Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1927
- Issue
- Nr. 10 - Oktober
- Date
- 1927-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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Platz zttv rnd lierr- St ex,plodie ex* $ie stellte dorren und einer rein lyrischen Malerei machen, die niemals auf der Bühne daue sehen kan i. Der Gegenstoß erfolgte m siver Stärke in jener Bewegung,, die tpyan pre ssi o n i s t i s c h e genannt dem Gefühl menschlicher Gebundenheit lind Hoffnungslosigkeit alsbald den heftigsten iAusdiuck menschlich »n Kraftgefühls, den unbedingten Glauben an den ßitfuf des Menschen zur Weltvc änderung entgegen: jAktivismus. Der dramatischen Form näherte s <h dieser neue Wilje freilich auf zwei verschiedeien Wegen. Der sinnliche .und zugleich eminent dra m a t i sehe würde von Frafk Wedekind eingesdilagen, der den Menschen nicht als Milieugeschöpf, sondern wieder als den Träger höchst aktiver Natutkräf e auf die Bühne brachte. Zu seirien Nachfolgern von Bedeutung kann, man unter jüdische)! Autoren höchstens Carl Stern he im Zähler, der in sqinetr Satirischen Bürgerkomödien den Wedekindsdhen Groteskstil. , das gellende Gegeneinander wütend gesteigerter Kontrastfiguren weiter entwickehe weit freilich bis zu einer ziemlich bald eintretendfn Erstarrung. Hier hat zunächst die Kraft jüdischer Dialektik zu einem sehr jov.irksamen KontrastsjMel karrikierter Typen geführt. Im übrigen sind unter den Nachfolgern Wedekinds, die vor allen die Hetzjagd, und den Wettkampf entfesselter Sinnlichkeiten darstellten, [uden von Belang nicht vertreten. , Sehr viel .stärker war der jüdische Anteil innerhalb " jener’ anderen Art des theatralischen Expressionismus, der nun freilich in bedenklicher Form das undrämatische lyiische Mittel wieder bevorzugte. rEs kamen eine Zeit lang jene Stücke auf die Bühne, in denen rieht die Gestaltung, tioneil u 1 wirklich allegorisch und.alle Gestalt, sondern heißt nicht Aufruf zum Wil Ischöpferi scher Aft risch« n Autoren wie P Tolle r.in^sehr i fällig beieiligt. nun;baren i Wie en, i unm Worte nicht ittelbar vom c ramalsch, sondern waren. Frei ich Lyrik aus ent- Ivon de r Dichter aus,, das lyrisch gesprochen jgegengesetzter Stimmung' wie zur Tat, An diesejr Dra m a t i k sind die Juden i u 1 K p r n f verschiedener Die jüngste aut der Bü ine 'wieder v jn diesem, urimittel Jbarep geistigen Ausdruck auf een Weg der ".mittel sinnlich bedeutsamen .Gestaltung zu führen, eit es den Juden .riiöglkh sein wird, an;dieser sehr wichtigen Phase des heijtigen Dramas die' rontantisjhe: zur Menschenliebe deklamato» durch e 1 d und Ernst Art aber sehr aufntwidtlung 'scheint mitzuarbeiten, dis ist noch Der große ex Werfel, ist bei seinen, .zu lachst den mannig; fachsten i mühung risch f äußerer 1 Lyriker offenba »ressioriistisdie nicht zu übersehen. Lyriker, Franz literariscien Einflüssen cn um das Theater vor en Drama angelangt. Lebensstoffes, über die noch de 'geborene Juc das hiftorisdhe Material ersetzen. Wie weit ajf diesen Wege zu fruchtbt beute Ivielkicht |\ möglich : erinnert werden allgeme und dnmatischer Form angedeutet wiijrde1, sich nur sondern Bedeutung herrschte, in den^n alle Situa- , seine CGültigkeit I « I Werj blickt, sp andere der letztst Bühne v< zwei lidisten schön vii verschriel oder Gedanken z n man das Werk Ludwig stellt man fest, daß er großen Namen der deut Thda df n Jahrzehnte mit dem ^Irbunden war. Alle ander« gar drei Pferden Er allein Sinne Dramatiker, und hat efzig Jahre dem »Roulettetisch pen. Ja, was mir noch auf die den F wesent pcrsönl ine Bc'zie ren Bildungen zu gelar gen, i^t* darüber ist noch kein >a »schließendes ’’ Urteil denn überbau} t zum Schluß daran muß, daß a les, Was hier über aungenzwisdv ri«jüdischem Wesen gegenwärtige Situation »rrgang der Entwicklung,'. zu .der ja sehr ch auch das’Auftreter ungeahnter neu(4„ icher Kräfte gehöre sei r wofjl eines Tages um Schaffen 11 Yfon Georg Herma n Fuldas übet1erschei mehr als jeder j blieben gehen Literatur abwai ter und der , Antlitz n reiten auf; noch i; ist im eigentj er blieb sich eigentlidi j ein ge * der Bühne mit ierkwürdiger rudern mite, dem ■— | - c> _ Ludw es das Oder hat ziigekehr ihmodern sretfe nuaorener Theater noch e|t I Glück verlieren könnte. ig Fulda:» ist ihm' wenn es sich doch stets t. Dabei . ist in all; der“ Zei das, was er‘i Ijiihnehsdiriftste' und. für das vornehmer unterworfenen Bei läufig beim h i st o » Die Dichtigkeit des wedef der geborene e verfügt, sojl Ivietwirklich..^ lebendigen, , bezieht und durch hier itjimer treu geeitvtfeise von ihm yoo' neuem ihm sein er weder modern gewesen, sondern i;t undl war, nämlich: ec, ein Mann, der Theater denkt, und Lustspieldichter, — _ i