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Der Orden Bne Briss · 1925-10-01 · Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1925) · p. Seite 192

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1925
Issue
Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1925)
Date
1925-10-01
Page
Seite 192 (sequence 64)
Language
German
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deuiendsten 1 Verireter der jüdischen Wissens in der zweiten Hälfte des vorigen und im er: Viertel unseres Jahrhunderts sind seine Jünger ■ j oson. sie jie Von Cohn Dessau. ic ver nicht und wurden im Ja|ir£ Bald inzwi n ihren Meister »Leuchte Israe r Rechten, gewaltiger Hammer.« Frankel«Loge, Breslau. s, Tempel- Ludwi i Br. Her 4 . Umer eiern Vater des alten Dessauer dürfet schiebt in Dessau gegen den Ausgang des 17. Jahrhunqers Wissen sich wieder eine jüdische Gemeinde bilden. Bad schenkte' sie (tief Jüdischen und deutschen Welt einen ganz ijjroßen. den unsterblichen Philosophei, den geistigen Vater dpr Emanzipation des deutschen Judentums, kjfoses Mendelssohn. Etwa ein ahlr» hundert späer,. im Jahre 1811, wurde Tiiiwjig' Philippson zj Dessau geboren, der das geistige Erbe Moses. Mendelssohns vertiefen .und erneuern soll r< t- Seine Lebensarbeit verricilete er in der Gemeinde Njlägdeburg, in der er fast dreißig Jahre als Rabbiner wirkte!! Dort schuf er als erster j jjin Deutschland einen Gonei|ienst mit regelmäßiger Precjijgt und eine besondere - israelitische .Religionsschule. I f Er wurde zum Vater des .jüdischen Jöur« nafismus, ibd.em er die »Allgemeine j Zeitung des Judentums» begründete. Grundlage. Die Hodisdiu e für die des Judentums in Berlin entsprang n wenigsten seinen Anregungen Romane ovelEn, die zu seiner Zeit vid beachtet entsprangen seiner fleißigen Feier. Schon 1839 wählte ihn die Bne Br ss-Loge in e zji ihreih Namenspatron. Die Loge ist soweit Er stiftete die Israelitische Bibelanstalt, i.die aus’ den jüdischen Kreisen die wolilfeilen Bibeln .der Missionsanstalten verdrängte. Als Kämpfe«- für die Gleichberechtigung der deutschen Juden trat er bei König Friedrich Wilhel n IV. und gegenüber der urreaktionären »Landratskar imer« auf. . Aus seiner-Tätigkeit auf diesem Gebiet)* entsprang 'schließlich das Gesetz vom 3. Juni 1869, das die staatsbürgerliche Gleichberechtigung! auch der Juden beachte. Für die entrechteten'Juddn des Auslandes trat er auf, ob nun die Verfolgung in Ungarn odet in Rußland, im Kirdienstaat ojder in Damaskus tobte. Seine »Israelitische Religionslehre« diente der jöCJedergeburt des Judentums auf ge« i in meine Information in reichen, eingegangen. Ab:r neu aufgelebt ist im deutsc len Ordens wesen der Nan Philippsons, als 3. Mai 1925 die gefestigte Loge rheinischen Bonn Nartienspatron e war für unsere "Brüder nicht nur nicht nur eine Eri Ludwig sich am neue wohl« im stolzen zu ihrem kor. Das rheinischen eine Geste, nnerung an das, was ihm :n Ludwig Philippson in < en letzten Jahrzehnten sein;s Lebensi die er in Bonn haffend und wirkend verbrach e, gewesen das war mehr]: es war ein Gelöl nis und ein Versprechen für die Zukunft. In Phi ippson verehr« n vir t ach seinem Werdegang den guten Juden, sei?stb wußten Deutschen, den edle n Menschen. sijnd aber die drei Zeichen, in lenen unser en! wircen will. Der kann kein 3ruder sein, ni(jht aus den tiefsten Tiefen seiies Herzens den Da Or4' der sich Gl; Ge bis zur zujgehc rig zum jüdischen Stamm i nd jüdischen üben fi hlt. Das vaterländische Bekenntnis, das ühl, auf Gedeih und Verderb, mit dem Willen unc mit der Tat, mit deutschem Wesen und deutsch x Art mtrennbar von der Stunde Stunde des Todes verbunden der i Bruder selbstverständliche Empfind mg. Gleichder Geburt zu sein, ist 192

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