Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- Beilage 1927 (1927)
- Issue
- Juni/Juli (6.1927)
- Date
- 1927-06-01
- Page
- Seite 33 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Kandidaten in die Loge einführt. Der Zusammenhang der Familien würde gleichfalls sehr gefördert werden, Er wendet sich gleichfalls gegen den Namen »Leibniz- Loge«. —' Bei den Delegationen durch die Oroßloge bittet e'r mehr jüngere Expräsidenten zu berücksichtigen. Es sei iberhaupt darauf zu achten, die Expräsidenten mehr m die Logenärbeit hineinzustellen, damit sie den Zusammenhang mit der Loge nicht verlieren. Den Landesverbänden gegenüber muß die Grenze gezogen werden in bezug auf das, was seitens der Logen unternommen wird. Da, wo Landesverbände vorhanden sind, müssen' die Logen sich damit begnügen,-’ Anregungen zu geben. Materielle Aufgaben dürfen den Landesverbänden! nicht abgenömmen werden. Zur Hebung des Logenbesuches ist unbedingt der Standpunkt einzunehmen, daß- Brüder, die die Loge nicht besuchen, auszuscheiden haben. Der materielle Schaden wird überwogen durch; den moralischen, der angerichtei wird, wenn der Bruder., die Loge pie mehr besucht. Durch die Oründung von kleinen Logen wird fast immer in die Gemeinde eine Spaltung hineingetragen. Den Logenkränzchen sollte gestattet werden nach kleinem Ritual in logenmäßigel* Form zu arbeiten. Hierdurch würde die Arbeit der Logertkränzchen außerordentlich gefördert. j Der Ritualentwurf darf in der vorliegenden Fassung nicht herausgehen. Es fehlt jeder Hinweis auf Vaterland, Wissenschaft und Kunst. Der Entwurf Bedarf einer genauen Durchsicht. Der Gesellschaft zur Förderung der'Wissenschaft des Judentums ist wiederuir ein Jahresbeitrag gewährt worden. Die Gesellschaft feiert in Kürze ihr 25jähriges Jubiläum. Sie beabsichtigt, aus diesem Anlaß einen Fonds zu sammeln, um wieder in den Stand gesetzt zu werden, die an sie herantretenden A iträge auf Förderung wissenschaftlicher Arbeiten mehr ju berücksichtigen. Er bittet, zu diesem Fonds auch seit;ns der Großloge einen Beitrag zu gewähren, vielleicht ein;n solchen von 1000.— M. Auch die Rabbinerbildungsanstalten befinden sich in einer sehr großen Notlage. Er littet, in den einzelnen Logen für die Unterstützung des Breslauer Seminars und der Hochschule für die Wissensciaft des Judentums zu werben. Auch für die Vergrößerung des Leserkreises des -Morgensollte in de 1 Logen in stärkerem Maße eihgetreten werden. Br. Jeselsohn w eist ferner darauf hin, daß -in den Nürnberger Logen kein Kandidat aufgenommen wird, der nicht auch die Zustimmung des Aufnahmeausschusses der anderen Loge gefunden hat. * Es wird nunmehr i 1 die Frühstüfckspause eingetreten. Wiederbeginn der Sitzuig l3’, Uhr. Br. Jeselsohn übernimmt nunmehr die Leitung. Die Redezeit wird auf 3 Minuten beschränkt. Br. Felsenthal Kunst für seine Arbeit widmen sollte, sondern die ehemaligen Schüler großes Ergebnis gebrac lt hätte. Der Zeitpunkt der etwas spät. Aber die was gearbeitet worden dankt dem Sonderausschuß für glaubt aber, daß der Ausschuß uni den Bericht der Brdd :r des Geperalkomitees übsr die Sitzung entgegenzunehme l. | Br. Sommer wendet sich gegen die Bbhindlung der Frage des Rituals. Das Ritual muß, ehe «s j n die Logen herausgeht, erst nöch einmal diirchgeairljeit.t( und fcrtiggesteilt werden.“ Gegen diä’ Genehmigung des Namens »Leibniz-Loge :rhebt er Bedenken. -I B :i der Ansehung der Sitzungen des Oeneplkorjntees (soll e auf die allgemeinen Feiertag; Rücksicht genommen yzitden. Br. Werner: Bei 1er Kulturarbeit darf btar sich njeht zu sehr auf die lian iesverk^uie verlassen,! da e$ in der Hauptsache auf persönliche, rtielirs.eehsche Arbeit ankommt. ' - .'j , Die Zentralstelle soll möglichst bald ins, L'ebe i gerufen we/ien, damit die Zersplitterung der Unterstützt ngen vermieden wird. I . Bezüglich des Ritual; yerweist er auf„-die Mit irbeit von Br. Franz Rosenzweig, ■Frankfurt.- . Wird die Behandlung aller Thetnen in den Log« n zugelassen, so muß auch die Beschränkung in den N :bengesetzen fallen. ■ , . ■ Bezüglich der Tubeikulosefürs^rjge weist auch «r auf die von Br. Wronker in. die Wege geleitete Lotter!« hin, deren Förderung er befürwortet. ( ■* < Die Berichterstattung über,die Arbeitendes Generalkomitees in den Logen ist notweridig,. und da wj d es als ein schwerer Fehler zu bezeitlineu sein, d*at die Logen während des ga(n; en Sommers ihre Logen; rbeit einstellen. Er bittet darauf hinzuvitken, da^cbense wie früher die Ferien höchste);s zwei Mönate .dauern. G Br, S t a u b berichtet kurz iibejr .sbihe Erfahrungen bei Besuchen der Logen und,hcbt gegenüber den Klagen über Nachlassen, der Logenbcziehu|ngen hervor, wieviel Arbeitsfreudigkeit er bei ieamterrräfen und Aifssclu sserr gefunden hat.- Ijlei den Wahlen z^ denselben soll eine stete Verjüngung "'erfolgen. Dadurch wird das Inte esse für die Logenarbeit gefördert- Wehn jetzt Maßqal men gegen säumige Brüder vielfach gef>l4nt werden, so v arnt er ernst vor drakonische ) Vorschlägen,. wie'Ausschluß durch Befugnis des Bean tenrats. Nicht selten werden auch gute Brüder am Logsnbesuch y'crhindert. Die Vorträge in den Logen, drej-woht-jetzt allgemein zur Hebung des Interesses du -derj 'Verhandlungen eingeführt sind, müssen sich, nicht tipr au den Inte lekt sondern auch, an Herz und Gemüt' der Brüder werden wie es B-. Wiener, Präsident dej- -Heinrich Graetz-loge in Breslau, in den sogenannten »Tempel-Logen versieht Br. Cohn, Künigsbeg, beantragt: •1. Die, Siizuugeii des- Gencralkomitee's immer September und Mär: abzuhaltcn, 2, Die Vergütung der LeisespcsgiJ für die wirklich gewendete Zeit zu Inrsch'ießeii, .? '■ t)as Ritual erst nanu nochmaliger Jpurchärbeit mg durch Br. Leszynsky und Br“. Großpräsideot an Logen hinauazdOehicfken.. *' , Br. Beer weist gegenüber der Klage, daß die 3. iufdie Exni:ht nur der bildenden Kunst seine Aufmerksamkeit Präsidenten den Zusammenhang mit ihrer Loge verbeten,. auch Musikern usw. darauf hin, daß in seiner Loge der Brauch besteht, sä Bei der Sams an-Schi le ist der Versuch gemacht worden, heranzuziehen, ohne daß dies ein rftliche Expräsidenten zu Mitgliedern des geistigen Ausschusses zu machen. Bei dem Druck des Rifuafs bittet er darauf zu achtsn, daß eine möglichst große Schrift gewählt wird, um das Lesen zu erleichtern. ■ Zwei Sitzungen des Qeneralkomitees erscheinen ilim lassen zu wollen, daß die Logen ihre Ferien unterbrechen, zu wenig. Er bittet, mindestens 3—4mal jährlich iic Sitzung des Oenekalkomitees ist Logen brennen darauf, zu hören, ist, Er bittet, noch jetzt veran- -r 33 — i -