Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- Beilage 1927 (1927)
- Issue
- Dezember (12.1926)
- Date
- 1926-12-01
- Page
- Seite 29 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/6727475-10847149-6074729--1310-4867944- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Freilich Buch 500 M. betrug. Irganisationen zu ng mit den unsern verfiir diese Ausgaben in Anspruch genommen Ceit drei Lehrschwestern eine in Mannheim. 'Instar wird zu der ein monatlicher Zuschuß m Br. Großschatzmeister worden. Erfreulich ist, daß auch Rückzahlung der immer nur als Darlehen gegebenen Beträge erfolgt. Es sind seit April 2775 M. zurückgeflossen. Die Zuwendungen an Institute überschreiten bei weitem den im Voranschlag vorgesehenen Betrag von 8000 M. Es wird hier voraussichtlich der gleiche Betrag wie im Vorjahr notwendig sein, der 19 E sind hier Zuwendungen an gebracht, deren Aufgaben so bunden sind, daß es richtig wäre, ein besonderes Konto einzurichten- Die Krankenschwesternorganisation ist, wie Br. Großpräsident bereits ausgeführt hat, | zu voller Selbständigkeit geführt worden. Sie steht auf Sehr, gesunder Grundlage, und es ist kaum anzunehmen, daß die Oroßloge in absehbarer Zeit wieder von ihr werden wird. Es werden zur ausgebildet, zwei in Breslau, gesamt werden jetzt 29 Schwestlem beschäftigt. Der Schwestempensionsfom!s { beträgt zur Zeit etwa 7500 M., von denen etwa 7300 M. in 10 prozentigen Wertbriefen angelegt sind, während c er Rest ein Bankguthaben darstellt. Eine Schwester ist per sioniert. Pension der Reichsversicherung von 30,01 fyV ausgezahlt. Br. Großpräsident dankt dfei für den erschöpfenden Bericht und eröffnet die Diskussion zu Punkt 1 und' 2. Br. Auerbach, Köln,! spricht den Wunsch aus, daß die Verquickung von Logenzugehörigkeit mit geschäftlichen Dingen zurückgedrärigt werden möge. Trotzdem sollten die Brüder aber nifchjt vergessen, in geeigneten Formen an einander zu denketij ■ Br. Li ss er, Hamburg, äußert sich in längeren Ausführungen zu verschiedenen (tankten des Berichtes des Großpräsidenten. Insbesondere begrüßt er den mit Glück unternommenen Versuch! auf die Milderung des Parteikampfes hiniuwirken. Zu] dem Punkte der Hebung des Logenbesuches möchte er nicht den Standpunkt vertreten wissen, daß. Brüder aus d er Loge verdrängt werden, die mit der Logenarheit und mit der Arbeit für die Gesamtheit verwachsen, aber au*i irgend welchen Gründen doch nicht allzit rege Logenbesucher sind. Besserung in diesem Puälcte wird viel eher eine scharfe Prüfung bei der Aufnahme herbeiführen. J Der Arbeit, der Logenfraufei Vereinigung, von der er sich bei der jüngsten Tagung in Hamburg überzeugen konnte, zollt ej vollste Anerkennung. I Br. Lev i;! Mainz, bringt! den Dank des Hessischen Logenverbandes für die gewäirte materielle Förderung zum Ausdruck! ßr. Leszynsky, BerljnJ gibt Kenntnis, daß die Wünsche der! Brüder Auerbach] und Lisser betr. die Verquickung der Logenzugehorigkeit mit geschäftlichen Dingen in dem Anträge der Jenuda Halevi-Loge folgende Form gefunden haben: i Der Orden (JOBB i ist! eine Gemeinschaft mit ausschließlich idealen Zwecken. Demzufolge hält itr' das Oeneralkomitee für unzulässig, daß Brüder unter Berufung auf ihre Logenzugehorigkeit geschäftliche Zwecke verfolgen und Waren oder Dienste gegen Ent- - gelt' anpreisen und di« von Logen geduldet und - empfohlen wird. Insbesondere ist die Vertreibung von Branchenadressbüchern zu verbieten. Gegen Auswüchse ist mit allen Mitteln einzuschreiten. i_ Ueber die Verbreitung von Branchenadreßbüchern könne man verschiedener Meinung seid. Aber, das Unwesen der Werbeschreiben und ähnliches müsse doch unbedingt beseitigt werden. < - Br, Werner, Frankfurt. a. M., . wünscht, bei der Namensgebung der Logen an erster Stelle die Wahl jüdischer Namen. Man soll jedoch gelegentlich nicht- ■ jüdische Namen, deren Träger sich um die Menschheit verdient gemacht haben, nicht ausschließen. Für' die Gründung der nächsten Berliner Loge erhofft er den Namen Fenchel, der diese Ehrung, ebenso' wie Hemy Jones verdient hat. ’ Gegenüber der Ausdehnung der-zu großen Logen müssen Radikalmittel angewandt werden. Aber auth gar zu kleine, nicht lebensfähige Lögen sind vom. Uebel. Der Ausschluß von, Brüdern, die' der Loge gar kein ■ Interesse enlgegenbringen, soll ohne Rücksicht erfolgen. Der Auswüchse im Parteikampf wird man erst dann Herr werden, wenn die Gemeindeführer aus dgr Loge heraus gewonnen werden .! Was die Arbeit der Schwesternvereinigungen angeht, so wird sie dann ersprießlich werden, wenn selbständige Vereinigungen nach ausländischen Mustern auch bei' uns eingerichtet sein werden. ' - ' ('tj Br. Fe I s e n t h a I, Düsseldorf, dankt für die Unterstützung, die die Düsseldorf-Lpgfe bei ihren-füf die »Gesolei« und'damit für das gesamte- Judentum geleisteten Arbeiten erfahren hat. Die Verpflichtungen sind größt er bittet einen weiteren Betrag zur.Verfugung zu stellen. — Sodann entledigt er sich eines Auftrages des Rheinisch- Westfäl. Frauenverbandes, indeni er in dessen Nämen die Bitte ausspricht, den Logen im Rheinland und' in Westfalen die Gründung und Unterstützung von Frauenvereinigungen nahe zu legen. Br. Artur Cohn, Königsberg, bittet den sogen. Ver- ■ pflichtungsschein in künstlerische Forni zu bringen, fwas Br. Goldschmidt in Aussicht stellt... Er vertritt sodann die Forderung* der Ostpreußischen Arbeitsgemeinschaft auf schärfere Erfassung des Logert- . besuches. Den Logen liegt daran, den Ballast uninteressierter Brüder abzuwerfen. , ßr. Kahn, Stuttgart, äußert sich -zu der Frage der Gewährung von Darlehen und zu der erfolgten Scheidung, -von Großloge und Krankenschwesternorganisation. Br. Frankenstein,-• Magdeburg, empfiehlt dringend die Förderung der Sämsonschuler *- Br. Storch, Hamburg, bringt -die;Be.schwerd.en und Wünsche der Schwesternvereinigungen anläßlich des im Berliner Logenblatt erschienenen .AuTsätzes von-. Br. Expras. Schindler zur Sprache und bittet den öroßpräsidenten, eine Besprechung mit der Vorsitzenden des -Ffeauenverbandes herbeizuführen. Br. Lewkowitz, Breslau, . spricht den Wunsch aus, unter Zurückdrängirng der untergeordneten Punkte 29 I