Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- Beilage 1927 (1927)
- Issue
- Dezember (12.1927)
- Date
- 1927-12-01
- Page
- Seite 59 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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weil bei der vielfach Hoffnung besteht, aus Ordens-Distrikten hat ein leises Khis ern gez . ließ, die Logen Dieser Wunsef schaff geführt. gleichen Richtung der Ziele die den Verhandlungen des Deutschen Distriktes wer! volles Material daß der Zusammenschl einzelnen darslellt, die Logen, mit n4ch Hau« hat Er zu hat sich sch'aftiichen Verhältnisse nicht .rechtauhechtzuefhalte 1; er ist insbesondere durch die Notläge im Brude.rkrei ic über den Haufen geworfen worden. Nicht statthaft t r-/ scheint ihm das Darlehnskonto, das- 28000 M. Darlehen an Logen verzeichnet. Er bittet, mit der Qewährumg v< n Darlehen etwas sparsamer zu sein, und das Konto nicnl weiter anwachsen zu lassen. . - '[ - Br. Jeselsohn -weist darauf hin, daß die Ausbildung der Schwestern in Mannheim nicht von der Loge, und tiefer ausgebaut ist, als dies » sondern von einem besonderen Verein bewirkt worditn Ur. W. spricht die Hoffnung aus^^jst, und daß daher die Loge keine Möglichkeit der .Nied« ruß det Distiikte eine Stärkung des zu gewinnen, r- In den in den letzt« n Jahren sigt, das den’Wunsch aufkommen in ganz Eiuropa enger zusamtm-nzuschließen. der Schaffung der Arbeitsgemeindie Ueberzeugung, daß die Befürchtungen, die einzelne hegen, beseitigt werden können, weil der Grund breiter bisher der Fall war. er, gestützt aufi.die Gesamtheit der e nimmt und dazu beittägt, daß. der Aufschwurg der Idee und der Arbeit nicht nur die alte Höhe eri eicht,' sondern darüber hinausgehk .Die Breslauer Tagt ng, der er hat beiwohnen dürfen,.hat itjm viele Anregungen geschenkt. Br. Me/zbach, Frankfurt, nimmt das Wort, einmal zu dem Bericht des Großpräsidenten, dann aber zu dem Finanzbericht. Die von Er. Großpräsident für den Ausfall der Hes-. sischen Subvention angegebenen Gründe sind wohl nicht ganz überzeugend. Durch die Uebernahme mancher Ai beit des Hessischen Logefnverbandes durch die Landesverbände ist :ine gevrisse Entlastung eingetreten. Der Hessische Logenverbänd erbittet deshalb 'auch nicht wie früher eine Ziwendunp von 5000 M., sondern nur eine solch^ von 20(0 M. De Arbeit der Landesverbände liegt mehr auf organisatorischem Gebiet, während die Arbeit des. Hessisch« n Logen/erbandes eine mehr persönliche ist.. Jede Kulturarbeit, Maße Kleinarbeit und Persönlic keit. Die Anbetracht der in den der init der Abhaltung der Sitzungen außerhalb verbinden ist. Es ist daher ratsam,/ nur on etwa der Betrag v 1924 aufgestellte Etat stehen, Berlins hin and wieder einmal eine Sitzung außerhalb abzuhalten. Die Berechnung der Kosten der Großlogentagun« hält er für nicht rieh ig/ Er glaubt, daß mit allen Nebenkosten 18 0C0 M. ausrtichen dürfte. Der war durch die veränderten wirtjede soziale Arbeit ist in weitem erfordert dievolle Hingabe der gewünschte Unterstützung isl. in vielen kleinen Orten zu leistenden. Arbeit eine geinge. Er bittet, den Beschluß zu redigieren und einen Betrag, zu bswilligen. . , In der letzten Sitzung des Ceneralkomitees ist ein Punkt nur gestreift we rden, dessen ausführliche Behandlung, in der iieutigen Sitzung er .gewünscht hätte. Für die parteilose Behänd ung von Themen in den . Logen bittet er den Präsiden;en, Grundsätzliches an die Hand zu geben. Zu der f rage de: Ordensdevise meint er, daß die Formulieiurg Wohltu i, Brüderlichkeit und Eintracht, die ' keine Neuerur g, sondern nur einem klareren und besseren Ausdruck des bisheriperi' darstellt, ohne weiteres übernommen "werden könne. Einer Subventionierung der K.S.O. im Rahmen der vorhändenen Mittel sti nmt er zu, .wennglei« h die im vergangenen Js.fir bewilligten 3000 M. die letzte Rate zu sein, schien. Die Hauptsache ist, daß die alten Verpflichtungen bei d« r K. S. O abgedeckt sind. Zudem rinanzbericht bemerkt Redner: Die Kosten der auswärtig :n Sitzungen des Generalkomitees erscheinen ihm — wepn auch München besonders ungünstig liegt — nicht |im Verhältnis zu. dem Vorteil zu fchlagung des Betrages hat. Br: L e w k o w i t z , Brwlain Die Berichte des Großpräsidenten und des Oroßschatzmeisfers, geben den einzelnen Brüdern einen Ueberblick über die Arbeit, eie' innerhalb des Deutschen Distriktes geleistet wird Ans dem Bericht des Oroßpräsidenten tritt besonders < ie , Eigentümlichkeit ’ der kulturellen Lage des Uieutschfn Distriktes in die Erscheinung. Die Entwicklung’war sp. daß die Logen urspiünglich fast der einzige \Vtfelpurkt allen kulturellen Lebens waren* sie hatten Aufgaben in religiösen, politischen und sozialen Fragen z:i erfüllen, sie stellten gleichsam einen Mittelpunkt dar, in dem < ie Betätigung der deutschen Judenbeit io kultureller Be’ziehu ug zusammenfloß. Seitdem aber sind in. den letzten Ja ir- ’zehnten Organisationen entstandet!, die die verschiedenen sozialen und kulturellen Aufgaben zu ihren Sondeiaufcaten gemacht haben. Unter diesem Gesichtspunkt ist auch «kr Bericht des Br. Großschaizmeister zu betrachten, dtr Zuwendungen an das Oesamtarth'V der Deutschen Judtn, Jugendvereine, Stipendien an Studierende usw. verzeichnet. Es zeigt sich, daß die Loge an' all diesen Dingen nicht vorübergeht, und es sind nicht so sehr liemateriellen Leistungen als die Mitarbeit der einrelrerr Biiider in den Organisationen selbst, die den Anteil der Loge am kulturellen Lenen def deutschen Juiknheii dar ut Nach den Aufzeichnungen, die. er «ich gemacht i at, würden die Ausgaben der Großloge des Deutschen Distrikts für soziale und kulturelle Zwecke .60 000 M. rVcbnet man das Dajlehnskonto hinzu, 80—85000 M. — bei einem Gcsamtetat Von etwa 150 000 M. betragen — eine Leistung, auf die der Distrikt stolz sein kann. ’ Br. Kuznitzky, Berlin, äuß«M>t sich über die Situation des J a f f a h e i m s und die Schwierigkeiten der großen Logen. Wenn die Großloge helfend eingreifen j oll, müssen ihr«- Mittel gestärkt Werden. Br.' Arthur Cohn, Königsberg, weist die Sammlung für die Tuberkulosefürsorge betreffend auf die glehhgerichteie Sammlung des Jüdischen Frauenbundes hin. D e Arbeit des Hessischen Logenyerbanc/es wird auch dann weiter geleistet werden, wenn die. Subvention statt von der Grußloge vom Landesverband gewährt «ird. Der Frage der Abänderung der Devise wird zu viel Arbeit gewidmet. Er bittet, daß das OvneTalkomitee sich gegen die Aenderung ausspricht. Distriktsthemen sollten von dem Genrralkomitre aufgestellt werden, uni ' den Logen bestimmtegeistige Richtung zu gehen. Der vor zwei Jaiyen gemachte Versuch hat sich, wie $r aus der Arbeit der ostpreühisctien Log>-n weiß, gut bewährt.' Der Sonderausschuß fü die geistigen Interessen sollte es sich zur Richtschnur machen, ein bestimmtes Thema den Logen zue Behanclung vorzuschlagen statt der 100 Vorträge, die in der Hegel aufgeslelli werden. - 59 — t