Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1926
- Issue
- Nr. 6/7 - Juni/Juli (6.1926)
- Date
- 1926-06-01
- Page
- Seite 98 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Am 14. Juni 1926 verschied i ach langem Leiden unser lieber Br. Expräsident und Mentor Sanitätsrat Or. Martin Loewentfml. Er war der Begründer und erj te Präsident unserer Loge, der mehr als 3 Jahre hindurch die Geschicke der Loge in vorbildlicher Weise ge- Die Israelitische feierte am 30 Mai 1926 in Gegenwirt der Vertreter von Behörden lind Korporationen 1 Ihr 25 jähriges Stiftungsfest. Die Glückwünsche der Großloge überorachte Br. .Oberregierungsrat leitet hat, unermüdlich bestrejbt, seihe Brüder das Höchste zu jern 1 Sein Tod bedeutet für uns ei Vertlust.! Wir werdenrihm stets ein ehren bewahren. Der Beamtei li der R e u c h I i n - L o in Schwedt für sich, und efchen.j i len schweren des Andenken irät! e U.'O. $. B. O. ■ inderhisils^ätte in Bad Kiss Ingen Schülhoefer, Würz'ourg. Die Feie Anstalt große Anerkennung zuteil einen sehr würdigen Verlauf. Huche rsch s, 2 Bände Erich Kciss ige Kraft des erleben seine Wirken gegen Ziehungen zu Voltaire. Von Oe.org' Brands Erster Band V>7 S.,z-A.eiter Band .470 Si Verlag, Berlin 1023. In' dem glanzenden Werkendes berüitn'en Dänen ersteht die geniale dichterische und geis grollen Franzosen neu wieder auf. Wir Jugend, seine .Mannesjahre, sein Alter, sein Verknöcherung in jeder Form, seipc B. Frauen — als die wesentlichste und inhaltreichste die zu ' der schönen und hochbegabten Emilie alt Chätclef —, seinen Witz, seine Anmut, den Kern seiner seine Beziehungeh zu den Fürsten seifier Zeit: zu Friedlich dem Großen, Katharina von Rulllam , Ludwig XV , Christian VII. von Dänemark, zutjden gei: tigen Größen wie Rousseau, und den kleinen Kläffern, die ihn umbellten. Wir sehen ihn als den flammender Wegbereiter einer neuen Zeit in dem unermüdlichen Kampfe um Merschenrechie gegen Parlamente, Regierende und Pfaffen. Seine Schwächen weiden nicht verhüllt: Erinnerungen aus unserer gymnasialen Liter »Urgeschichte werden wach. Aber was wollen sie besagen gegenüber der Grolle.und Wirksamkeit dieser einzigartigen lJersönlichkeit? Anonym muH er fast alle seine \Ve ke erscheinen lassen, gezwungen den größten Ted seines Lebens außerhalb Frankreichs zu verbringen. Am Schluß seines Lebens: der Jubel und die. tosende Beg nsterung der ' Geistigen Frankreichs und des Volkes — rur der König und die Kirche abseits Dann die Apotheose — nach seinem Tode — in der Revolutionszeit, t eren größter Wegbereiter er gewesen. au. is war einmal ein Dämon, dessen Geist Fcjue dessen Einfälle blitzartig waren, dessen Hingebung und Freundschaft schlug. Forn stam in. leuchtender Klaih^t kalt war als natürlich einfache Beredsamkeit, die niemals übertroffen' wurde, die Bereds; trage s, nicht der Rede war, denn er liiel 's war eiijmal ein Weltmann, ein ein Hcfmann, ein Gutsherr, ein Dichte ein . 3eschichtsschreiber, , ein Einsieqler, Wille,dessen Begierde Ehre, dessen List f lapdlung.jbcssen Anmut, dessen Stütze ein selte dessen Verstand eine geniale Wachsaml Lob eine Auszeichnung bedeutete, die eiml’apst ebensosehr wie eine Schauspielerin, ein König ebe*SQSehr ‘wie ein Poet, male bliebfen sind. Für Stil und Art der Darstellung eine Prpbe aus dem Anfang: Es gibt Schriftsteller die in die Literätj hineingehören. Die wertvollsten unter ihnen machend in -der Dichtung, der" Wissenschat Schichtsschreibung ihres Landes. Es gibt einige recht wenige Schsif.stell er, vielleicht alle.sin allem ein paar Dutzend, die der NXV ‘ angehören. Voltaire ist einer von ihnen. Es war einmal ein Nervenbündel, mit EU laden, das Europa einnahm und erleuchtete. Es war einmal ein Mann, der sich frihzeitig dazu entwickelte und dafür galt, der überlegene Witz f gestalt zu sein, und der, soweit die Zivilisation reicht, noch heute diesen Ruf bewahrt hat irgeschichte sind epoche- oder Geeltgeschichte ektrizität gedieh leidenschaftlich wünschte, und dessen wi hijend hinterließ, die einige Jahrhundei Eine weitere Probe aus dem Sch uli Wie lehrreich Voltaires Schicks il Lebzeiten ausgewiesen, landesflüchtig, bjed auße dem stets von den hellenden ümd der l iteralur umringt, dann — als er; de n Tod. »chon in rüg — gefeiert, gepriesen, di . - . - aPP,a gekrönt. Dann nach dem Tode jedjer gesetzt, seinen Feinden preisgegeben, konnten, des Grabes beraubten. Sein Geschick unterscheidet sich nie lt von dem der Größten. Man erinnere sich an Miche anjelo, [der im Alter!von SS Jahren als Baumeister dei Sl. Petörskirche mit »iner Schar von Feinden kämpfen und sich gegen die Behauptung wehren mußte] daß er nichts von der Architektur yerstänÄ und das Oeld Remtirandt, |den die Zeitgenossen als teten,, daß er nicht einmal imstande verdienen, sondern tiefer und tiefer in mit 5 spear Scha ver jeude. Oder an veialtet betrach- - * - so H in [der der Wurde, nahm und patm in sein Verd seilte Kunst aum j erreicht, njkeit des Voriemalj .Reden, eschaftsfnann, •, [ein Gelehrter, dessen) Wesen les Gedächtnis, ei. vvarj qessen te Spotj Brandsichfbair gest Zti »einen oht, yerfo'gt, bissigen Ko’.ern idi Ich ili rt, bekränzt, mähuhg am;, n, sojweit sic üy ar, sein 'B.rot zu Schulden sink und Ocer an Shake- Jähren bankerott erklärt wurde. der sich nach Strafford zurüc zog, utp seinee als Schauspieler in Vergessen ieit zu bringen und dann starb, ohne in seinem Leb^n in »eineiji Ruhm Freude gehabt Tu haben, sogar so ujnb achtet, faß niemand: in England seinen Tod bemerk Oder än Beethoven! der bei seinen Verlegern stäpdi r Schulden hatte und dem seine Werke nichts einbra<|ht< n. [Seine Messe in D, die auf Subskription herauskam, f atte sieben Subskribenten, darunter nicht einen Musi :er. Elf erhielt