Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- Beilage 1927 (1927)
- Issue
- Juni/Juli (6.1927)
- Date
- 1927-06-01
- Page
- Seite 34 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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I Sitzungen stattfinden zu lassen, und zwar mit erheblich kleinerer Tagesordnung, um allen Mitg liedern Gelegenheit zu geben, Wünsche Und Beschwerde i aus ihren Logen vorzubringen und Erfahrungen auszuta ischen. flr. Wolfsdorf dankt dem G oßpräsidenten für sein Eintreten für die Samson-Schule. B ■. Merzbach gegenüber betont er, daß die Samson-Schu! : das einzige noch in Deutschland hestehende jüdische Internat ist, das mit einer .Schule verbunden sei. Von I einer preußischen Provinz sei die Einrichtung von Freiste! en an der Samson- Schule so stark ausgenutzt worden, wir von der Provinz Hessen-Nassau. Umso mehr sei deshalb zu bedauern, daß gerade der Hessische Logenverba id sich gegenüber der Bi :te, eine Freistelle an der Schu e zu begründen, ablehnend verhalten habe. Die Unterst itzung der Anstalt sei no wendig, nicht nur um sie zu erha ten, sondern auch um sic zu einem modernen Schülerheil n 'umwandeln zu könnet . Bei Besuchen in nichtjüdische 1 Landerziehungsheimei i habe er gesehen, wie viele jüdische Kinder in diesen auf wachsen und so dem Judentum entfremdet werdejli. Es kann nicht im Sinne der Legen sein, daß die Samson-Schule verschwindet, und er litte daher nochmals, sich für ihre Erhaltung einzusetze i. Br. S t e r n verweist auf die vorbiidli che Hilfeleistung, die der Mitteldeutsche Logenverband di irch Uebernahme von Freistellen der Samson-Schule’gewi hrt hat. Die Aufnahme von Brüdern aus di r Umgegend hat sich, nicht als zweckmäßig erwiesen, wril die Teilnahme der Brüder an der Logenarbeit eine zu t eringe war. Um hier Abhilfe zu schaffen, ist in seiner Loge mit Erfolg der Versuch gemacht worden, Brüder za bestimmen, die die Plilicht haben, mindestens zweimal im Termin die einzelnen Brudervereinigungen aufzusuchen und andere zu veranlassen, mitzureisen. Für diese 1 Zweck müssen Exemplare der Qeschäftsausschi ßprotokolle zur e außerhalb des rts wohnenden Brüder zu informieren. — In den ier die Verhandanderslautenden Gerüchten und Ansichterj darauf hin, daß das Saargebiet urdeutsch ist und auch bleiben svird. Der Zusammenhang mit den Expräsider ten der Loge ist aufrecht erhalten wirden. Für das Jub läumsjahr — die Loge feiert in Kürze ihr 25 jähriges Bestehen — ist der Beamtenrat aus lauter) Expräsidenten zuslmmengesetzt worden. Br. J e s e I s o h nJ nicht als Anträge, sonde Ueber die Diätenfrage jetzt in die Abänderung, die sich Versendung mehr Verfügju|ng gestellt werden, um auch di Logenö Logen lungen Generi.llromitee — Mitteilung gemacht sammenhang mit den Exprijsidenten m werdet sämtliche Expräsidenten seine Verhärtungen des Beamtenrats zugezog in. zi/. Dui] Behandlung aller TJiemen in dei E Bit ist in sich dfe i. wiesen, wordejr{ist beh.i über reierie Brt wfrd. ordnet gelbst wird selbstverständlich üt in der Großloge — Geschä tsausschuß und Um den Zu- :ht zu verlieren, Loge zu den ri Ausarten muß der Präsident ve hüten. [Storch: Durch die Einführung ejiner Loge nichts erreicht worden. Instruktionslogen als außerordemlich wirksam er ja es ist vorgekommen, daß strultirmssitzung von den Teilnehmern Wird der Antrag,’ alle Thern :n in den Logen JtSn zu lassen, zum Beschluß erheben, dann muß ifc einzelnen Vorträge i;n geistige; und Diskussionsredner müssen bestellt werden, um ei^i Korrelat dafür zu schaffen, dal nichts gesagt wird, noch nicht an is \erletzen könnte. Bauma.nn: .Das Ritual kann die Logenrljerausgehervehe es durchgea-beitet ist. Für den E;;präsidenten ist es nicht gut, daß <r sofort Mentor Der Expräsident müßte einem Me atorenrat einge werden, aus dem dann die Men oren der [littet die’Anträge vjon Br. Cohn fn als Anregungen zji betrachten, büß erst noch, auch :n finanzieller Beziehung, Klarheit geschaffen werden, ehe eine Beschlußfassung möglich ist. D^r Anregung bezüglich des Rituals wird Rechnung getragen, da ja die Logen •Ferien eingetreten sind I und die bereits aus der Diskussion ergeben hat, die erst nach den Ferien ermöglichen wird. Br. Großpräsident Dir. Edmund Kohji dankt den Brüdern nochmals für .die Aufnahme, die hat, und für den Einbljck in die Leistungeh des 8. Distriktes, die ihm die Teilnahme an den Sitzudgen gestern und heute gegeben hat. Die Frage der Abäi derung des Rituals .war bereits Jn der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft im I Jahre 1925 Gegenstand der Erörterung. Der verstorbene Br. Großpräsident Ehrmann ist bfcauftragt worden, einen Entwurf auszuarbeiten, der dann nach Prag gesandt werden sollte, um eine Ergänzung voi tBr. Großmann zu erfahren. Auf Grund dieser beiden Entwürfe sollte dann durch den deutschen Distrikt ein Ritualentwurf ausgearbeitet werden, der für alle Distrikte, mindestens aber für die drei mitteleuropäischen Distrikte, die einen Kulturkreis bilden, Geltung haben äollte. Im Jahre 1926 hat die Arbeitsgemeinschaft der europäischen Distrikte den Beieirf deutschen Distrikt zu fertifür 1927 in Berlin vorgesehenen itheit zu prüfen. Er hält es für Iwurf im Herbst der Arbeitsgeschluß gefaßt, die von gende Ritualvorlage in de^ Sitzupg auf ihre Geeigne zweckmäßig, den Ritualer meinschaft vorzulegen. Br. J e s e I s o h n ste Studierende in gleicher zu gewähren, zur Abstimr Loge stimmt er von Nahbrüdern Dagegen haben ^ine ausgefallene nachverlangt hervori juhen. Br Saarloj ej bewiesen Scheuer dankt für das Wohlwollen, das der worden ist und \|eist gegenüber It den Antrag, Stipendien für e wie im vergangenen Jahr ung. Der Antrag wird angenommen. Es wird beschlossen, der Gesellschaft zur Förderung derWissenschaft dep Judentums für ihren Jubiläumsfpnds eine Beihilfe zu bewilligen." Die Festsetzung der Höhe wird dem Geschäftäauss'chuß überlassen. Es wird ferner beschlossen, der Etania einen Betrag von 2000.— Er. wiederum zuzuführen. Br. Bach bedauert, -daß an dem Finanzbericht nur so wenig Kritik geübt fvorden ist. Er wäre für eine Kritik, aus der Schlüsse hätten gezogen werden können, sehr dankbar gewesen. , ' Die Debatte über dis Aufwendungen dgr Logen für Ausschuß "kürz,—«Unterstützungen hat gezeigt^ daß lückenhafte Angaben nicht gemacht werden dürren. Wie unzulänglich die Angaben sind, beweist, daß die Berliner Logen allein für das Altersheim der Berliner Logen einen Jahresbeitrag von 56000.— Mark aufbringen, während der Wohlfahrtsausschuß der Berliner Logen sinen Betrag von 30 000.— M> aufgewendet hat. Das bedeutet, daß letzten Endes doch an&re Summen herauskommen als nach den Berichten angenommen Werden kann. Er wdndet sich dagegen, daß die Logen 4 und 5 Monate Ferien machen und bittet, daß der frühere Brauch, daß die Ferien nicht länger als 2 Monate dauern, wieder 34 Logen