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Der Orden Bne Briss · 1927-09-01 · Nr. 9 - September · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1927
Issue
Nr. 9 - September
Date
1927-09-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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gerichtet wurde, so konnte es dafür nur den Gesichtspunkt einer möglichst vielseitiger! Schau von Maferialiet zur Klärung > des Problems »Jüdische Musik« in dem hier mehrfach angedeuteten Sinne geben. Statt dessen wurde ein schüchterner Versuch dazu noch nach Beginn der Ausstellung unterdrückt, und was nu 1 übrig geblieben ist, im Wesentlichen / eine kleine Sammlung von Musikaliendrücken aus dem Gebiete der Lityrgie von einem und demselben, leicht erreichbaren Herkunftsort, wäre k tum* der Erwähnung in diesen i Blättern wert. Was?ber ihre Leser dur:haus angeht, ist, daß. hier eine Gelegenheit . zh moralischen Eroberungen für unser Judentum verpaßt worden ist, dii: in den' beiden Vorjahren in Köln und Düsseldorf so vorzüglich waWgenommen wurde, i Nebenbei bemerkt, ist fjier, wfe es so oft geht, zugleich mit dem jüdischen auch das allgemeine Interesse zu kurz gekorhmen, wofür als Beispiel dienen mag, daß auf der sonst, wie%esagt, bemerkenswert vollzähligen Ausstellung von einer so markanten Musikerpersönlichkeit wie Jacques Ottenbach’kaum etwas zu entdecken ist. Ferner ist es im Sinne des Logengedankens unerläßlich, : hier wieder einmal davor zu warnen,, daß 'wir | Juden durch ijlnslcherheit in jüdischen Wissen und Zwiespältigkeit in jüdischem Tun daher, und keineswegs etwa von einem auf nichtjüdischer Seite kam hier der — immer wieder uns und unserer Sai schaden. Und endlich zum erfreulicheren denn j Zersägen; /Ußerfolg j re selbst' Abschluß noch eine direkte Aufforderung an unsere Brüder, V' mit der vrir^auf die Konzerte der drei »Tage jüdisclier Musik« zurückgreifer. Wenrr zur Erörterung d<;s Gesamtkomplexes »Jüdische Musik«, auyh nich: in jeder Loge . firi vorträgsgeübter Bruder bereitstehen mag, wfn 1 es sicher'sogar! für Logenverbände nicht gut möglich ist, sich eigens einen Mischa Elman oder den ganzen' jüdischen Oesangverein aus Mönchen -zu verschreiben, so kann es do’ch ii unserem Kreise keine kün: »tierisch und ethisch bereicherndere Veranstaltung geben als ehren v >n FrL Ermolnikpff oder von Alter bestrittenen Afcend — beide zu« gleich gäbt schon der Eindrücke > zu viele. Namentlich - für die so schwierige Frage, wie bei geselligen,\ai ich für unsere Frauen und Kinder bestimmten Zusammenkünften ein zur- Loge einigermaßen in Beziehung stehendes Programm zu; findenJ sei, ist dies eine reffliche Lösung. I Und isti cs schließlich im ^Deutschen Distrikt genügend bekannt, daß . wh 1n Br. Heinrich Schalit von der Münchener jesa a-Loge einen 'mo- -dernen Betreuer des pstjüdi »chen Volksliedes haben, der auch hier-in Fr.nkfurt mit seinen feinsinnigen Bearbeitungen Fi I. Ermolnikoff auf dem Klavier selbst begleitete:Auch sonst ha,t ' Br. Schallt durch Textwajil und^ kompositorische Arbeit das Jüdische in seinem Schaffen bewußt gepflegt, das...deshalb in Logeiikrfeisen ^besonders' •gekafnnt zu werden verdient, Frankfurter)|»Sammer der Mus vielleicht eine lebendige; Ernte ynd vielarpgen Garbenfelde reifen lassen. k So könnt? ‘der k'< unseren Logen e auf dem weiten. »Jüdischer -Musik« Jugendliteratur.! Von E. F i nk e 1 Die erbten Anregungen, ginn des Jahrhunderts hat unsere Loge schiedenen Glegenden unseres Vaterla für unsere jüdische Gemeinschaft außer wichtige Frage beschäftigt, nämlich *) Da viele in letzter Zeit Bestrebungen; nicht genügend Jugendschriften! geruht hat, halb dieses Thema Ii Instruktion Brüder, insbesondere’ diejenigi Ünserm Orden beigetreten sin Schaffung einer jüdischen Jug unterrichtet sind, zumal die T. i' Kommission seit 'Kriegsausbrucf ten wir es für angebracht, e ier zu bringen, das auch als s logen nicht ohne Wert H Zu Beerhalten wir unsere n in ver- 'Judentum und durch! ndes eine, tum selbst? Es wo < irdentli'ch ' Vorschläge gemacht, ■ u. a. die: W i e von. jüdischen Jugendschri wurde darauf hingewiesen, in den iiligemeinen Schule suchen, vorn Judentum nichts n, die erst über, dje mdliteratur tigkeit der fast ganz niges über Material für ein dürfte. D. Vf. sie etwas zu Fällen nur — 129 — hören bekommen. Nachteiliges sei.l jugendbüchfer in den Schuluqd die. auch jü iischen Kindern v- \ 9 rfep such Jugen’d dem' iedasjude ni«t' Verschiedene die Schaffung ten. Mit Recht faß unsere Kinder n, die sie behören, oder wenn 1 es in den meisten* daß auch die Leihbibliotheken,’ zjugähgig sind, für und I

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