Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1925
- Issue
- Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1925)
- Date
- 1925-10-01
- Page
- Seite 182 (sequence 54)
- Language
- German
- Belongs to
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i 1911 als Nachfolger von M. Horovirz, Frank fort a. M. 1921 Präsident des »Allgemeinen deur sehen Rabbinerverbandes., als erster Konservative! seit Bestehenir Delegierter zum 12. Zionistenkongreß im Vorstand der »Akademie für die \t(issensdiaft des Judentums« ,j 50. Geburt*» tagsfeier, mit. Festschrifr <bei Kauffmarfh,- Frankfurt a. Mj: M. Buber. H. Hallo, R. Koch, S. Krakauej,. L. Löwenthal, E.. Mayerj M. Michael, J. Prager,! F, Rosenzweig, E. Simon, B Strauß, E. Strauß, R. Weiß. \92Z Lehrauftrag für jüdische! Religionswissen* Schaft und Ethik 'Universität Frankfurt a. M., gestorben 24. Januar 1922. Nobel ist,(nachdemChacham Bemays und Michael Sachs, der dritte der ursprüngli ch genialen Meist.er der deutschen Kanzelrede, die diese m Danaergeschjenk der Reform an die Synagoge mer < würdigerweipe gerade und nur im konservativ Lager ensta^iden sind. Er wär ein Prediger, dessen hinreißender Gewalt die wenigen gedruckten Stjücke j nicht die mindeste Vorstellung gebet. Er w ir e^, weil er es nicht sein wollte. C oethe* kenner,j Mystiker, Kabbalist — lebte er doch Vor ent in ier Halacha,- an deren immer neu: Blüte und zukunftbildende Kraft er glaubte. Er sc >uf in Frankfurt den Erutf (darüber Tikkune anderes Talmudisch lidies in Festschrifteji manp, Guttmann, und gestattete als er:ter das passive und aktive Wahlrecht. Zionist i pd Be kenner der Einheit dischen Gemeinsdu Sldiabbos recht* Hoff- Cohen> rauen* :n on der jü* war er Feind aller orthodoxen Separationsbestrebunaen, aus einem tiefen Mitgei ühl für die innere Lage des Men selten von heijte Gerade das machte Mittelpunkt dines stetig wachsenden suchen ler Menschen. Für sie und für das Schicksal gfestorberj. N e h e in i des Gesetzes in Erez»Israel ist ei Walther Ralthöi rau. W. Rin Von! w a I d , iRheinfeld Er liebte das Deutschtum und lebte das Jud :n rum. Er [wollte, ein Verkünder des deutschen Geistes seiü und verwirklichte den jüdischen, mort saisit'lle. vif«, die/Vergangenheit, mit derj er durch eine! Reihe .ruhmvoller Ahnen verbunden vfar, hielt ihn feit, wenn se.in Bewußtsein, sein verstjan» desmäßiges ^Vollen ihn vom Judentum wegführende Pfade wies. Hierin ist das Wesen seiner Persönlichkeit mit [ihren Spannungen, Widersprüchen und ihrer Tragtjt enthalten. Sie wird sich nieman» dem erschließen, der dies nicht vor Augen [hat. Er nannte isidt einen Deutschen jüdischen Stammes. Das durfte; er. Deutschland hatte keinen deutsihe* ren Sohn, r Und auch keinen treueren. Im I^rieg und Friedfeh 'diente e-r ihm mit selbstvergessener Hingabe, ihre Kraft aus einem inbrünstigen Glauben an das Deutschtum, seinen Geist und ^eine Zukunft bfesserfen Ucfite ■; Pie de nki Plpt hjnderf sein Mi danken, ihre He t^nder Natur1 i: Blestimm j 1- 182 a Nobel-Loge, Hamburg. Deutschland hatte au ch schöpfte Diener. Die Wege die es h^ute uwandelt, Rathenau hat sie ihm sjchichte wird dies anerkennen un 1 im deutschen Pantheon anwei >en. Dies iber nicht festzustellen, daß die ipiereWelt, hn zum Kreises künftige zu früh keinen dem gewiesen, ihm sei- Ijrokosmos, aus dem seine Tater sein wahres Leben quollen,- iir i-nat hatten. Es tritt dies nirgends leuch rvpr als in seiner Welranschat ihm Vergegenständlichung de h n : t ng des in sie gestellten Mensch sn ist, das ■döttlichc Unsere Geschieh j liehen im dpr Mer sehhejk einer irdischen Organi aus menschlichem Geiste zu verklären. ^Iten nannten dies »kiddusch Haschern«, e ist stufenweise Verwirkliehunj des Gött- Irdiijdien, d. h. allmähliches F jrtschreiten ation erit- und Geludentum ung. Die Gottheit.