Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1925
- Issue
- Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1925)
- Date
- 1925-10-01
- Page
- Seite 188 (sequence 60)
- Language
- German
- Belongs to
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absdiieden wöllte, ereilte ihn vorzeitig der Tpd im Alter von kaum 39 Jahren, Sein kurzes Leben war äusgefüllt mit L ehren und schriftstellerischer Tätigkeit. Die literaiischen Uebungen. im Kreise seiner Jünger, die Ergebnisse seiner Studien und Forschungen schrieb er riieder. Und so hiaterließ er der Nachwelt Glosser und Novellen zum Talmud <Chicjdusche Halachct), zu den vier Turim zum Pentateuch, zu kabbalistischen Werken, ei|i mnemonisches Register zu Bibe und Talmud'unjl mehrere Predigten. Durch besondere ' Umstände jst nur ein Teil seines geistigen Erbes auf uns gekommen. •_ Der gerettete Nachlaß tvurde Jehuda Vo Br. Emil Bjernha I, Ueber den hohen Bogen der dusteren Alkantarabrücke zu Füßen der schroffen Feste Toledo schritt um das Jahr 1100 ein junger Mann, dessen braune Schönheit und Siebzehnjährigkeit mit den holden Hoffnungen wetteifetten, die ihn nach dem schönen Andalusien - trieben. Hatte er nicit gehört, daß 4ört im sonnigen Süden die Heimat der Dichter war; daß, wenn man abends dur h das silberne Sevilla ging, aus den Winkeln und N sehen, den Filigrajnen der maurischen Tore und Bdkone die lockenden Sequedillas. zum Lobe der S< honen tönten? (find wußte er nicht, daß im go denen 4<ordoba kein Bettler auf der berühmten irücke Abderrafthinans so zerlumpt, kein Bauer bei seinem Ochsenkarren "so’ roh war, daß er nicht in F eimen antworten kenpte, wenn man, in Versen zu ihm sprach? .Und gar Granada, die blühende Stadt mit ihren , heimlichen Gärten, ihren Hügeln unc ihrem Bilde aufs . Meer, zog sie seine junge, dichtende Seele nicht an mit ihrer Freiheit, ihrem Geist uncj vor . allem mit dem edelsten N amen defn der die Heimat. verlassende Jüngling ir Ehrfurcht | zu nahen gedachte: Ibn Esra Freilich, Iwas .er verließ, wußte er auch das teure) Grab des Vaters, die alternde Mutter die Kindheit ‘an den düsteren Felsenhäng^n, — aber was galt das alles, wo doch der heitere püdei i fast h Male dem scheine t mehrer: die seii Talmuc nach mudschju sehr bi mudbe sehen M. H. Rl zu i ndert Jahre nachf geinem Tode Homburg v. H. gedruckt, 1739 c bten seine Schriften, die* be mit Begeisterung aufgenom Auflagen. . Die Novellen Anfang des 19. Jahrhunderts c Lisgaben beigedruckt sind, wen hrhunderten eifrig studiert, len des Ostens sind sie sehr iebt, denn sie schärfen den Gfi issenen und regen zu selbstä k :li; n M Sch Hak: n r d Co ihm \dpkte, die Stimme des Dichte Granala ihn rief und noch dazu d fürsten von Armut zu varf er noch der Brücke f ißte er fester den M^anderstab und eilte der ZukuJift entgegen, der Feme Hause ^einmal in die jhn vpn dannen trieb? 'So den Stein seiner Kindheit vofe Tiefe des dunklen Tajo, dann die ihp grüßte zum ersten -41.! Seitihren) Er« nen waren, m Talmud, dien großefi en noch jetzt n den Tah» populär und ist der Talndigem Forf f L o g e , Fulda Vl. nj, Berlin. mit Glanz und Ruhm aus dei s II. E r^ißig Jahre später schritt vom Süden kommend über dieselbe brücke durch denselben langen und bogen, der ihren Eingang noch kehrte heim. Seine Haare waren gi sein Aujge leuchtete jung wie damäli Stein dpr Kindheit in den Tajo hei t Wä ging si > jaufrecht, daß man sah : Dies Ruhm ijst. Als ein großer Dichter die t eimat zurück, aber alser si< Brücke ntand beugte, rauschfeh ihm die c|ie dreißig Jahre zu, die er in |Er sahsich am Tische der Lob singen um den Lohn, an I und ein Ehrengeschenk jdas er als Schande empfan 1 Hochzeilsmahl junger FürstenHii zum \joW der Braut vortragen um wo tr selbst ein Einsamer und Li« il ir emma bracht und speisen dürfet), beim 188 — et n SO I' elbe Mann Alkantaraiunklen Tor« e ziert, und i bleicht, aber als er den rf. Und er tr.weiß, was kehrte er in i über den Fluten noch Süden verfteichen sitzen ihrem Tische pfangen zu Sah sich inder Verse nödes Geld, ebeloser war.