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Der Orden Bne Briss · 1927-04-01 · April (4.1927) · p. Seite 17

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
Beilage 1927 (1927)
Issue
April (4.1927)
Date
1927-04-01
Page
Seite 17 (sequence 9)
Language
German
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' J t ••1 die die großen Logen heute für ihre Brüder und deren Angehörige aufbringen müssen, um der dringendsten Not abzuhelfen, sind so groß, daß daneben für geistige Aufgaben nicht mehr viel bleibt. Deshalb sollten die Kosten für die Redner von der Oroßloge getragen werden. Br. Schindler stellt den Antrag Kahn, Berlin, einen namhaften Betrag durch die Oroßloge zur Verfügung zu stellen,'um Persönlichkeiten, die in die einzelnen Logen entsandt werden, zu fjonorieren, zur Abstrfnmtfhg. Der Antrag wird angenommen. Br. Rosin faßt seine Ausführungen dahin zusammen: ,. Innerhalb des Einflusses der Gfoßloge sollen Themen an die einzelnen Logenverbände und Logen weitergegeben werden, deren Ausarbeitung und Vortrag von dazu geeigneten und honorierten Logenbrüdern gehalten werden. Der Großloge bleibt die Ausführung Vorbehalten* Der Antrag wird gleichfalls' angenommen. Statt »Pflichtthemen« wird »Distriktsthemengesetzt. Die Anregungen zu Punkt 2 werden dem Arbeitsausschuß als Material überwiesen. -r Zu Punkt 8 a: Herausgabe von Flugschriften ,über^ Zeitfragen in Beziehung zur Logenarbeft wird folgender Antrag von Br. Rosenfeld gestellt: Der Sonderausschuß bittet die Oroßloge versuchsweise jährlich drei Themen über Logenfnhalte für Flugblätter in Form von Preisausschreiben zu stellen. /*• Br. Kahn Warnt vor Preisausschreiben, die d$n Dilettantismus fördern. Die Großloge soll sich an einen Kreis von Fachleuten wenden. Statt Preise Honorierungen. Br. Schindler: Es kommt darauf an, möglichst viele Brüder zu interessieren. Br. Goldschmidt hält für nötig, gegenüber mancherlei Strömungen im Orden zu betonen, daß das allgemein Menschliche nicht durch das Hyperreligiöse oder das Hypernationalistische zurückgedrängt werden dürfte. Der oben mitgeteilte Antrag wird einstimmig angenommen. , * 8 b. Ausarbeitung ritualmäßiger Formen für die im Logenleben regelmäßig wi&derkehrenden Festlichkeiten. Die Notwendigkeit, ritualmäßige Formen für die Festlogen zu schaffen, begründet Br. Rosenfeld damit, daß es ohne starke, stimmunggebende Momente unmöglich sei, den Logenvorgang über den Alltag zu erheben. Die Mittel aller Künste müßten eingesetzt werden, um der festlichen Stunde eigene Formen und. Kräfte zu verleihen. Br. S c h i n d 1 e r: Die musikalische Einleitung aller Logenfestsitzungen sei zum Teil dujchgeführt und unter allen Umständen zu empfehlen. Br. Cahen, Köln, bemerkt, daß in den Kölner Logen bereits nach den Vorschlägen von Br. Rosenfeld verfahren wird, insbesondere in musikalischer Beziehung. Br. Cahen wirft die Frage auf, ob' die Symbole bereits am ersten Abend erklärt werden sollen, oder ob es nicht zweckmäßiger sei, die Eigenart der Einführungsrede ihre Wirkung tun zu lassen, und die Zeichengebung in die Instruktion zu verlegen. Br. B a e r, Berlin, teilt mit, daß die Timendorfer Jubiläums-Loge bei Einführungen bereits nach einem Ritual verfahre, daß-dem amerikanischen Ritual nachgel als Symbole die Bibel und die Menorah very i die Brüder des Beamtenrats .‘stärker zur Handl zieht. Beim Brudermahl weist der Mentor auf unter dem die Feier steht, hin. Es werden gesungen und ein Schlußsp.ruch leitet ‘ dam freiere Zusammensein über. Bei der. Träuerloj umflorte Kerzen gebrannt, im*' Mittelpunkt Symbol der Menorah. Ein Kurzspruch 'des unterscheidet zwischen Freude und Schmerz, did Verlesung der in dem letzten Jahre Vei eine kurze Ansprache über den Begriff der Unsi oder sonst ein-Thema, däs dem" Tage angei)i Von einem Bruder wird dann ein .Gedicht r HalevL in der Bearbeitung von Br. Rabb: vorgetragen. , Die Trauerloge gehört! zu den fünf Log< für die Präsenzpflicht vorgeschrieben ist. Da,ß gestaltüng des Rituals notwendig ist; zeigt der solchen Feier stets stärkere: Besuch der Logeni Die Ausführungen, daß difc Löge den Zwedk. ,den Zusammenhang in der jüdischen .Gemein zu wirken, hält er nicht fifr richtig. ' Die Löd einen Selbstzweck. Die Einführung, wie sie je hängt in ihrer Wirkung davon ab, oh der jew sident ein guter Redner ist und ob der Großloge die geeignete Persönlichkeit ist. 1 gestaltüng des Rituals nach amerikanischem dem Abend eine Geschloisenheit ' Die nicht auf das rein Zwfcckhalte at%estel|t werdei aber am EinführungsabeRdj gegeben und. dar die Loge hineinverlegt werden, ■ Der Präsiden fest vorgeschriebene Ansprache zu halten, Wirkung eine erhebende ist. Die einzelnen Menorah stellen Ordenstugenden dar; ’die Vizepräsidenten erklärt werden. j-, Br. Cahen, Cöln, fragt, wie eiüe solche auf die Brüder wirkt, die ihr mehrmals beiwohji Br. Baer bemerkt, daß Einführungen in « nur einmal, höchstens zweimal im Terrain erfo Br. Ooldstein, Darrflsllsdt,regt?n, bei der jedem Bruder eine Bibel zu überreichen, um beizutragen, daß die Bibel wieder in die Häuser kommt. j ., > Br. S o m m e r meintf (faß die beste Form einetv^ Redner nicht brauchbar mache, und daß jn wo ein Präsident kein Redner sei, einem geejj Präsidenten die Einführung überlassen werddn Br. Baer: Voraussetzung für dit Wirkung gestalteten Rituals ist ein vorheriges Abstirri Beamten. Die stärkere, religiöse Einstellung erscheint wünschenswert, ebenso eine größere an die freimaurerischen Formen, um die ge Logensitzung von der eines; beliebigen Vereins scheiden und den Brüdern, die zu uns kommen, lichkeit der Erhebung zu geben. Nach -kurzer weiterer Aussprache wird die Frage' dem Arbeitsausschuß nochmals zu ü Br. Baer zu bitten, seine Ausführungen s'ctiriftli zulegen, und eine Kommission »tut der weiteren zu betrauen. . In die Kommission werden die Btüder Hannover, Goldstein, Darmstadt,'und Baer, Berliii c en Veit A. Sym di du: bei Schluß der Sitzung 43/4 Uhr. ■ gez. Dr. F bildet ist. endet und mg heranj Begriff, ei Ließet auf, das;e werden steht' das. fjräsidenten Esfolgt stotbenen, {erbfiebkeit essen ist. n lehuda E}mil Cohn nabendeh, eint Ausnach einer bende. — Habe, auf icha.ft Ihnen haben!zt erfolgt, Hlige Pcareter der :ine Aususter gibt olik darfsie muß nicht in hat eine in' ihrer llichterder turch den Einführung en. Einer Loge gen. inführung, so' dazu jüdischen de chlechten n Fällen, igkietep -£xmüsse: -des ausmen der % Rituals Anlehnung wohnliche zu unterdie Mögehlossen, ^erweisen, nieder- Beratung i:h Tösenfeld, , gewählt. i n k e 1. 17

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