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Der Orden Bne Briss · 1925-11-01 · Nr. 11 - November (11.1925) · p. Seite 205

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1925
Issue
Nr. 11 - November (11.1925)
Date
1925-11-01
Page
Seite 205 (sequence 11)
Language
German
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J l.amey-Loge in Aussicht gestellt wird, wird beschlossen, seinerzeit über den Ort der Tagung schriftlich abstimmen zu lassen. Br. Baeck weist sodann auf die Hygien e-Ausstellung in Düsseldorf hin und bittet, die Logen aufzufordern, , die Ausstellung auch finanziell zu unterstützen. Es wird fernerauf die Samson-Schule in Wolfenbiittel hingewiesen und gebeten, die Logenbrüder zu veran-, lassen, daß sie ihre Kinder, die einer Erziehung außerhalb des Hauses bedürfen, in diese Schule geben. Es wird ferner auf die von der Witwe Bin O/brions herausgegebene Schrift Sinai und Garizim« hingewiesen•' Br. Cohn - Königsberg regt an, die Protokolle drucken zu lassen. Br. G'umbel-Heilbronn wünscht, .-daß die Redner in den Geschäftsausschußprötokolten genannt werden. 1 , Br. Baeck gibt den Grund an* der dafür sprach, die Namen fortgelassen . werden, . verspricht 'aber n malige Erwägung. . Br. Cohn-Königsberg danlct für die, als’ gelungen zu bezeichnende Festnummer zum .Ordensti] bemängelt aber, daß Annoncen aufgenommen worden Nach Dankesworten von Br.. Baeck' an die sammelten und dem Dank von Br. Frankenstein an l.eitung wird die Sitzung geschlossen ' Schluß der Sitzung 53,', Uhr. ■ i'. . ■ gez. Go Id'schmidt daß >chiehr ige, sind /erdie Alfred M. Cohen. ist sein Wesen: gefestigt, gedrungen, in sich | tragen, den Menschen so werden zu lassen geschlossen. Aus seiner Erscheinung spricht sein Charakter: die Ruhe, die Zuverlässigkeit, die Vornehmheit, das .Selbstbewußtsein des Menschen, der nichts scheinen, sondern etwas sein will, des Mannes, der nicht in den Vordergrund eilt, sondern bestimmt und ernst seinen Weg geht, da er weiß, daß jeder Platz, den er einnehmen vyird, sein Platz ist. Und wenn er spricht, ist so auch seine Rede: sachlich, klar, wissend, deutlich, mehr nach dem Reichtum des Inhalts als nach dem der Worte strebend, einer der wenigen Menschen, von denen das Wort Dantes gesagt ist: >ei dice cose«, er redet Dinge. Aber in) aller Sachlichkeit spricht doch immer die Persönlichkeit, die innere Anvermögen, sind teilnahme, dfe Wärme des Herzens. Der Mann, zuteif geworden, ist wie sein Wort. j ^seineir Stadt von von Wie die Gestalt von Alfred M. Cohen, so < Der- Lebensweg hat vielleicht dazu be ge. Auf gerader, sicherer Bahn ist das Leben Al red M. Cohens'’etnpo gestiegen. Es hat ihn Erfolg zu Erfolg, Anerkennung zu Aber, kennung geführt, and in seinem Aufstieg es ihn immer einen Seßhaften bleiben lassen, er hat nie ein-Suq iender und Wandernder sein müssen. Seine Gebürtsstadt Cincirjna iam Ohio, das >wesiliche Philadelphia*','"die S tadt der Wissenschaft und des Wohltuns* wo er, 1859 als Nachkomme deutscherjuden geb oren ^vurde, ist seine’Hei mat- Stadt .geblieböl, die Stätte seiner Arbeit, in der er ' seit largem einer der angesehensten Anwälte und' Bankiers ist, und die Sitättp seiner. WürdenV«{^Die. Ehren, welch^ bürger . zu vergeben ihm in ‘reichem Maße! Er. * bekleidete ‘Aemter in und war Senator seines Mit-

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