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Der Orden Bne Briss · 1927-01-01 · Nr. 1 - Januar · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1927
Issue
Nr. 1 - Januar
Date
1927-01-01
Page
[Seite] (sequence 20)
Language
German
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lernen, zugleich ein Schutz vor Rückfälliakeit: uns Kraft und Liebe in der Fürsorge für unsere Eine Umgestaljung unserer Erziehung muß wjeder Gefangenen, denn dabei ist Arbeit an dem Ideal mehr zum Handwerk führen. Das soziale Ged,es Judentums, an Reinheit und Heiligkeit. Wohl wissen der jüdischen Gemeinschaft verlangt von diem, dessen Gewissen wacht. Aus dem Erricht der Erholungsfürsorge der Schwesternvereinigungen der U. 0. B. B. Logen zur Hamburger Tagung 16.—18. November 26 Bei der Berichterstattung über die »Erholungsfürsorge« führt Schwester Ruth Margolinsky, Magdeburg, aus: 4 »Nachdem' nun eine Saison dieser Arbeiit verflpssen ist, Jcann man sich ein Werturteil darüber bildenJ ob es sich gelohnt hat, diesen neuen Zweig /Mittelstandskuren für Logenangehörige) in Angriff zu nehmen. — Nach vielen poetischen un4!herzerfreuenden Dankschreiben — wichtiger aber, nach vielen erfolgreichen Kurerl — kann man diese Frage durchaus voll und ganz bejahen. . Wer seine Ansprüche nicht zu hoch geschraubt hatte,rwer glücklich wär, seinen Kprper gesunden zu sehen, dabei im Zusammensein mit Schwestern und Brüdern genußreiche Stunden zu verleben, sich an der Natur zu erfreuen — der. war vollbefriedigt heimgekehrt und denkt freundlich an die schön verlebte Zeit zurück; wer aber Luxus auf einer Erholungsreise nicht entbehren kann,dersoll dieser Einrichtungfernbleiben. Gegenüber der manchmal geäußerten Ansicht, es sei unlogenrpäßig, die Kuren davon abhängig zu machen, daß eine gewisse wirtschaftliche Notwendigkeit vorüegt, muß betont werden, daß bindende Beschlüsse des Efäder- Verbandes vorliegen, nach welchen die Zugehörigkeit zu einer Organisation allein nicht einen Anspruch auf Ermäßigungen zur Folge haben kann. — Personenkreise, die in der Lage dazu sind, die regulären Preise zu zahlen, können also für Milteistandskuren nicht in Betracht kommen. — Andererseits wird bei der Beurteilung der Notwendigkeit einer Mittelstandskur eine starre Einkornmensgrenze nicht gezogen, sondern es werden dfe allgemeinen Verhältnisse weitfassend berücksichtigt. — Es ist als ein großes Entgegenkommen zu betrachten, wenn man erzielt, daß die Beschlüsse des Bäderverbandes in Fällen der vLoge sinngemäß und weitherzig Anwendung finden und/) wenn die Badeverwaltungen die Beamten der Loge, welche die Anträge zu befürworten haben, als Vertrauenspersonen anerkennen und von der Aus füllung des offiziellen Fragebqgens äbsehen. Daraifs ergibt sich natürlich, die Verpflichtung zu vollkommenster Gewissenhaftigkeit seitens der Entiendestellen. — Finanziell ermöglicht wurde die.Aüsführung der Idee der Mittelstandskuren' durch eine Spende von 1 IM. pro Schwester, an der sich, aus 44 Schwesternvereinigungen 4056 Schwertern beteiligt hatten. Außerdem wird zur. Deckung der laufenden Kosten, und um den Arbeitsfond nicht vorzeitig zu erschöpfen) für jede Kur eine kleitte Summe einkalkuliert, die dem Arbeitsfond zufließt. — Es sind im ersten. Jahr ca 10% von der Substanz des Arbeitsfonäs verbraucht worden. . a Ein Bruder der Mendelsohnloge .— Magdeburg, Bankdirektor Schäfer, ist als Kassenprüfer eingesetzt worden, und ein schriftlicher Rechenschaftsbericht wird an alle Distrikte gegeben und evtl, auch in der Logenpres-se .veröffentlicht werden. Obgleich im vergangenen jähr in Warmbruttn im Juni und in anderen Oiten erst im Juli die ersen Kuren stattfinden konnten, sind in der ver lossenen Saison 116 Kuren durchgeführt kwo den. Sie wurden von allen Teilen Deutschlands benutzt.-- ■ ■ ' r . Wir wollen das Geschaffene verbessern und ausjbauen und nach und nach für unsere Mittelstahdskuren noch weitere wichtige .Badeorte gewinnen. Neben Warmbrünn,Kissingen und Naitheim schweben Verhandlungen mit Homburg, Wiesbaden und Oberhof. — Möchte es uns gelingen, vielen Brüdern und Schwestern zuden 2 glücklichen Tagen zu verhelfen, auf die jeder Mensch ein Recht hat: Den pjücksfag^ an dem matt erschöpft in die Ferien geht — und den Glückstag, an dem man erfrischt wieder zur Arbeit zurückkehrt!—<■ . ' . „ ' R- M.

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