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Der Orden Bne Briss · 1927-10-01 · Nr. 10 - Oktober · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1927
Issue
Nr. 10 - Oktober
Date
1927-10-01
Page
[Seite] (sequence 35)
Language
German
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Hs ist III. ganz sichtbar, ddß Paul Kornfe uns lution Laßt und uns a Dingen zu Menschen von seinem durdiseelten Ich-Theater jetzt Abschi’d ge nömmen hatl Komödien wie »Kilian« odc|r »Palme« suchen Anschluß^ art die ältere Tradition und an das praktische Theaterj Die ersten Worte der Komödie »Palme oder der Gekränkte« lauten: »Nichts I 1 mehr^ von Krieg und Revo- und Welterlösung! bescheiden sein ideren kleineren enden — einen betrachten, eine Seele, ein^n Narren, laßt uns ein w^nig spielen, ein wenig schajuen, und wenn wir könnenj ein wenig lachen oder lächeln!«! Das ist das Leitmotiv; der großen Wendung, die sjch fieute! vollzieht^ der Abkelvr vejm Expressionis-i mus. Trotzdem ist es sicher, daß Paul Felds Jugenddramen, »Die Verführung« zweiflung. Sie sehnen sjch' na< den Gefängnissen ihres eigenen ’I Sind1 so diese 'Werke au Gefühlslage * 1t r Erlösung aus ganz mit der ihrer - Entste», hungszeir; v erbunden und einer* *. ekst^ tischeh Kunst, wie sie;-* "zirm ersten Mal und <:oht ami reinsten in* der viel < zu schnell 1 veij;essenen. .Dichtung »Det, Bettler« von Reinhard; f Sorge dargestellt wurll?, so zeigen Alfred Wolfenstein Korn» und kaum »Himmel u|id Hölle«, diese recht chaotischen, übersehbaren, . ekstatischen Monolögdichtungen dichterischer und) persönlicher sind als die letzten Stüd^. Die ersten Dramen liegen weit im Osten: in der Nähe; Dostojewskis, in deip Bezirk demütigen Schmerzes und tiefsten Leidens am Guten; und am Bösen. In Kornfelds; einziger Er;:ählung»Legende«: heißt es Von einem Monu-; ment: »Doch war es so, als Hätten sich um seinen Mund; Falten des Schmerzes gegraJ ben, und J als läge Trailer über seidem Gesicht aus Stein, und deshalb schien! es so, als würden die Händel nicht mehlr, wie früher, zur Freude und Segen zum Himmel emporstreben, sondern I nun: wie zu Jammer und trauriger, Verzweiflung-^ Das gilt genau so voh den Gestalten der frühen Dramen Paul Kornfelds. Auch sie strecken die ände empor zu Jammer und trauriger wurr sie doch'! dafs tiefste Dichters, retten in' •es fruchfMtJ' in einer ► Jahren) sd änderte». ist die .4 vo'r ’ der Phot-Atelier; Riet) feid .mit ’ j Dichtern «. (ent steht. J' IV. , Alfred Wolfenstein ist Lyrjl er. In seinen Gedichten lebt stärke innere Belegung, lebt in gleicher W» zum Ich Wie zur Welt, schaft u.nddes so am stärksten. Wesen dieses is > hinüberzuine neue Zeit, . zu macheii <in wenigen ‘völlig verleit-» — * ^das fi|eue Aufgabe, Paul Korn- ,'ielcn anderen se Sas Gefühl die Sehnsucht is .monologische •r- Bekenntnis .k re die Hingabe an die Götji t der Freund- Lebehs.%W,oU fenstems drai riatische Arbeiten sind nV lung dieser ’ in dramatisch' :r Form. Auch V sie .sind alsc im Sinne der ihrer Willens!;önflikte. Das Ich kennt' keine Ufer, es strömt injede. Landschaft H. J. Rebflscjh. t* J. Verhinein. Drama 'jcD^n Insel« - heißt. »Denkst du in diesem A die Trompetg Wald ‘ umkcaisen mögen, .während wir ungestört unsere - Angelegenheiten erledigen? Nein, für ,uns gibt 'es kdne Ufer, bald wird der Sturm hereinbrechen, und dieser Wald eine Wüste.« Phot'. Suse Byk, Berlin eine Äbwandyrisdie'n, Welt. nicht Dränen 'haraktere und Wolfensteins Narr der es ‘ einmal: licht auch hier, ugenblick^ daß i draußen den vielleicht, wird 177' —

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