Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1926
- Issue
- Nr. 2 - Februar (2.1926)
- Date
- 1926-02-01
- Page
- Seite 27 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Aus dem Büro der Großloge.' ’ •* Handschriften, Erstdrucken oder Briefen Möses Mendelssohns um gütige Nachricht über,dieselben und tim evtl, leihweise Ueberlassong. ■; Alle Zuschriften sind, an die Adresse von Herrn Prof. Moses Mendelssohn. < \nläßlich der 200. Wiederkehr des Oeburts- Moses Mendelssohns im Jahre 1929 bereitet eii Komitee eine kritische Oesamtausgabe der Sr :ten Moses Mendelssohns vor. Da es nach M li.chkeit alles erreichbare Material zu verw *ri bestrebt ist, bittet es alle Besitzer , von Julius Outtmann, Berlin NW., Wullenweberstr. zu richten. Bücherschau. .cli kurz vor Weihnachten hat die Gesellschaft i ■■ ii di sehe Familienforschung das vierte H. hrer Mitteilungen herausgebracht., * den beiden ersten Artikeln werden recht interessante L .herten beigebracht über den legendarischen Einta König Saul Wahl, den die-polnischen Schlacht- ^ci ii 1598 für eine Nacht zum König von Polen wählten! . M. vV o 11 s t e i n e r, selbst ein Nachfahre jenes Saul VC. berichtet über seine langjährigen Forschungen und Di zellitzer gibt Ergänzungen hierzu aus seinem sei gesammelten Material. Dr. Klibanski und Ob inblipthekar Stern setzen ihre Aitikel fort über die im hre 1812 in Frankfurt a. M heimatberechtigten Juden res über die Berliner Familie Ephraim, die Nachkommen de- -kannten Münzjuden Friedrichs des Großen. Arturo B aus Rivera in Argentinien macht uns bekannt mit eit kulturhistorisch pikanten spanischen Semigotha, d. h. ein 1612 in Lima-Peru erschienenen Adelalmanach, der au.. i<fe Anzahl Maramten enthielt (das -sind zwangsgeta;i triiher jüdische Scheinchristen). Die Inquisition hat dei diesen Almanach auf den Index gesetzt, aber nicht u .lern können, daß ein Exemplar sich bis heute Crhai hat. Der Schluß der Dinkelspiel’schen Familiench von Carl Simon, Notizen von L. Moses über;u e Namensethymologie sowie das übliche Suchblatt m hl reichen Fragen und Antworten aus dem Leserkt rnnden den Inhalt des Heftes ab. Allen Interesse ist der Eintritt in die Gesellschaft für jüdische Farn orseftung umsomehr zu empfehlen, als die Viertel- 1 ’ eite allen Mitgliedern unentgeltlich zugehen. .nai Brith-Monatsblfitter der GroBloge für’ den Tchoslowakischen Staat Jahrgang V. Nummer I. Ja 1926. dem Aufsatz »Worum es geht« stellt Br. Friedrich erger die. mechanische Auffassung des Lebens der f: .en gegenüber, zu deren vertiefter Erkennung der k1 Wiener Forscher (Br.) Siegmund Freud und der L - ,rer Professor Hans Driesch wesentlich beigetragen k- Der unter Hinweis auf einen Ausspruch des ber- _ n Mathematikers Bertrand Rüssel wiedergegebenen Forderung: Slur Güte kann die Welt rettentkönnen wir uns von uhserm Standpunkt gewiß anschließen. - Ein unter! »ger« zeichnender Autorbespricht..das Thema: Paneuropa und wir . Das Programm .Goudethove-Kalergik wird mit Rücksicht auf seifte Voraussetzungen besprochen, und dabei besonders betont, daß die ökonomischen Bedingungen erfüllbar sind ohrte dje kulturelle i Grenzen zu verwischen. Der Aufsatz-'schließt mit der Feststellung: Gerade die Betrachtung.so umfassender Menschheitspläne«, wie es das Paneuröpäjs&he Programm ist, macht es uns Jdar, wie wir durch unseren Orden' in der allgemeinen Menschheitswelt erst-richtig lokalisiert werden. — 1. - Es folgen Mitteilungen aus »dem Exekutivkomitee Bemerkungen«; über Installation, Binnenantisemitismus, Grundsätze für die Aufnahmewürdigkeit neuer kandidatei (aus eitern Logenvortrage von Dr. Kohner-Karlsbad), Mit teilungen aus den Ordensdistrikten- (Dr. Stransky-Praga), eine Umschau über Länder, Zeitschriften .imd Bücher.; ’ a. Gdt. U * - * A-B-C-Ratgeber, für Badereisende, herausgegeben, von J. Spiro, Bäder-Verlag, Bad Oeynhausen XV., 272. S. Preis 1,50.-. . - i . * ' " Dieses handliche, gut ausgestattete ‘Büchlein,* eine; ausgezeichnete Orientierung über deutsche Kurorte, ihre Heilmittel und Einrichtungen, enthält beachtenswerte Belehrungen aus der Feder erfahrener und, namhafter. Badeärzte sowie wertvolle Ratschläge über die zweckmäßigste Reisezeit, Wohnungsbeschaffung, ein Verzeichnis der .allgemeinen und jüdischen Wohlfahrtseinrichtungen, der jüdischen Ffotels und Fremdenheime., — Die Tatsache, daß der diiigierende, Arzt der inneren Abteilung des Moabiter Krankenhauses, Prof. Dr. Zirih, Berlin, sowie der bekannte Psychiater ProJ. Dr. Sommer, Gießen',- .dem Büchlein Oeleit- und Einfühifungsworte beigefügt haben, zeugt von dessen Oüte und Wert. '« . f Selbst seit Jahren schwer krank, sacht; Heit’ Spiro mit seinem trefflichen Ratgeber der leidenden und erholungsbedürftigen Menschheit zu nützen. Dieser Ratgeber sei allen aufs wärmste empfohlen. E. F l nice 1.