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Der Orden Bne Briss · 1927-01-01 · Nr. 1 - Januar · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1927
Issue
Nr. 1 - Januar
Date
1927-01-01
Page
[Seite] (sequence 19)
Language
German
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gemeinde mit ihren vielen'vortrefflichen Mtnnern und kann sie allen jüdischen Gemeinden in vielen Dingen Frauen stolz sein zum Voibild seik Das gezeigt zu haben, ist ein nicht zu Der Großgenreinde Nürnberg in allen ihren Einunterschätzende^ Verdienst des vortrefflichen Freudenrichtungen werden ja wohl n i c h t allzu viele jüdische thalschen Buche). . Gemeinden nachzuahmen imstande sein, aber trotzdem Einstein, Landau (Pf.). Ans den Verbinde der Franenverelnliunsen der U.O.B.B. Losen. Artikat und Sarrchta aut dam Varband» atahan untar Varontmortung dar Radflktion dar Monatabariehta dar ßroaaJoga/ Hanuakripta für Einaandungan, dia untar dtaaar Rubrik arachainan sollan, brardan jadoch zuror an dm Adraaaa ron Frau Anna Lbmy, Stattin, EHaabathatr. WAarbatan. Fürsorge für Gefangene und Strafentlassene. Von Paula Ollendorf, Breslai .*) (Gekürzt.)! In unsem Gebeten der Totenfeier heißt es Rabbiner sollten sich mehr als bjsher seeleinmal, »Gott, sei mit denen, die gefehlt haben«; sorgerisch rjiit dem Problem der Gefangenenaber wir. alle haben gefehlt, denn wir sind Hüter unserer Brüder, — Der heutige Strafvollzug nähert sich immter mehr der Ansicht, daß Strafe nicht Sühne, sondern Erziehungsmaßregel sein soll. Darum müssen sich mehr als bisher unter uns Juden Menschen finden, die sich mit dieser Erziehung beschäftigen, allerdings auch im vorbeugenden Sinne vor der Bestrafung. Die ganz neue, von Bielefeld ausgehende Einrichtung der »Sozialen Gerichtshilfe« ist eine starke Verpflichtung für alle, denen diese Erziehungsarbeit am Herzen liegt. Ehe es zur Anklag? und Verurteilung komr^t, muß man sich mit dem zuständigen Richter in Verbindung setzen, diesem das Resultat der Ermittelung über die Lebens- Verhältnisse, die Veranlagung, die Motive des fürsorge beschäftigen. Man muß den Gefangenen vpr Verzweiflung schützen, . man darf seine Hoffnung nicht sterben lassen, man muß die Verbindung mit den Angehörigen, die*' sich rjoch häufiger bei uns Juden als bei den Niihtjudeji von dem Bestraften lossagen, aufrecht erhalten und vor allem schon während der Haft Vorsorge für die Zukunft treffen. Mjan muß sorgen, daß sich der Gefangene igut führt, da ihm dann Vergünstigungen zu stehen, vor allem aber hat man sich rechtzeitig mit Arbeitsnachweisen und Arbeitgebern in Verbindung zu setzen, da der Widerstand (gegen jüdische Angestellte und Ar. beiter fast Unüberwindlich ist, wenn sie bestraft sind. Wenh die Rückkehr zu den Angehörigen Angeklagten mitteilen, die in mangelhafter Ernicht möglich ist, muß für ein Unterkommen Ziehung, schlechtem Beispiel, krankhafter Vergesorgt werden. Es fehlen jüdische Uebergangs anlagung, großer Not fiegert^nögen.- Die Tätigkeit heime, daran scheitert oft der Erziehungserfolg der »sozialen Gerichtshilfe« wird besonders in ’ der Strafzei :. Erschreckende Zahlen von Fällen, den Großstädten ein weites Gebiet sozialer Arbeit in denen durch vorbeugende Fürsorge, namentlich werden, das auch während der Strafzeit von =für Mädchen und Frauen, die wegen gewerbsstärkster Bedeutung ist, weil davon Aussetzung - mäßiger U rizucht bestraft wurden, alles hätte der Strafe, Bewährungsfrist, auch Gnadenbeweise verhütet werden können, bilden eine schwere abhängig gemacht werden können. Die Herren Anklage gegen un^! Nur durch das Verantt wortuf^gsgäfühl der ganzen jüdischen Gemein- *) Der Verfasserin liegt seit Jahren als Stadträtin j Schaft ist hier viel ztr leisten. Ungeeigneten I in Breslau die Fürsorge für Gefangene und Strafent- Eltern ‘ müssen die Kinder rechtzeitig entzöget lassene ob, werden, junge Mädchen müssen einen festen Es sei darauf jiingewiesen, -daß der Verband der -Beruf erlernen, vor allem den der geordneten Arbeitsnachweise der Oroßioge auf seiner Konferenz vom Hauswirtschaft, da untaugliche Hausangestellte 22. Januar 1911 sichernd der Frage der Fürsorge für entlassene jüd. Strafgefangene beschäftigt und bisl zum Kriege im Sinne deri Ausführungen der gescfi. I Verfasserin gewirkt hat. jl (Vgl. Bejlag! zu den Moiatsb. Februar 1911.) ’ f das größte Kontingent der Prostitution bilden. In dem Eilerhen einer bestimmten Arbeit liegt ebenso wif bei Männern oder männlichen Jugendlichen, we che im Gefängnis ein Handwerk err 18

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