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Der Orden Bne Briss · 1927-04-01 · April (4.1927) · p. Seite 13

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
Beilage 1927 (1927)
Issue
April (4.1927)
Date
1927-04-01
Page
Seite 13 (sequence 5)
Language
German
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bezw. das Material nach einem mitgeteilten Schema zu sammeln. — Nach Vorliegen des Materials der Logen wird man dazu kommen müssen, diejenigen BBr. zu bestimmen, die die Qeschichte. schreiben, denn es erscheint nicht wahrscheinlich, daß ein einzelner sie schreiben kann. Br. S c h i n d 1 e r bittet zu erwägen, ob neben der neu herauszugebenden Oeschichte des Ordens auch die von Br. Maretzki ira Neudruck erscheinen könnte, bei dem die von Maretzki selbst aufgezeichneten Korrekturen verwendet werden müBten. . Das Geschichtswerk Maretzki könnefebenso wie das Kotnpendium Goldschmidt neben dem neu zu schaffenden Geschichtswerk bestehen. Die BBr. O o 1 d s t e i n und Mittwoch halten eine Abänderung der Maretzkischen Geschichte nicht für möglich, sie besitze nur noch als historische Quelle einen Wert.'; ' Beschluß: Der Oroßloge zu empfehlen, von einem Neudruck des Maretzkischen Buches abzusehen.' Br. Rosenthal sieht nicht, wie die Teilgeschichten der Logen für die Bearbeitung der Ordensgeschichte verwendet werden sollen, und in welcher Weise die' einzelnen Oeschichten zu schreiben sind. Br. S c h i n d I e r erklärt, daß die Oeschichte des Ordens ‘ sich doch aus der Oeschichte der einzelnen Logen zusammensetZe. Erst später kann festgestellt werden, ob die Ordensgeschichte rein historisch, propagandistisch Ader wie sonst geschrieben werden soll. Zunächst muß in den Logen das Material gesammelt werden.; Br. Mittwoch meint, daß" heute bestimmte Beschlüsse nicht gefaßt werden können, daß es vor allem darauf ankommt, das Material zu sammeln und die hierfür erforderlichen Fragebogen möglichst bald an die Logen herauszusenden. Br. Schindler führt demgegenüber aus, daß vor allem die Personenfrage gelöst wjerdenjmuß. *, Br. Kahn: Das Maretzkische Buch entspricht zu wenig den Bedürfnissen der Zeit ‘ und den Anforderungen, die * an ein solches Werk heute gestellt werden. Ein gutes Buch braucht viel J Zeit, ,'uhd er bittet, [die Vorarbeiten unverzüglich in Angriff zu nehmen.. Er beantragt die Einsetzung einer kleinen Kommission von Fachleuten, die die Arbeit in Gemeinschaft mit der Oroßloge einleitet. I Br. Sommer: An die einzelnen Logen ist bereits das Ersuchen gegangen, Material einzusenden. Um die Arbeit der Logen nicht zu einer! unnützen zu machen, muß festgestellt werden, in welcher Weise das Material zusammengestellt werden soll. Br. Schindler verliest die Richtlinien, nach denen die Logen gebeten worden sind, eine Oeschichte ihrer Loge zu schreiben oder das Material zu sammeln.| Br. Cahen, Köln, meint, daß die Oeschichte historisch geschrieben werden muß, weil für eine propagandistische Geschichtsschreibung kaum die geeignete Persönlichkeit gefunden werden kann. Mit der historischen Geschichtsschreibung aber braucht nicht notwendig ein Bruder befaßt zu werden, und es kommen auch jüngere Qelehrte in Frage. Wichtig ist, daß der Verfasser sich .selbst das Material aus den Protokollen beschafft.; Br. Ros in verweist auf die Gesellschaft für jüdische Geschickte und Literatur, die zweifellos die nötige Erfahrung und auch Kenntnis über die Personenfrage besitzt. difc Logen <; gerichtet worden ist, Die Umfrage, die an kann, wenn sich bei der Bearbeitung Lucken zeigen, ergänzt werden. Die historische ^Geschieh iskchreifmng kommt allein in Frage, .weil es ein Werk für die Zukunft sein soll, das durch keinerlei Werturieile getrübt werden darf. Br. Expräs. Elbogen-, der Fachmann der Lage sein, die geeigneten Mitarbeiter zu ist, wird .in finden. Br. Lewkowitz: Beil der Auswahl, der Pirrsönlichkeit, die, die Oeschichte schreibt, muß größtes Gewicht darauf gelegt werden, wie sie |zu. den jüdischen Dingen eingestellt ist, und zwar dicht' np* in -Bezug auf jüdischkulturelle Dinge. Der 'Einsetzung einer Kommission stimmt er zu. Es schlägt für diese vprr 'die BBr. Baeck, Elbogen, Kahn, Goldsteini. ' .. 0 1 Durch die verschiedenen Richtungen, die durch diese Brüder repräsentiert werden, ist-die - größtr lögliche Objektivität gesichert. Die Kommission muß. üb :r die Grundsätze für die Geschichtsschreibung * entscheid :n, und insbesondere auch darüber, ob sie einer oder mehreren Persönlichkeiten das Werk übertragen will. ’ . Beschluß: Es^vird empfohlen, eine.Kommission, bestehend aus den Brüdern Baeck, Elbogen, Kahii, Goldstern, denen die beiden Grbßsekretäre beigeortnet werden, einzusetzeh. Die Kommission soll s!:h über die Grundsätze der Geschichtsschreibung unddie Persönlichkeiten, die mit ihr zu betrauen sind, schlüssig machen. 6. Pflichtthemen. . Br. R o s i n führt aüs, daß der Lögeni gebaut werden muß, weni weite Kreise der B jetzt dem Logenleben femhalten, befriedigt zur Logenarbeit herangezögeh werden sollen, die Logen über alle Arten von Vereinigung' soll, ist neben der treuen Freundschaft und der Idealismus und die Durchgeistigüng, d. bildung von Gemüt uttd Verstand. Diese herbeizuführen, stößt manchmal namentlich der großen Städte, in denen der Kontakt" einzelnen Brüdern nicht hergesteiltwerde 1 Schwierigkeiten. Die Hebung der Oeistigkeit durch Veranstaltung von Vorträgen in den der Mittel, das mit nicht allzu vielem Erli wird, und auch immer wieder versucht wert, .1 durch geeignete Vorträge und Redner auf erziehlich einzuwirken. fJm diese Einwickun j gehören bestimmte Arten von Vorträgen, diu fichkeit heben, das Gemüt tief .bewegen u und der Gesinnung die erwünschte Richtung Vorträge sollten als Pflichtthemen möglich:;t ',.Loge gehalten werden!f Sie sind in der Of zuarbeiten und sollen nicht -derr einzelnen lassen bleiben, die neben 'den von der Grofjl ganzen Distrikt zu regelnden .eigentlichen Vorträgen ihfe eigenen Anregungen - durd erörtern mögen. Hierdurch wird das Band fester geknüpft und in Wünschenswerter Wefe< samkeit kontrolliert. Selbstverständlich zelnen Logen Wünsche für die Richtnng der 1 zum Ausdruck bringen Und es ist auch' die den Logen die Auswahl unter niehreren überlassen. Die Redner sollten, von der gewählt und Reisekosten ihnen erstattet w — 13 — I edanke ausi üder, die sich werden und Denn was;en erheben. Jrüderlichkeit die Durch- Purchbildung n den Logen wischen den kann, auf - der Brüde^;in ist einesolg» versucht pn 'muß, um die Brüder zu erzielen, die Briiderdem Geist l£eben. Diese oft in der oßloge aus- Logen iibertoge.,fiir den didaktischen hführen und per Einzelloge ,e - ihrfe Wirken die ein» rd?flichtthemen .Möglichkeit, Themen zu ßloge ausirden.“ Trotz GO r

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