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Der Orden Bne Briss · 1925-11-01 · Nr. 11 - November (11.1925) · p. Seite 221

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1925
Issue
Nr. 11 - November (11.1925)
Date
1925-11-01
Page
Seite 221 (sequence 27)
Language
German
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i m < le Fii cer Auf t>. Pili rangen, zur Verteidigung, zur Hi beschaffung, zürn Schutze bei zur Pflege bei Verwundungen, achten, daß nicht diejenige höchsten fortentwickelt, welche listigsten ist, sondern diejenige, hat, sich so zu verbinden, daß oder schwach, gegenseitig unt^ Wohles derOerneinschaft willen, der geistigen und moralischen je höher die Stufe der Entwick|el umso mehr verliert die gegens den Charakter der bloßen Versta und desto mehr gewinnt sie denjt seitigen Hilfe, ja sogar den Arbeit, also den des reinen schritts, bereits bei den Tieren. Es ist sicher und unumstrft große Bedeutung die Se!bstbeha|u viduums hat, und gerade bei das Hervorheben der eigenen Nichtuntergehenwollen in der A Betonen der Individualität und Besonderheiten eine große Rolle, wir in keiner religiösen Oemeijt meinschaftsbewußtsein stärker der jüdischen. Wo drei Männer jsollen sie nicht jeder für sich allei 1 »mesummen«, wo zehn Beter sind schon eine kleine Gemeinde und es soll dafür gesorgt werde sotcheGebetsgemeinschaf t immer Weshalb wird das gefordert? auch jeder für sich allein, wird irgend einem Erlebnis seiner S^i lun, als beim Gottesdienst, wo Anblick all der vielen um ihn aufgezwungene Gebetsordnung ‘Tagesundjahreszeiten hemmend einwirken. Und sollten wir Got: schätzen, zu glauben, daß er deut mehrere dasselbe rufeh? Hört jedes unausgesprochene Wort? Juden nicht in einem solch engt unserm Gotte, daß wir keines Milt des nächsten Menschen zwischc gebrauchen? So wären unsere rtichts als eine Massendemonstrajti sind, wie einer unserer Brüder u sagte, eine Demonstration z u fe bei Nahrungs- Naturereignissen^ und wir beob- Art sich am stärksten oder welche gelernt sich, ob stark rstützt um .des zur Entwickelung higkeiten. Und lung wiederum, ejitige Verbindung ärkung im Kampf, nigen der gegengemeinsamen aues, des Forth<r. ten, welch eine ptung des Indiens Juden spielt rsönlichkeit, das Igemeinheit, das hrer Rechte und Und doch finden schaft das Oea^isgebildet als in zusammen sind beten, sondern dürfen sie sich (Minjan) nennen, n, daß sich eine züsam menfindet. Beten kann doch es vielleicht bei eie inbrünstiger (pewohnheit, der die von außen zu bestimmten ^ind abstumpfend so niedrig einlicher höre, wenn jott nicht auch Und stehen wir n Verhältnis zu lers, auch nicht n ihm und uns Gottesdienste ion? Nein, sie Lehrer einmal r Masse. Das nd sei b Ei Gerne nsame des Bekenntnisses, dasist das wes liehe »Sch’ma, jisroel, adaunoj elaubenu^ adai echodr, Höre Israel, der Ewige, - unser Gott, Ewige ist einzig!« Ein einziger Gott, wir seine I [inder! Die gewaltige Einheit des Me’nscHe geschlechts, das ist das Bekenntnis .der jüdisci Religion, mit dem wir leben und sterben so! Und ener große deutsche Dichter, welche leiden ichaftlichen Hymnen die Freiheit und hauptnng des Individuums besingt, er ruft Ausdr jckderidealsten Freude: »Seidumschlunc Millionen, diesen Kuß der ganzen Welti« Gern die am höchsten Stehenden, sie sind es, we in jed:m Mitmenschen die Einheit mit sich si suchen und erkennen, und sich in ihm. Was denn )u auch für Dich allein, losgelöst von a anderr? Es ist ja fast ein Akt der Klugheit, Vernunft zu nennen, daß Du nicht nur für allein da sein willst, denn Du wirst ja nicht stärkei durch die durch die andern gemehrfaejh Kraft, i ondem Du wächst doch durch den Einb in da:: Wesen der andern, durch ßeziehungei durch Erfahrungen, weicheandere für Dich macti und e lebst lebendige Weltgeschichte .mit ih Irgenc wie wurzelst Du doch, hast Blut Hundt rten in Dir, lebst von den Erfahrungen Jahrtausenden, alle Wissenschaft, alle Kunst, ist lau;sam geworden, und Du darfst fü'r D das Fizit ziehen. Was ist davon in Dir sprün( lieh? Dein Ureignes? Von keiner Regt Deinei Seele weißt Du, ob sie Dir allein gehört oq< irgendwoher vererbt, anerzogen, nachgefühlt Was Du allein, abgesondert bist, Du weißt es nicht rinmal! Und wenn Du das erkannt h;i dann veißt Du auch, daß Du nur ein winzig' Stück der Allgemeinheit bist, der Vergangenhe der Gegenwart und Zukunft. Für Dich al^ei leben zu wollen, was berechtigt _=.Dicb da Wie ' larfst Du sagen, du willst nichts den ai ideren zu tun haben, da Du ’docti nur Teilch :n von ihnen bist? Ist es nicht, als ob Hand oder ein Fuß oder gar nur ein Aedercl allein sich vom Körper trennen wollte, weiter zu leben? Nur im um’ für gegenseitig Dienen seiner Organe bleibt der Körper gesu und v enn dem einzelnen seiner Teile nichts der G;sundheit des Körpers liegt, nun,.so w viellei» ht d£r Körper ein Glied entbehren Jrönne — es ' verden andere seine Funktionen zu ersetv versudien, — aber das losgelöste Glied w :ntnoj der alle nen en! in Beau m en, de Ithe er »ist len der ich lur te ick n, en, njeii. von von sie ich urng er ist. ja st, es it, in u? 4 nit ein he en ei sch en an ird n, en ird

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