Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1925
- Issue
- Nr. 11 - November (11.1925)
- Date
- 1925-11-01
- Page
- Seite 206 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Staates. I ' I " Aber vor allem hat Alfred M. Cohen t immer seipe Glaubensbrüder g( sie ihn riejfen, war er bereit, Die Fülle sucht; wo immer fpr sie zu wirken, der Aufgaben fst ihth, dem unermüdlichen Arbeiter, hier übertragen worden; unter ihnen sei eine genannt, die. des Vorsitzenden der ältesten und einflußreichsten Rabbinerbildun^säiislalt Amerikas,; desj Hebrew Union College. Er ist ein Fühcer de Juden Amerikas, ein Mann, der keinen Feit;jd halt; auf den immer die Blicke sich lenken, wenn ein Mann gebraucht wird, der das „Vertrauen aller besitzt. j. Nun ‘höchsten (r ihm in ihm )istriktsl|o: besserer Ordens i länger wissen i :inen uden. Die Friedenssehnguc unÜ ihre Verwirk * ■ Von Br. Dr. J j 1 i u j Das Thema meines hjeutigien Aufsatzes fällt in ein Gebiet, das zwar nicht zu den nächsien Aufgaben einer jüdischen Loge gehört; faßt man jedoch den Bereich etwas weiter, denkt man ian die idealen Ziele allgemein: menschlicher Vervollkommnung, so erscheint eine Auseinandersetzung mit den Ideen und Bestrebungen der Friedensbewegung und der Völkerj^ersfjhnung auch jtuf dem Bod »n' der Loge als berechtigt und notwendig. . . ‘ . j In cer jüdischen Limrgiö begegnen wir gerade _ n den bedeutu ngsv jlls.ten und ergreifends en Gebeten immer wieder dem Sehnen und Fleh en nach Frieden Im neuerstandenen Erezjsrael begrüßen sich die /Menschen wieper mit dem Friedensgruß: -Schalom.« Und aiich für unsjni)d& Europäer hat das Wort und der Begriff Frieden durch die Erschütterungen der verflossenen Periode eineh neuen Klang und lebendigen Inhalt gewonnen, ln der satten ijmd scheinbar gesicherten Atmösphäie vor dem Kriege waren die Begriffe Krieg «md Frieden mit vagen farblosen Vorstellungen verbunden; man suchte zwar auch damals nach Methoden, den Krieg zu verhindern, doch litten alle diese Versuche darunter, däB sie der Wirklichkeit nicht Rechnung trugen.; Man setzte große Hoffnungen auf, die geistige Entwicklung der Menschheit und gladbte, daß diese mit den rapiderl technisch-wirtschaftlichen Fortschritten gleichen Schritt halten, und daß die Menschen auf diejser Stufe der geistigen hat - ihn unser Orden mit Amte betraut. Seit 35 Jahren an, von Stufe zu Stufe aufgestiegen, als Präsid ige 2 stand er in oihm vornai i hätte .jetzt zum Präsidenten berufen werden können; s reibst hat es so ausgesprochn in ihm als Führer unseres uzen Mann, einen treuen seme: _ geh« rt ist «M öl Ke u unser in Vorn. Wir Orders echten. L. B. ht ih unserer Zeifj ichung. Adler i- 20d - Köln. Reife da; Unsinnige und Unmögliche ein sr kriegerischen Auseinandersetzung von selbst einsehen und sidi dagegen auflehnen würden. Eir weiteres friedenb;wahrendes Moment sah mär in der innigen Verflechtung, die die einzelnen nationalen Wirtschjftsgebiete miteinander verband die den Wohlstand jeder Einzelwirtschaft von dem Gedeihen der Gesamtheit abhängig machte . Wi : einleuchtend auch diese Argumente, bei rein veistandesmäßiger Betrachtung wären, wie gut die vpn den Friedenskongressen der Vorkriegszeit ausgedachten Maßnahmen wie Schieds. gericht, Abrüstung etc. in theoretische Hinsicht sein mcchten, sie hatten im Augenblick des wirklichen Konfliktes keinerlei bestimmende Kraft; selbst die Pazifisten der einzelnen Volkesich dpr Suggestion der Mobilmachun »sparolen nicht erwiese wirklich So Entziehen,' ihre Argumente und n sich im Ernstfall als kraftlos taumelten wir fast ausnahmslps in den der Un- Vert,eiditausend- Krieg, fcuer^t im tiefsten überzeugt von abwendbarkeit des uns aufgezwungene i gungskampfes, mitgerissen von den faltigen Zeugnissen der Selbstverleugnung und stillen Tapferkeit für eine große überpsi Nur einp gewisse Zeit konnte ieser Zudie klare konnten Theorien und unrsönliche Sache. stand höchster gemütlicher Spannung UeberUgung ausschalten und als dann im Laufe der Ja! rejeder einzelne mittelbar oder i nmittelbar in die Nähe der furchtbaren Geschehnisse gerückt