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Der Orden Bne Briss · 1926-06-01 · Nr. 6/7 - Juni/Juli (6.1926) · p. Seite 99

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1926
Issue
Nr. 6/7 - Juni/Juli (6.1926)
Date
1926-06-01
Page
Seite 99 (sequence 15)
Language
German
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30 40 Dukaten für seine bewundernswerte i denen ihn jede mindestens drei Monate kc sich in häuslichen Sorgen auf. Im Vergleich mit diesen war Voltaire glücklich. A. Gdt Bnai Brith, Monatsblltter der Grof löge für den Tschechoslowakischen Staat X. (J. O. Bj. B. lieft No. 4 April t **■>(). ,! >.Ys Aprilheft enthält zunächst-einen Bericht des Br. Cin'iipräsidenten Dr. Popper, in welchem die Ereignisse de* j »rdenslebens der letzten Zeit in unserer Erinnerung wiej*'r wach werden: der Wechsel in der Ordenslciiung, die iKonventionsgpoßlogentagung in Atlantic City, die Sit/.ii g der Arbeitsgemeinschaft in Prag u älinl. .dann werden die Verhältnisse im eigenen Distrikt gesdii dort und die Qrganisationsfragen, die den X. Distrikt •beirfcn, berührt. 7 im Redakteur des Distriktsorgans ist Br Dr. Fricdricv I hieberger bestellt worden. Weiterhin werden die .'istungen der Brüder und Logen besprochen und dii Ansialten erwähnt, die der Patronanz der Logen unttr-.teilen. ' 1 ' Der wertere Inhalt der Nummer gilt d :m 70. Geburtstag Je? Br. Prof Dr. Sigmund Freud, der als eine Zierde nu i bloß des X. Distrikts, sondern all( r Distrikte her zeichnet werden kann. Br. Prof. Freud ist mit einem eignen Ausspruche vertreten, sodann folgen einzelne Aufsatz ■ über den Jubilar, und zwar: von Doz. Dr. Otto Siitlj Die Lehre Sigmund Freuds , von Dr. Eduard ILnchniann-Wien »Der sittliche Gehalt der (Lehren Freuds von Br. Großpcäs. Prof. Ehrmann-Wien Sonaten, von Eng and während des Weltkrieges beachtenswerte Stirnstete. Er rieb menl laut wurden, die Isich für Gerechtigkeit und Wahrgegen Geheimpolitik und Völkerverhetzung einen Di: Sammelstelle der Friedensfreunde war. die August 1014 begründete Union für demokratische Kontrolle. Nalürlich i4t den -aufrechter! VerfeCirtehi der Fricdensidti: und den Befürwortern eines für-beide''Veile rinvollen Friedens Anfechtung und Haß, ja:-das Gefängnis niclt erspart geblieben. Der Union ist es nicht minder tep zu danken, daß sich England Verhällnis- Itig rascli von der übermächtigen Kriegspsychosi: erholte und äne verständigere Politik, zumal Deutschland gegsnüber, dort rascher Platz- .greifen konhte ab in andjeren Lä idem. > Dr, F. W- Eng men heit setz lichäii Beziehungen zu Sigmund Freud-, \ Ki|n-Wien »Bruder Freud- und als Abschluß 'eine sehr zeitgemäße Betrachtung »Verdrängtes Judentum von Br. Meine persöuon Dr. Edmund Dr. Friedr. Thieberger, die sich an die Grundlagen der j'Jj Frei dschen Theorie anlehnt. _ reifere Juterid eine j gute Einführung in dife Telidions- Br Thieberger bringt dann zum Ausdruck, daß aus ph losophi schien Probleme überhaupt. ' ' 'v : .?■ dem jüdischen Unterbewußtsein durch zeitgemäßes Wirken ~ '■ — ■ 1 - - . A Judentum wieder an die Oberfläche des Bewußtseins getreten ist. In der »Umschau« werden Ausführungen von Sigmm d Freud wiedergegeben aus »La Revue Juive«, die sich mit den Widerstanden befassen, die d e Psychoanalyse gegenüber der Umwelt zu überwinden hätte. Eine Uebersicht über die Zeitereignisse sowie über Bücher und Zeitschriften beschließt das interessante Heft. A. Gdt. piischr Sendung, LA 2.50). 1 | Ein k uges Büchlein H. M. Swanwick i Baumeister desFriede n_s. Zehn Jahre Oeschichte der (Union für demokratische Kontrol le, Halberstadt, H. Meyer, M2J (M. 7 50). ] -• Das Werk ist?in wertvoller Beitrag zur Oeschichte der Friedensbewegung in England und gleichzeitig ein Denkmal für den verstorbenen Gründer der Union für demokratische Kontrolle, E. D. Morel. Für deutsche Leser ist es äußerstanziehend zu lesen, daß auch in Der Gaon Saadia. Von Prof. Df. Joseph Unna Veijlag J. I»ill<a, Nürnberg 1026. . Eine Monographie die wir mij Freude begrüßen. Der Gaon Snadta steht leiJer, vom stärkeren Licht eines Maiinnii überstrahlt, beim großen Publikum jm Hintergr in.de unt hat noch ange nicht die Beachtung-und Wertschätzung gef mden, welche er herdient. Es_ ist_'sehr xhmkeris ,vert, dal Prof. J. Unna den u. F.. wohlgelungenen Vei such zeitacht hat, die eigenartige; kraftvolle und reiche Per-.- siirllichkeit des O.ions von Sura der Jugend nahcztihnugen'. In leid Häßlicher] doch niemals trivjalfer.DarstellHhg, wiul Leber und Wirken des Mannes nicht, isoliert hervorzel oben; der Verfasser deckt die großen Zusammenhänge auf, in weicht die Lebensarbeit des Gaon einzuOrdnen ist;, und malt deii zeitgeschichtlichen Hintergrund, von dem sic i seine Erscheinung plastisch abhebf. So. lesen sich die Ahschi ittc über [den Streit mit Ben Mcir .und dem Ex larchen bei aller kürze und Sachlichkeit Wie^spanr ende Ro nankap tel — Besonders eingehend, wird urvtbi den Schriften Saadias sefn-Hauptwerk -Emunaus wecteiau'S befücksich igt und ini den wichtigsten Partien-verstär dlich gestellt so ist dies Kapitel an und. f»iF sich fifF die Da aich-Druck und Ausstattung vorzüglich sind -verdient die ugjendschrift in jeder Beziehung Lob,.-imd wir wijnschen|ihij weitesjeVerbreitung. .Emil Le )y. i i WilhHn« Heile; Nationalstaat u-n d V ö l-k erbend, C edanken über Deutschlands euro- H. Meyer, Halberstadt, 1926 uges Bucniein mit dem Ziel, die Wegh zi i den Vereinig! en! Staaten von Europa« zu zeigen. Nach H :ile beseht die gijößle Schwierigkeit in der.poKtischen ur d wirti chaftlichen Ueberwertung der. Landesgri nzen. Sebald die Staaten [jedoch keinen Vorteil davon I abep, ot die Grenze hierjoder da verläuft, wird es nicht mehr kc tiwer s :in, ausschließlich das Recht über den (Iretizvcrlauf entscheiden zu lassen. Eine Art europäischer Zi illvereir wäre eilt großer Schritt vorwärts, auf <j iesem VC ege. I ieile’s Losung im Kampfe für den 6 ahren Völkerbund lautet also: Entwertung der Landesgrfnzen! Dr. F. W: j Ans dein Verbände ‘der froDenveiäwiii i I Artiktl und Bariohta aut dtm Ftrbandt ttthtn unttr ktranti rortuno \dtr Rtdakim Artiktl und Barkhtt aut dtm Vtrbandt ttthtn unttr ftranh rurtung \dtr Btdai I Hanutkriptt für Sinttndungtn, dii unttr ditttr Rubrik trte< itintn tolltn, trtrtfi j Frau Ätna Ltwy, Stittin, \£MtabttRttr. 10. m der U.O.B.B. im >ri«i •n dtr Monattbtrkhtt dtr Bi ’tn jtdoch zuvor an dit Adrttst ttn. t von Distrikts-Tagung des Hessischen |Schwiesternverbaijdes. i Die gut besuchte erste Distrikts-Tagung des Hessischen Schwesternverbandes fand unter Leitung von Schwester Dr. Sichd-Gotthelft am 18. Mä|z;1926j in Cassel statt. Nach; Berichterstattung der einzelnen Schwesternvcirefaigurtgen, a|us der als nachahmenswert hervorzuheben ist:

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