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Der Orden Bne Briss · 1925-10-01 · Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1925) · p. Seite 170

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1925
Issue
Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1925)
Date
1925-10-01
Page
Seite 170 (sequence 42)
Language
German
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Liebe, sie muß unablässig sein, wie das Herz niemals schläft, wenn auch Kopf und Hane müden« — und er schloß mit den Worten: » Bund beruht vc?r allem auf Tr^ue gegen die jü Gemeinschaft/« - , In gleidibleibender, unbeirrbarer Liebe undT r widmete Br. ’fimendorfer mehr als 25 arbeirsr das er« nser dische i Sa erfolg;eki ' Schaff :ns Größe, In allezei: d eue •i :iche, Time i d Br E. o Adler.#> Vdn rat, fr seirkt -oge Zwei Jahre nach Salo Adlers Tode vi urde in SthneidemjthJ, wo als Junger Lehrer ge und die Lebensgefährtingefunden hatte, eine gegründet und näch seinem Namen genannt. Eine vierzigjährige Lehrtätigkeit kennzeidinet den Weg dieses Mannes, dem Lehren Leben und der gerade in solchen Bezirken sich pädagcgisch entfalten durfte, wo Judentum und deutsche Kultur ihren Bund geschlossen hatten. So an der Samson-Schule in Wolfenbüttel, dann als Rektor an der Mädchenschule der jüdischen Gemeinde. Berlin und endlich — fa£t zwanzig Jahre lang — als Direkordes Phil— anthropins in Frankfurt a. M. An dieser blühenden jüdischen Lehranstalt, | die durch den Sturm und Drang eines Jahrhunderts sich durchgerungen hatte, übermittelte er, . der Historiker und Germanist,, zahl* losen-Schüleru und Schülerinnen außer einer gründlichen Allgemeinbildung; das, was unser Judentum an fugend undj Erbweisheit besitzt Wenn vor seinen Jüngern den ethischen Idealgehalt aus der Lebensanschauung unserer Weisen entw ekelte, mir aller Anmut seiner Lehiform darstellte, dann war ihm .der Weg zu ihren Herzen sicher. Und nicht nur die Ausbildung des Gemütes ode: einer bestimmtenj Geistesverfassung, sondern di : Erziehung zu;selbständiger Lebensführung war sein Ziel. Der Schüler sollte — nach dem Worte Rabbi Eleasar ben Asarjahs — .werden wie ein Baum *> Gefx 25 September 1857—ir. Ratibor, gest 25. Februar 1919 in Franwurt a. M. rankfur | mit v!haben V önte Jahre hindurch seine tatenfre1 traft unserem Bunde, seinem Ri hme, sehr inem Aufschwünge. iebe und Tjeue werden wjr es iL mken. S'!: jrfer-jubitäums-Loge Ber an >1. eien Wurzeln, dem alle Stürme können. Die ihm zu Füßen sal das hdite --väterliche Gesicht nie verges:! I 1 nichts amen, werden den und das mahneide: Wort seines Mundes in den kritischen Mome iten und s :in Geniu: viae et vitae. ihres Lebens im Herzen Beispiel wird" ihnen ersehe» en wie ein bezwingender Kraft waren dl: Reden, die Adler in den gehobenen Momenten seine r Berufswirksamkeit an c ie Erwachsenen zu richten wußte. die depen sich an der 2 Zentenarfeier Schule an Unvergeßlich sind mutigen Worte, mit er seiner weiten Kreis und Niditjuden »Vernunft und B die Menschen als Brüder einen non Juden wandte: düng lassen Gleiche, iheinen, die alle von dem ein :n Bestreben ers Vernunft izu ihn zu» Abbild der göttlichen Al gestalten,« Beim Ausbruch des Krieges, cer ihm den hochbe p bten Sohn entreißen sollte, tief dif bange Frage, . wie man die Gefühlsioheit bewahren könne, und die Eltern beschwor er sie, der Jugend die Gefühlswerte tu erhalten, die als Ergebnis von viel :n Generationen in der Menschh erfüllt sind, einer höchsten Glücke vernehmen. jeden zum führen,. zu >ewegte ihn Jugend vor in Reden an einer Arbeit eit Geltung erlangt haben. »Benutzen wir die .Leit, die für alle Regungen des Menschenherzens so empfindlich ist, aidi unsere Jugend zu Gott zi führen, zu ihm, ccm Inbegriff der sittlichen Vo Ikommenheit, 170 —

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