Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- Beilage 1927 (1927)
- Issue
- Juni/Juli (6.1927)
- Date
- 1927-06-01
- Page
- Seite 29 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Folgende Zuwendungen bedürfen noch der Oeneh-, nigung des Genen lkomitees: 100 M. Verband jidischer Studentenvereine, 300 M. Verband j idischer Studentenvereine, 130 M. für jüdiscle Studierende in Kiel, 1000 M. für den Hilfsverein für jüdische Studierende, S00 M. für den Maler Budko (Entwurf des Gedenkbuchs). 230 M. für Teplitz Schönau (Erwerb von GründerrccY.en), 330 M. Gesellschaft zur Förderung def Wissenschaft des Judentums, 500 M. für das Aeyl in .Meran, 2C0, M. für das E holungsheim für Frauen und Mädchen in Bacen-Baden, f 250 M. für Mittel: tandskureri, 300 M. für das Krankenhaus in Memel, 200 M, für Jugendherbergen an den Regierungspräsidenter von Merseburg, 1000. M. für das Ferienheim Neuhäuser. , Dem Ferienheim Neuhäuser sei auch an dieser Stelle der besondere Dank ausgesprochen für das Entgegenkommen, das es uns bei der Aufnahme von Kindern unserer Amicitia-Lc ge in Posen bewiesen hat. Das Generalkomitee hat in den letzten beiden Jahren je 2400.— M. für iie Heranbildung jüdischer Lehramtskandidaten und Rabbiner bewilligt und 3000.— M. für jüdische Stüdierence. Es sind über'diesen Betrag hinaus Bewilligungen Ausgesprochen worden, und es handelt sich nicht nur danm, nachträglich die Zustimmung auszusprechen, sonde >n darum, dem Geschäftsausschuß die Ermächtigung zu erteilen, soweit notwendig in der gleichen Weise zu verfahren. Im Wesentlichen handelt es sich um Beträte, die eigentlich unter den Bruderhilfsfonds fallen. Br. Großpräsiel ent richtet an die Brüder und an die Logen einen warmherzigen Appell, der Samson-^chulg Hilfe zu gewähren Sie'ist das einzige jüdische Internat, das noch in Deutschland vorhandeh ist, und die Hilfe würde in der Hauptsache darin bestehen, daß der Schule Schüler zugeführt werden. Jede Loge, die dazu imstande ist, sollte eine Freistelle stiften. Der andere Weg der Hilfe würde darin bestehen, daß der Schule eine Zinslose Hypothek von 30(|00.— M. gewährt wird. Eine Loge hat angefragt, ob wieder ein neues Logenadreßbuch herausgegeben wird. Es wäre dies notwendig, weil 4eit dem Erscheinen des letzten sehr viele Veränderungen eingetreten sind. Die Herausgabe kann aber nur. dann erfolgen, «fenn_,damit gerechnet werden kann, daß von den einzelnen Logen eine genügende Anzahl von Exemplaren abgenommen wird. An aie Loge wär$ eine entsprechende Anfrage mit der Bitte, feste Verpflichtungen einzugehen, zu richten. Erst dann könnte an die Neuherausgabe des Logenadreßbuchs herangetreten werden. , ln der Frage der Tuberkulosefürsorge erscheint es notwendig, der Etanja in Davos wiederum einen Betrag von 2000 Franken jzuzuführen, um die Beziehung zu diesem Heim aufrecht zu erhalten, wenn wir für unsere. Brüder und ihre Angehörigen die erforderliche Fürsorge leisten wollen. Daneben hat Br. Wronker-Frankfurt a. M. die staatliche Genehmigung zur ^Veranstaltung einer Ziehung erhalten, deren Ertrag die Möglichkeit geben soll, ein Tuberkulosenheim zu schaffen. Ferner ist von dem Jüdischen Frauenbund ein Heim für tuberkulös gefährdete Kinder geplant. .. — 29 immt auf die Er- Die Frage der Abänderung des Rituals hat uns seit langem beschäftigt, und der Geschäftsausschu 5 hat be-, schlossen, eine Umarbeitung nach der sprachlichen Seite vorzunehmen. Br. Leszynsky hat den ihfn üb« rtragenen Auftrag erfüllt. 'Seine Ausarbeitung ist den Br idem des Geschäftsausschusses in der Generalkömmii sion zugegangen. Br. GroßjiräsitLnt. bittet, dafür Sorge zu tragen, daß in den Lögen in einer oder mehreren Sitzung en probeweise nach dem Ritual gearbeitet wirdr und daß dann die Ansichten der Logen der Großloge zugeleitet w erden. Die Jüdische Telegraphenagentur, die stets die neuesten Nachrichten aus. allen Gebieten des Weltjudentums bringt, regt ein Sammelabonnement der Lögen-an und ist bereit, den Logen im - Abonnementspreis, der. sonst 20.— M\ monatlich beträgt, entgegenzukommen. Br. Großpräsident bittet, die Logen zu einem Abonnement anzuregen und Bestellungen - über die •Großlöge zu. leiten, die dann die günstigsten Bedingungen zu erziel :n suchen wird. Br. Großpräsident bittet nunmehr Br. Großschatzmeister den Kassenbericht zu erstatten und dann erst in die Aussprache einzutreten,: die "sich auf die Anträge von Br. Goldstein• und das Referat von Br. Baumarm gleiche falls zji erstrecken hätte. Br. Großschatz me ist er- Bach r den detf Brüdern zugegangerren. Abschluß und läuterungen Bezug und bedauert, daß angesichts der großen Anforderungen, . die ah die Großlöj'e herangetreten sind, nicht größere Beträge zur Verfügung waren. So mußten Anforderungen, die wichtig.'erschienen, unberücksichtigt ' bleiben. Wenn es dennoch möglich war, das Jahr 1926:27 mit eirfem kleinen-*Uehjerschuß von 1590,— M. abzuschließen, so ist es einer stillen Reserve, zu danken, die in dem Währungskonto lag und dadurch entstanden Ist, daß ‘der. Lollar des Dollarguthabens, das anf diesem Konto ruhte, i lit 4. ' M, in Rechnung gesetzt \yorden" ist. Während/es möglich war, im vergangenen Jahr eine Rücklage zu znäphen, gehen wir in das neue Jahr ohne eine solche'liinejn. Es ist dies ein Zeichen für .die angespannten wirtschaftlichen Verhältnisse. — Hinzu kommt, daß in' diesen'Jahr mit einer’geringeren Zahl* von Brüdern gegenüber dem Vorjahr zu rechnen ist: es sind 210 Brüder we riger, insgesamt 14981. Er persönlich steht auf dem S andpunkt, daß die Verringerung, der Braderzahf eine (Ie9undnng innerhalb der Logen des Deutschen Distrikts darstellt. Zu d£n einzelnen Positionen übergehertd bemerkt er, daß zu den Einnahmen kaum etwas zu berierKeri ist. Das Währungskonto ist aufgelöst worden und in 810 bezw.', KP,o deutschen Wertpapieren angelegt worden. Damit haben sich-die Zinseinnahmen jvesentlich erljölit. Die Finanzgebarupg konnte leine etwas .lockurere sein, da der Etat auf der 'Grundlage) von 12-400 Bi Odern bei einem Kopf beitrag von 8.— M| aufgesteflt ist, während der Kopfbeitrag in . der Großlogentagung von'1924 auf 10.— M. festgesetzt worden uäd die Mitglied« rzahl eine höhere geworden ist. Zu den Ausgaben bemerkt pensionsfonds und Büro haben Etat« gehalten. Der. Posten mäßig 8000.— M. aufzu weisen verbraucht, ja sogar1 um 42,85 Es ist das ein erfreuliches.Zeit bindung mit den einzelnen als dies früher der Fill war. er: Die Konten Beamtensich in den Grenzen des Logenbesuche, der etatshat, ist zum ersten Mal überschritte^ worden. nen dafür, daf Logen reger gevrorden ist die Ver-. t