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Der Orden Bne Briss · 1925-10-01 · Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1925) · p. Seite 169

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1925
Issue
Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1925)
Date
1925-10-01
Page
Seite 169 (sequence 41)
Language
German
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sidium wurde eine Epoche des Emporblühens, Ausbreitung, der Kraft und1 Machtentfaltung. . r Orden ist unter Br. Timendcfrfers Führung ein wichtiger Kulturfaktor im Gekenwartsleben der lenheit geworden. Orden und Logen sind Brennnikte jüdisdien Lebens. Unter dem Präsidium Timendorfers rückte unser nd von einer »Vereinigung für innere Mission« die Reihe der großen Organisationen ein. Er greift Initiativen und macht tausendfältig seinen mfluß geltend. Hatte sich unter der Aera Matzki der Orden in Deutschland von jeder Abjngigkeit Amerika gegenüber freigemacht,- bis auf 7e ideelle Verbindung, die für die Einheitlichkeit os Ordens in der ganzen Welt unerläßlich bleibt, -io hatte sich Br. Timendorfer zur Aufgabe gemacht, die Beziehungen des deutschen Distrikts sowohl zur obersten Ordensleitung wie zu c den benachbarten Distrikten auf das brüderlichste zu pflegen. Immer und immer wieder aber betonte Br. Timendorfer die Wesensart unserer Großloge als deutsche Großloge, als Großloge für Deutschland. Neben den großen äußeren Erfolgen seiner Ordensleitung war Br. Timendorfer auf eine Stärkung und Befestigung des inneren Logenlebens bedacht. So sehr der Großpräsident ein Mehrer des Ordensreiches war und der Vergrößerung der Logen, ,der Gewinnung immer weiterer Kreise für die Ordensidee, der Errichtung immer neuer Logen zustrebte, so stellte er doch in seinen Ideen, Botschaften und .Berichten jederzeit die Persönlichkeit des Bruders Nn den Vordergrund. Er belehrte uns, daß es nicht nur auf territoriale Eroberungen der Ausbreitung, sondern ,auf moralische Eroberungen ankommt, daß der Wert und Reiz des Logenlebens nic^lt zuletzt darin besteht, den Logenbruder als Menschen zu gewesen Br:' Io> an andere zu denken, ist dadurch nicht a jf«j’ gehoben oder eingeschränkt, sondern erw^iiert warden. Es gilt nicht nur zu Leistungen, sondtrij zi Gesinnungen hinzuleiten. In seiner Jugend soll Br. Timfendorfer die Ab siht gehnbt haben, Theologie zb studieren. Eb is: ohne C •mat und Talar ein Prediger der lylenächsn. liebe gew arden. Der Logentempeli ist ihm orator sdji i dit' mir der Resonanzboden als es die ISypagog wäre. imendorfer war das Muster eitles fton sjitutionellen Großpräsidenten. Seine Autorität sjch nietrals automatisch und setzte sich darum! uijh so sicher^ Zuziehu durch. In der freundschaftlich kölleg der Instanzen des Geschäftsaussdiu g-ab ialen sses zum mindesten umhegen, nicht nur als Subjekt der Mitarbeit, sondern i erschöpflidie, keine Grenzen kennende Ordensti tigfceit als Objekt ethischer Erziehung* und brüderlicher Anteilnahme. Die unter den Nachwirkungen des Krieges notwendig gewordene Fürsorge auch für unsere eigenen Brüder hat unsere Opferwilligkeit nicht gemindert, sondern verdoppelt. Unser altruistischer Grundsatz, nicht an uns, sondern selbst- Kräfie. Bei dorfer - 1<*9 - und des Öenerälkom tees der Groß löge bot. er das Vorbild einpr. Selbstbeschränkung, die kluge Taktik mit objektivem - Verständnis für die Anschauungen anc lerer verbindet. Br. Timendorfeir vet focht als Großpräsident: unentwegt den Standpunkt, J daß die Neutralität der;1 unver ückbare Boden des Ordens und der Logen zu bleiben hat, daß wir jedoch alle äkti teilen Gegenwartsprobleme,* dit die Forderung des Tages bilden, referierend in unsere; Logenverhandlungen einbeziehen können.! ■ ” Se t dem Augenblick, da er an die Spitz e cjler Großloj'c: trat, war der Orden Inhalt sejnes L<:behs All sein Sinnen und Trachten, sein "Denket bnd Fühlen war auf das Wohl des Ordens gelichtet. Seine ganze Lebens- und Weltanschauung bli :b auf | den Or len eingestellt. Er betrachtete alle Met sehen, ■Dinge und Zeitereignisse’ vom Gesichtswifik<:l Hes Ordens. Unter Hintansetzung seiner _eigen :n (Interessen gibt er sich selbstlos und opferfreud g dem Dienste |des Ordens hin. Diese nimmermüdz, unward i in selbst eine Quelle der Freude/ ei 1 Björn der V< rjüngung, das Mittel der. Erhaltung * - , i . . i | der Installation der pacb’ »hnri benannten Timei idorfer-Jubiläums - Loge« sagte Br. r’ -iti| »Das Wichtigste im Menschenleben se ner lenist die

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