Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1926
- Issue
- Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1926)
- Date
- 1926-10-01
- Page
- Seite 147 (sequence 8)
- Language
- German
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vpn den Makkabäern bitter bekam pft Wurde di. in der Kunst jbjeibt sie durchaus Sieger. Ilauptdenkmale 1 sind die Synagogen liautbn in •dilijui, Heren siattliche Reihe Watzinge «iffentlicht bat. Ihr Y’orbild war wahrscheinlich -ili1 groß«*, im Talmud besc!irielK*ne Sy Ihre vor-. nago; re von Alexandria. Das Innere war durch z»,A»i Sirulenn-ilieh in drei Schiffe geteilt; über «eri Seitenschiffen lagen, ebenfalls von Säulen getragen, jiie Fraueiiemporen. Der ^nblick mul sehr prunkvoll gewesen sein, wie auch das Ai-ußero mit .-feiner Säulenvorhalle und | si*inen reich dekoriorh-n Fensterrahmunücii sehr glanzvoll wirkt. Kin Säulenhof, seitlich angcjbaiit, erhöhte die l’iaitlit des Ganzen.- Der» liihliierische Schmuck war sehr, reich, alle Kapitelle, Friede und Bögen waren «l«*kof-iert. Aber «*s entspricht der jüdischen Gesiniijing, daß die Dekoration rein ornamental ist. j Figürliches kommt sehr i wenig aels und der .ulow, Schotmphora. Bei weii Ix-r wiegt die Menodie beweisbar dis ^ymbol des .Judejnshlechtweg lauten sich bis nahe an die -•ist recken. Geschichtlich ist die Diaspora «lamal: ludentuan so wichtig, wie Palästina so lementsprechend finden sich überall in tiken W^elt Spuren jüdischen Geuiejiidelebens. 1)ie bedeutendsten in Rom selbst, wjo (»ine ganze Reihe voh Syfiagogen gestanden hat. Erhalten'ist nichts von ihnen, wohl dx?r nicht weniger als fünf jüdische Begräbnisstätten. Es sind Katakomben, in dilp Erde gegraliene Gänge, m deren Wände die Särge in Höhlungen Ix-igesdtzt wurden. Diese Sitte ist sicher 1 altorientalisch, beginnt ums joldglas des Vitali Jüdisches gilt. Der Zeit gach ülK*r die ganze spätj* Eroberung durch1 dop dürften Antike Islam für das ist, und der aneigentlich mit der Höhlel Maclipela, in (1er Äbra-*. ham die Sarah bestattete, ist im Talmud' nach-,: weisbar und in vielen palästinensischen Grab- •. Stätten. Die Wände sind mit einem leichten- Rahmenwerk, Vögeln und Blumen in jenem flüssigen impressionistischen Stil bemalt, der für.^ die. gesamte Spätantike charakteristisch war. Zur i Ausstattiirtg gehören ' die Ver.-(clilußplatteii der Grdlx-r.-dh» den Namen des V e rst o r Ix - noi T nen npn. Es sind alx-r auch ganze Sarkophage gefunden word(*n mit wundervoll gemeißelten Darstelhmgen, ^lie durchaus vpllgült igi*' Werke\röiiiischer Plastik sind, ^»rner kommen hainixm, häufig tnit deni Zeichen «lei- Menörafyjind vor allem Gohigläser vor. Es sind das kleine, runde (i 1 a.ssc hei I ien ,d«i pj x-lt.it ber-» einander gelegt, jpit,einer Goldfolie dazwischen,' auf*' der religiöse Darstelluh- , gen silhmmttenhaft 'ausge.-- schnitton sind. ,Im Mittel-; punkt steht gewöhnlich der geöffnete ‘ Tln^rascfirem zwischen .Leuchtern.' Löwen und Festsymbolen; , um don Rand h\uft eine latoinisrheScgehshjKcIirift. Das. schönste Stück derart ist iu'i KäiseWFrted- »l rich-M useii-i.n Tn' -Berlin. Es trägjf außer den üblichen Symbolen nmssianisclie d«*s Fisc.hc,s und ein«» nisclie Inschrift, die «len Namen Vitalis tonnt. Sprachlich sind also die .Juden «lei1, Sjiätahtike völligassimiliert gewes«>n. Inti-roSsant ist \nimj daß diese Grabstätten inalh-iii Ahiri-tnuisAdeh bekannten frühchristlichen Katakondien -gntspr(‘eh«‘ii, im Gegensatz zu den <;lieidiilsc|ieii 'Begräbnisstätten. Die Symbolik1 ist «ler einige rnt«‘rschied. Es führt d;(s zu umiso interessanteren Folgerungen^ als die aus Rom. dejfi nflfcli d^S » lange^.latei- Siegel des Sch’ma. __ 147 — Keime für alle diese'Formet! nicht in Rom, sondern wie .für «lii\ Kat<i- 4 . . * komben selbst im (Orient trögen. . Zieht man nun f<rrn«fr ui Bd tracht, daß mit den rö'misr)u*n; Fun- «l«‘ii die Dt-nkmäler «ler jüdischen