Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1925
- Issue
- Nr. 11 - November (11.1925)
- Date
- 1925-11-01
- Page
- Seite 223 (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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} ■ Jüdische A^optionsarbeit. Am 6. September ds. js. find in Berljn eine; durch den Jüdischen Frauen Besprechung über A d o p t bund einberufene ionsv ermitt-, I u n g statt, an der Vertreter der örtlichen Adoptionsvermittlungsstellen und der jüdischen Sammelvormundschatt teilnahmen. Die Leiterin der Adoptionszentrale Frau Lina Mosheim, Barmen, berichtete über die Entwicklung der Adoption und betonte die. Notwendigkeit der Aufrechterhaltung einer Zentrale für Deutschland. Sie erkannte an, daß an einzelnen Stellen vorbildlich' gearbeitet wird und wurde, doch war das meist lokale Arbeit. Anders wird es, wenn sich die Vereine, Gemeinden und Wohlfahrtseinrichtungen der Zentralstelle bedienen und ihre fürsorgebedürftigen Kinder anmelden. Ein/oringende Aufgabe der Zentralstelle ist es ferner, für nicht zur Adoption geeignete Kinder Pflegestellen ausfindig und den Wohlfahrtsorganen im Reich zugängig ^u machen. Wird so tfand in Hand gearbeitet, dürfte es mi: der Zeit nicht mehr ’ Vorkommen, daß jüd sehe Kinder in christliche Riege kommen und dort blef >en, wo sie in den meisten Fällen dem Jud« ntum verloren gehen. — An das jR:ferat knü >fte sich eine lebhafte Diskussion, ir der allerseits die Notwendigkeit einer Zentrale anerkannt wurde. Eine kleine. Kommission, bestehend aus den Herren: Stamm-Frankfurt;i. M., Dri Mendelssohn-Berlin, Dr. Lamm - Berlin und deh Damen Mosheim-Barmen, SHberniann-E erlin, Ott« nheimer-Berlin, wurde mit der Revision der Leitsätze betraut. Dem Anträge, die /,dopver Zu »Frauiii im E>ruderbund egen, ver jleibt, i rh'eim tionfezentrale ,nach Berlin. zu wuide nicht i stattgegeben. Sje untrr der Leitung von Frau Mpi mit der Geschäftsstelle Elberfeld, G:nügsam ceitstr. 7, die die Synagogengemeinde Elburfeld freundlicherweise zur Verfügung gesellt hat. Gegenüber den Ausführungen von Frau Franziska Goldschmidt lege ich auf folgende Feststellung Wert: * Ein »Bekenntnis«, »daß eine Anzahl von Männern das Geschlecht der Frauen stets so intensiv empfinden, daß es sie in der Sachlichkeit geistiger Arbeit stört«'ist in meinem Aufsatz in dieser Einseitigkeit nicht zu finden. Meine Behauptung lautet: , »Männer undFrauen beeinflussen sich gegenseitig in einer Richtung, welche der rein geistigen utid sachlichen Logenarbeit nachteilig ist.« Die Variante von Frau Ooldschmidt: »Ducch den Mann ist das Uebel in die Welt gekommen,« hält der Wirklichkeit gegenüber ebensowenig stand, wie die gegenteilige, Auf- Ich wei det, nicht wohl herausgelesen werden sage da ausdrücklich: »Es gibt eben Minner und Frauen, die ein sachliches Zusairai fenarbpifen zwischen Mann und Frau /legieren,’—J anc ere Männer und Frauen, die es bejahen'. fassung. P. R o s e n f e lid Zu obiger Feststellung möchte ich bemerken, ' daß die Variante »durch den Mann ist das Uebel in die Welt gekommen« von mir nie behauptet worden ist, gar nicht meinen Anschauungen entspricht, auch auf den besonderen Fall ange- \ — 223 - kann. und In meiher Antwort lag es mir natürlich ob, aiif das »Bekenntnis« der Männer zu antworte], da diese uns ja die gemeinsame Mitarbeit verwehren, Das Bekenntnis lautet wörtlich im Artikel des Heim Rosenfeld: »Mann und Frau beeinflussen.« siel nicht nur als. Menschen,, sondern . . . .je nac i Anlage zarter oder gröber als Wesen ver ich iedenen Geschlechts«:' Die Behauptung: »M inr er und Frauen beeinflussen sich g sei igj unt die er nie it' sachlichen Logenarbeit nachteilig ist« igenin/einer Richtung, welche der rein gei stigen ist in Form in dem Artikel des Herrn Rosienfeld doch kann man ^ie als sehr wotrT in diese Form was Herr Rosenfeld nunmehr ob< n tut. Auffassung steht meine Auffassün j enf- Franziska Go Id'sc h in i d t. ausgesprochen, Redulljat des Artikels fas: en, Dieser gejen