Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1927
- Issue
- Nr. 11 - November
- Date
- 1927-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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löste — dieses Herz, das in gleichem Maße der Freude empfänglich war, wie es dem Leide offen stand. * * Ludwig Cahen wurde in Mühlheim^a. Rh. geboren, studierte in Bonn, bestand, 1894 das Assessorexamen, entfaltete als Anwalt in Köln eine umfangreiche Tätigkeit auf allen Rechtsgebieten, insbesondere auf dem Gebiete des gewerblichen Rechtsschutzes und des unlauteren Wettbewerbes. Durch das Vertrauen seiner Kollegen wurde er in den Vorstand der Anwaltskammer des Kölner Oberlandesgerichtes berufen. Unermeßlich sind die Verdienste, dieser sich um die jüdische Oeffentlichkeit erworben hat, 1903—1905 war er Präsident der Rheinland-Loge, Gründer der Moriah-Loge und ihr ' ständiger geistiger Mentor, lange Jahre Mitglied des GeneralkomiteeS. Er wirkte in der Verwaltung des Asyls für Kranke und Altersschwache in KölnrEhrenfeld, des Lehrlingsheims, des Moriah-Hortes, der Kinderheilstätte Bad Kreuznach, war Mitglied des Ortsgruppenvorstandes des Central Vereins, trat für das Palästina-Aufbau werk ein; ' * * ' * Am 17. September 1927 vereinigten sich die beiden Kölner Logen mit Vertretern der benachbarten Logen im Logenheini zu einer überaus würdigen Trauerfeier, die von dem Präsidenten der Moriah-Loge Br. Kramer geleitet wurde. Ungefähr 500 Brüder füllten den Saal und die Tribünen. Es fehlten wohl nur diejenigen, die durch zwingenden Grund ortsabwesend oder krank .waren. t ’ In einer in seelische Tiefen führenden Rede" würdigte Br. Expräs. Heinz Frank den bedeutenden Bruder als schöpferisch Leistenden, als tief fühlenden Freund, den stets bereiten Helfer, den liebevollen Menschen, der keinem Rat und. Hilfe versagte. > Um die Arbeitsfülle dieses Menschenlebens aufzuzeigen, suchte Br. Frank zur Frage nach der Heimat dieses seltenen Menschen vorzudringen: , »Soll das von ihm Geleistete aus seinem Wesen erklärt, soll die Frage: wo war die Heimat dieses Menschen, beantwortet werden, so lautet die Antwort: was Ludwig Cahen in erster Linie ausmacht, war sein großer starker Wille. Solches Wollen, solch heldenhafte Kraft kann ein Mensch nur dann bewähren, wenn er das Leben liebt, an das Leben glaubt. Jeder wahrhafte Schöpfer wa Uns : Ul it S3 : le Z all; Ket e — und ein solcher w.eil er schaffen muß, Stunde gehorcht, darum ganz sei scheelem Blick auf und innen, nach, rüc nur die unwidCrstehlid Immer drängten aus Taten heraus, ohne woher sie kamen u Widersprüche mitunte Cahen war nichts als rein das Wollen um baute, er bildete — seinem Innern. Rein muß sie geboren we schöpferischem Geist echt, dann allein au aus, in die Nähe und immer-so, als ob Ta seitiges und Ueberprr den letzten Adel, die nur so. Wo|jl ist in einer endloseft heben,.'und so wirkt die Kette nicht absci sie zieht sich endlos in die Zukunft schie der Frucht seiner auf Anerkennung d wartet,! der steht mit der ist nicht wa Der wahre Willensu Mensch -vergißt Bescl i und Ferne; er geht Wollen des Augenblick hingegeben in der nichts über sich, na als nur das Gebot unserm Ludwig Caher im Leben schafft, dem wahrer Jünger des Lein in seiner Heimat, Kampf mit dem eigen Selbstquälerische' Cahen nicht. Nur wt selbst gehorcht, nur s e i n e m Werke und der schwingt sich Lebens, wo das hot rischen Menschen nichts sieht, nichts er handelt, seinen mit seinem Werke, W: a^irlf. if r d lat der Ludwig Cahen — $chafft, weil er dem Oet •< eres Cahen Schaff s 11 o s., ganz die-Wirkung nach kjwärts und vorwär he Geburt sejnes feinem Innern Wojltf erlaß, und er frag Ad wohin 'sie ging e liefen oder nicht, der Täter; jjin b die Tat;, er schaff wollte es das C : Tat, — . ganz i den, ganz lauter entspringen-; dann :h, strömt sie ihren -in die Weife.'1 »Es en für Ferneres, sönliches dem A te Weihe gäben; e s Leben, ajles Einjz verschlungen tmit es fort, und wir auen und nietet in die Wfite. j.We t, wer selbsfgenieße rke teilnehmen wil r Menschen von caltem Egoismus im t zum Schaffen . demgemäß'schöp f« auen und Wirkung, unter ,im * schöpfen s, er ist ganz der Stünde, et, h dem er hinausbjii Stunde. Das Wer nicht so hinjfe Leben dient} der ens, der ist ein liegt in Zwjesp^ll;n .Selbst. fjGedanken kannte r in seinem Schaf sein Werk liebt, Wollen sich spieg zur letzten Hfijli 2 Lied des sch’ erklingt, der nichts , nichts wünscht, illen' realisiert, völlig das er keinen Dinner, a jf hö t, Wi ft r 203 —