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Der Orden Bne Briss · 1926-05-01 · Nr. 5 - Mai (5.1926) · p. Seite 78

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1926
Issue
Nr. 5 - Mai (5.1926)
Date
1926-05-01
Page
Seite 78 (sequence 14)
Language
German
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Den Zwecken des jüdischen Eiziehungswesens dient auch die Aufbringung e nes Dreimillionen-Fonds zur Errichtung jüdisch« r Schulen in Philadelphia; auch hier sollen in erster Reihe die Talmud-Thora-Schulen berücksichtigt werden, namentlich Schulen, die sich bisher in unzeitgemäßen Gebäuden befanden. Für den Palästina Äufbaufonds vrollen die amerikanischen Juden 15 Millionen aufbringen. Eine starkeStrömung innerhalb der amerikanischen Glaubensgenossen macht sich geltend, dahingehend, einen großen Teil dieser Su mme den neu entstehenden, sehr aussichtsreicher Kolonien in Sowjet-Rußland zuzuwenden. Der großzügige Philanthrop Julius Rosenwald hat zu dieser Summe eine Million beigesteunrt. Kurz darauf spendete dieser beispiellos hochherzige Glaubensgenosse ll, Millionen für die iillgemeine. jüdische Sammlung in Chicago. In New York wurde für den nämlichen Zweck jtäj flieh eine Million aufgebracht! Die vier jüdischen Hauptgemeinden in Cleyeland (Ohio) brachten 100 000 Dollars für das jüdische Ei ziehungswesen auf. Die Juden in Philadelphia haben sich das Ziel gesteckt, in zehn Tagen 31 . Millionen zu sammeln. Wenn die Beiträge so reichlich fließen wie in Chicago, wo S. T. J. Strauß, Simon Strauß und Max Adler je 50 0(0, Moritz L. Rothschild und Max Epstein je 40 0 JO Dollars spendeten, wird das Ziel sicherlich erreicit werden. Hin und wieder wird berichtet, daß auch Christen sich an Sammlungen für jüdisc tie Liebestätigkeit beteiligen, diese interessieren. .Präsident Alfred zum mindesten So schrieb der Regierungs- Smith in New York än sich für ^*den Vorsitzenden des Komitees zur Anbringung .eines Fünfmillionenfonds, Stepherj Wise: >Die Welt richtet ein besonderes Augenmerk auf das Entstehen einer neuen jüdischen Zivilisation in Palästina und sieht bereits verheißungsvolle Anzeichen für eine Leistung, die inzweifelhaft zum Segen für die gesamte Menschheit ausschlagen wird.« In Worcester spendete ein christlicher Verleger,Theodor T. Ellis, 60 X) Dollars zur Tilgung einer Hypothekenschuld für die dortige jüdische Freischule. Die Episk )palkirche zur Dreifaltigkeit in Albany (New York i hat sich mit 100 Dollars anderPalästina-Sammlup \ beteiligt. Als der Bürgermeister Näthan affa in Santa Fe (Neu-Mexiko) um Mitwirkung bei der e noch andere in Atem halten amerikanischer Aber alle diesje Pflichten, so und so wenjg rfen nicht mit Aufbringung des Fünfzehnmillion«nfomls gebeten wurd;, antwortete er: »Ich bip der Bürgermeister diesei Stadt, der Vorsitzende d:s Kpratoriums unserer Staatsuniversität. Ich hab bürgerliche Ehrenstellen, die mich und auf die ich dennoch als Bürger stolz bin. viel z eit sie auch beanspruchen sie e inbringen, können und dü meinen Pflichten als Jude kolli iiere i. Werjn Sie mich um Mitwirkung bei H rer -filfsaktibn ersucien, so steht sie Ihnen t neip jeschränkt zur Verfügung.« Die genannten Persönlichkeiten gehören fast ausnahmslos unserm Orden an. das amerikanischeLogenlebeneine 'Persönlichkeiten, den Rabbiner D r. der aus New York als erster die leue Synagoge .in der in London berufen wurde. Br B. B Magazine wiederholt für Israels unter den Heiden einget erst ji Ingst in unserm Ordensorgär seiner großen Betrünnis Ausdruck gegeben, daß die amerikanisch; Judenheit verabsäumte, d Leider verliert seiner fähigsten Joel Blau, Rabbiner an Iferkeley Street BI. au ist im ein;* Mission eten und hat e Japaner, «Jie sich jrom Shintoismus lossagen, lür das Judentum zu gewinnen. »Seine ldeei tragen den Stempel einer starken Individialität«, stellt das >B. B. Magazine in einem Aufsatz feist, in welchem es dem jungen Rabbiner sepie Segenswünsche für sein neues Am mit iuf den Weg gibt. j Br. Blau wird in England zw; ir n nr wenijje, aber dennoch blühende Logen vorfimien, z. B. die M anchester-Loge, von der die F :bru arnumrper des »B. B. Magazine« vorteilhaft ber chtet: jsie leiste: zu allen Wohlfahrtseinrichtu igen der dorti|;en Gemeinde Beiträge; sie bemüht sich um c ie Schaffung einer Zentral-W )hlf ihrtssteile, die;ille jüdischen Organisationen umfaßt; isie unterstützte einen Studenten (der jetzt mit Auszeichnung seine Prüfungen ablegt«); »ie saftdte 1000 Dollars für die durch das Bombardement geschädigten Glaubensgenossen iii Damaskus sie unterstützte mit Geld und Klei lungsstücken das Dr. Balkindsche Waisenheim in Palästina; sie jrnannte Dr. Weizmann zun lebenslängl chen Ehrenmitgliede und sandte der Jüdischen Universität eine auf Pergament geschriebene hebräische Adresse. - 78 -

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