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Der Orden Bne Briss · 1926-02-01 · Nr. 2 - Februar (2.1926) · p. Seite 28

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1926
Issue
Nr. 2 - Februar (2.1926)
Date
1926-02-01
Page
Seite 28 (sequence 12)
Language
German
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Zedakah, Zeitscbrifi'der jüdischen Wohlfahrtspflege, hersusgegeben von der Zentralwohtfahrtsstelle der. deutscten Juden, Berlin 1925. Preis: 1,50 Mark. Nach längerer Pauiie ist wieder eine Nummer der tZedakah« erschienen, die dieselben Vorzüge aufweist, wie die vorhergehenden. Eine Fülle von Anregungen enthält diese Numnfer insbesondere für viele Kreise, die, dem Zeitgeist „entsprechend, sich über soziale Fragen unterrichten wollen und, den gegenwärtigen Zeitverhältnissen gehorchend, sich mit sozialer Arbeit beschäftigen müssen. Aus „dem reichen Inhalt seien einige Aufsätze hervorgehoben: »Die geistigen Grundlagen der jüdischen Wohlfahrtspflege», 'Die!gegenwärtige-Lage der jüdischen Wohlfahrtspflege in Deutschland», »Zukunftsfragen der jüdischen Wohlfahrtspflege in Deutschland«, »Zcntralwohlfahrtsstelle und Landesverband', »Ausländische Wohlfahrtspflege und deutsches Judentum«, »Probleme der jüdischen Wanderfürsorge», »Zur Problematik des jüdi- Arbtitsnachweisi.-esens«, Jüdische Jugendwohl- Jer Jugendbewegung«, »Die Not Paula Ollendorff-Breslau — und sehen fahrt«, -Soziale-Arbeit der Gefährdeten von andere mehr. Lauter T idmata, die sich für Referate und anregende Aussprächen in Logen und Schwestemvereinrgurgen eignen. Es wäre zu wünschen, daß diese gehaltvolle und schönausgestattete Zeit! ckrift, 'die seit 1921 nur periodisch heraukgegeben wird, dt reih feste Abonnements zu einer regelmäßig erscheinende iMonatsschrift ausgestaltet werden könnte.* i E. Finkei. Gespräche mit Lfeine. Gesammelt und herausgegeben von H. H. HOuben. Verlag von Rüften und Loening, Franldurt a. 1926. Ein prächtiges Ruchiliegt vor uns. Bald werden drei MenSchenalter vorüber sein, seitdem Heinrich Heine tot ist. Aber kein Jahr vergeht, in dem nicht eine Reihe von Schotten über ihn erscheinen. Ja, das Interesse für ihn scheint mit jedem neueh Geschlecht aufs neue zu wachsen und sich - zu vertiefen; Solchem Interesse verdankt das vorliegende Buch sein jEntstehen. '.Und dieses Interesse muß ein überaus starkes und tiefes sein, von dem jder Verfasser, ein bekannter Forscher,, für Heine erfüllt ist. Denn nur aus einem solchen konnte ein so vollendet schönt-.| gediegenes Werk hervorgehen, wie es die Arbeit Hovens ist, für die ihm jeder Freund der det tschen Lite-Pur, insbesondere Heines, herzlich dankbar kein wird, is ist eine Fundgrube sprudelnden Uitzes, amu Anekdoten, espritvoller Reden, .funkelndei Geistesblitz', i wig jungen Heine. Und es ist zugieid i die leberu i iteressanfeste Heinebiographie, die man ich denken Dr. Ho Izer, Wor ii'nslt Ernst Altkirch, Maledictus u ld Benedu-is. Spinoza im Urteil des Vol!:es und er Geistigen bis auf Constantin ßrunner. ,t- I ig von Felix Meiner, Leipzig. 2’ 1 S. Die Idee, der die vorliegende Schrift ihre Entstehung l erdankt, ist vortrefflich und so naheliege ad, daß man <-h i ber ihre so späte Ausführung billig i erwundern : tll. I )ie zentrale Bedeutung, die Spinoza für das neuzeitliche philosophische Denken gewonnen, der gewaltige Ein:! (5, ( en er in den letzten zwei Jahihunder en auf führende Persönlichkeiten der Literatur und Wis lenschaft sou .hl < lurchZüstimmung als auch durch Ablehnu ig geübt hat,kann nicht augenfälliger gemacht werden, als :s hier geschieht. I is ist ein Chor von Geistern dreier Jahr lunderte, der Sich liier vernehmen läßt. Mehr als hundert Stimmen kommen i lit ihrem Urteil über Spinoza zu Wort nn .'.er ■ies ';e, im. is noch nicht alle, die gehört zu werden verdienen. .So hätte man gewünscht, daß Lazarus in dieser Sammiti.it; i licht fehle. Denn wie wenig er ein An länger der L.-nre I ipinozas war, so hat er ihn doch wie v enige gewürdigt! lichts Größeres konnte fürwahr von ih n gesagt wer. :n; Is was Lazarus in seiner Ethik des Ju on ihm rühmt, daß er »die realisierte lentums 1, S Erscheinung 41 :s it- ,;leine .der vor/ugdeals war, wejehes der Talmud von d< n erhabenen 'orderen entworfen hat«, weil auch er, |Spinoza, ein nudjünger und der talmudische Geist ichsten Quellen war, die ihn speiste u^d stärkte. D. nag der Verfasser im Vorwoit solchen mitschuldigen, hinweisend auf Ooethes Lrbeit, die man für fertig erklären muß 'eit und Umständen das Mögliche getan hat«. Und nie ror.iegende Arbeit verdient in der Tat ville Anerkenn1 Dr. H b I z e r, Worin . rtangel mit Ro..it Wort »von -tr wenn man n; ä Anslen Verbände der FraDenveieinMn der U.O.B.I. Losen, i Artikai und Barichtu aut dum ftrbandt ttthtn unftr Ern Uanuukriptu für Einttndungtn, diu untur diutur Rubrik ur, Frau Anna Lu»/, Stattin 'Ortung dar Rodaktion dar thnatuburichtu •utkuinun uollun, »urdun jodoch zuvor an EHuakuthutr. 10, urbutun. t Distriktstagung der sächsischen Sch Western v jrbän de am II. November In Anwesenheit von Schwestern aus Dresden, Chemnitz, Plauen, Halle, Berlin und Leipzig eröffnetdie Präsidentin des Leipziger Schwestern- 1925 in Leipzig. bundes Schw. Neuhaus die Sitzung und spri t über die Ziele des Schwesternbun les, wobei besonders drei Punkte behände t: Arbeit i Und doch ' id dar Orouutogu; Adrautu vo: Hu — 28

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