vorschlag gebracht worden: Wie tetätigen wir die Bruderliebe im wirtschaftlichen Leben? Die Behandlung der Frage wird eine äußerst schwierige sein. Von dem gegenwärtigen Prä- Münche t-Loge ist vorgeschlagen worden, wieder aufleben zu lassen und wie bei dem evangeiiäch-sozialen Kongreß ein Forum zu sidenten der die früheren Judentagje schaffen, vor dem erörtert werden. Die Die Worte »Woh können ohne weiteres Aenderung der Devise *) Dies geschieht Frauen-Hilfslogen g Fragen, die .Frauentag **) Zu bedenken eine auf Anregung sation ist. geistige und soziale Probleme Anregung hierzu sollte von dem Deutschen Distrikt auigehen. Der Gedanke ist sicherlich beachtenswert, das Th« ma sollte jedenfalls erörtert werden. tun, Brüderlichkeit und Eintracht« übernommen werden, da sie eine nicht darstellen. auch in anderen Distrikten, wo gründet sind — jedoch nur bei ressen berühren. Red. st allerdings, daß das Gesamtarchiv Ihr Gtoßloge entstandene Organi- Red. 60

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