Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1926
- Issue
- Nr. 2 - Februar (2.1926)
- Date
- 1926-02-01
- Page
- Seite 29 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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er Erziehung— Helfen — Schwestern — sein. Timt sodann Stellung zu den Logen und 4 über den Sinn der Distriktsarbeit, ler Präsident der Leipzig-Loge Br. Dr. Spitz - in seiner Begrüßungsansprache die Not- :gkeit der Frauenarbeit und deren Anerkendurch die Brüder. )ie Distriktsvorsitzende Schw. Toeplitz dankt iie Aufnahme in Leipzig und spricht über k und Sinn der Distriktstagung, chw. Neuhaus klagt darüber, daß die estern vereine zu wenig Kontakt mit der ■alstelle Berlin haben. Mehr Fühlung mit Hauptvorstand würde eine Stärkung jedes ndes bedeuten. ichw. Falkenberg-Berlin will dafür sorgen, diese Verbindung in Berlin beim Vorstand gen wird. , Es wird über die Höhe eines Beitrages für )islriktskasse beraten. Anträge über gemeinsame Arbeit (Austausch Künstler und Vortragenden, Archiv für Vöri werden 'angenommen. Es soll in jeder vesternVereinigung eine Schwester bestimmt wr ’en, die gemeinsam mit den anderen sächsi< hen Vereinigungen über die geistigen Darbu ngen des Winters sich verständigt. Es sollen ur> Sie s r be we nu fli: Zv. ( Sc u de1 \t da er.. du de tr. ’ Sc Rednerinnen, Künstlerinnen, evetit: Vorträge, aus - «getauscht werden. _.. .. Vorschläge von Schw. Salinger-Dresden über Winterprogramme und Rednerinnen werden angenommen. ( . Am Nachmittag spricht Schw. Toeplitz über die Tagung in Frankfurt am Main, die vom 1. bis 4. November stattgefunden hat. Sie gibt eil Stimmungsbild vdn der Tagung und gibt Kenntni s von der Besichtigung des Heinies in Neu-Isenburg. Dann folgt ein Referat von Schw. Salinger- Dresden ü jer die Tagung deutscher Frauenvereine in Dresden. Sie berichtet von dieser bedeutsamen Frauenversammlung, nennt wertvolle Referate über »Schutz den Kindern unter 18 Jahren<, über »Scnankstättengesetz«, »Bekämpfung der Schundliteratur (Kino und Bilder)«, »Plan über ein Heim für geistig und moralisch minderwertige Mädchen bis zum 21. Jahre«, über »§ 218, Tötun j des keimenden Lebens«. Schluß der Tagung-'7l/4. Uht. 7 Der Abend bot ein gemütliches Zusammen sein mit den Brüdern bei künstlerischen Darbietungen.— Am «nächsten Tage besichtigten <|ie auswärtigen Schwestern den .>Studenlentisch<, eine Einrichtung des Schwesternbundes, und das Kinderheim der Loge. j".;*■: , + -r iinweihung des Kinderheims der Düsseldorf-Loge. t 1! Tili Seitens der Düsseldorfer Schwesternverurg ist am 7.-Januar 1926 unter Anteilne der Brüder das erste jüdische Kinderheim ’üsseldorf eröffnet und seiner Bestimmung ^eben worden.; In dem Augenblick, als die Räume im Logen- Grafenberger Allee 78 durch die Besetzung freigegebejn waren, ist durch die ‘erste Vor- | sitzende der Schwesternvereinigung, Schw. Linla | Wolf, mir unermüdlicher Energie der Plan der | Gründung zur Tät geworden. ' I Vorläufig haben 2Ö Kinder■; bis zümr schulpflichtiger Alter Aufnahme geiundeft uiid werden von einer J. ausgebildeten Fürsorgerin behütet. Berufsberatung. Von Schw. Camilla Burstyn, Frankfurt, a. M. P h e >ie Zentral- und Auskunftstelle Frankfurt a. M., tanostr. 6, hat sich die Aufgabe gestellt, ihre seit- - Arbeit nach der Seite der Berufsberatung hin zu tern und auszubauen. Zahlreiche Anfragen aus den n Jahren haben bewiesen, daß dieses Gebiet proktischer Arbeit ein sehr wesentliches, besonders. zu- -wichtiges sei. -’ir wollen zunächst in allen Fällen, in denen unsere nangehörigen und ihre Töchter sich über Berufschkeiten und -Wahl orientieren wollen, die Wünsche Ansichten beider, die besonderen Fähigkeiten, Neigungen und Bestrebungen der BeritfsanWärterinnen durch einer öfteren Briefwechsel sichten'. Reifliche Ueberlegung und gewonnene Erfahrungen \fcerdeh uns einen persönliche i Rat, eine individuelle Lösung bei Beruf >- umschichtu igen, bei plötzlich oder verspätet eintretendi :r Erwerbsnol wendigkeit finden lassen. Alle Arbeitsinöglidpkeiten für -rauen in Stadt und Land werdet» von uns. ' Auge behalten werden, und wir hoffetv mit Hilfe der Distriktsufnd Ortsverbände und -Verdne'in den-einzelne n ständig diskrete und wertvötte, Anregüngen önnen. ....; Fällen voll igeben zu k - -