Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1925
- Issue
- Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1925)
- Date
- 1925-10-01
- Page
- Seite 160 (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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lau ci kk >i B »l meisten geeign Falten darzu seiner Leben * Steintha ähnlich wie mit allen sein über sie hin sichten über »denkende er Lazarus' vertieFte er Ideenlehre. Seine L4I scharfsinnig Erkennerts chologe,derP,i schätzbare tung in die Berlin 1881. > lagen auch bfci »Was können sollen wir ben?« Steinth 1885), seinem »Ethik des aus, ein Reid zur Ueberh(chi errichten beiti bedeieet. Sp sittliche Vereinigung Ihre Verwirf« bewirkt ethis' dieser Zeilen Steinthals sit :i zu hören,- pfi dem Mund4 retisch alle f, sittlichen Ch et ist, diese beiden bis in ihre geheimst :n egen, so widmet er ihr den größten T ril! arbeit. ** s Methode war genetisch , er setzte sich, Joethe in der »Farbenlehre«, zuerst *» Vorgängern auseinander, um alsdann szugelangen. ■ Wie er Humboldts A 1- Verden und Wesen der Sprache durh s An schauen« erweiterte, so faßje dec vom »objektiven Geiste« präziser, e Herbartsche Psychologie und ethische hre von den Apperzeptionen ist ebenjo 'vie exakt. In das große Organon des mmt neues Licht, der Logiker, der Psv» dagoge finden hier auch heute noch upehrung. (Wir zielen auf die »Einlei» Psychologie und Sprachwissenschaft*, Aber wie bei dem Großmeister Kant unscrm Denker über die Frage hinau»: wir wissen?« die beiden andern:»Wz s tun?« und »Was dürfen wir glat» Generation^ 1 männern vep Wie verteid g Schopenhauer ganz ander^, nach der ejii Ideen zukoftijm Erhebt dichhochbedeutsame »Ethik* <Berl lieben Lazarus gewidmet und dessen udentums* voraneilend, geht darauf der Idee zy begründen, das der Mens h ung seines natürlichen Wesens 211 fen ist, und das sein intclligibles Leben eher Ideen gibt es nach ihm fünf: die önlichkeit — das Wohlwollen — die — das-Recht — die Vollkommenheit, ichung setzt sittliche Freiheit voraus und c hes Glücksgefühl. Wer wie der Schreiber den Vorzug hatte, persönlich zu Füßen en zu dürfen und seine Ethik vortragen ird bekennen: sie war, besonders ans des Meisters kommend, imstande, the®» Hinwände zu überwinden, praktisch den ärakter für ern gapzes Leben zu bildest. von Gelehrten, Rabbinern und Schill» cfanken ihm dies, und das heißt ihr Bestes, te er Freiheit und Optimismus gegen und E. v, Hartmann! Es klang noch als es sich liest (S.447). »Und fragst dugen Verbindlichkeit, die den ethischen 1? Gefällt dir der Glanz der Idee t? lereBIick in das Lichtmeer des Intelliehr" giblei? So nimtti teil daran, das Gute liegl Ein inderer Grund der Verbindlichkeit zum als c eine Wahl, deine formale Lust denk jar.« Oder c as^andere Wort: Der Men kei 1 Tier — womit Steinthal gegen Dar* Materialismus und Naturalismus erfolg! käm >fte. »E s ist so wenig ein Tier, wie die: 1 oder diese Aphrodite ein Steinblock und künstliche \ aschine, etwa eine Uhr . . . eine mas:;e« <S. 92>. Aus dem bloßen Naturvt ethisches zu machen, Sinnlichkeit durch Sittll verk lären, i 1 diesem Streben traf Steintha sopl isdie E:hik|mit der religiösen des Judemu sam nen. Und ni ht njiinder in derE h rf u r ch t v Göttlich ’n.; Der Mensch ist nie und ni Tiet, aber er ist auch nicht Gott! Vernunft licht eit erheber ihn Gott entgegen, Sch; iuer ha ten ihn in frommer Entfernung wat die Ha tung Steinthals bestimmt, einma Off :nbarun ^Urkunden, das andere Mal sal jnd Leihen Not und Tod. Steinthal I 1872 einen Lehrauftrag für Religionsphilos der »Hochs« lulejfür die Wissenschaft des Jude Diesem verlanden wir seine drei populärste ten die beic en Bände »^u feibel und Relig sophie« (Berlin 1890 u. 1895) und den von Karoeies he ausgegebenen Sammelband»Uef 1 und Judentum« (bei M. Poppelauer, 1906 u Diu Leben:» upd Weltanschauung eines W< :isen jünj stvergangener Zeiten ist hier nie nid it als Sy >tem und ohne gelehrten Ballast, ein Vermäcf tnisr ein noch nicht gehobener Sch, 1 ist zugleich ein Zeitspiegel, dem Judengi die vornehi n»geistreiche Abwehr, den eigne bei lsbrüderi 1 dag mahnende, oft zornglüheno Man hört häufig die Klage, daß es un billeten. an mcidernen, jüdischen Schriften tie:ung in unsetie sittlich«religiöse Welt man dr :i genann en Bücher dürften die höchsten An; be rjedigen, Denn das kann erfühlt werde 1 allen Worten und Ideen, hinter der Warn u Mahnung iteht ein Mensch, edelste, harmpi Persönlichkeit, voll Kraft des Geistes und des Gemüt 1, ein Mann von Tiefe der Gedaji L; uterkeit des Herzens. St - 160 vor < Sittlidi ist 11: c h i injsnu, r|eich a er Zer wie eit Metal esen ei, hkeit zu s philo» ms zu - > r dem nmer ein ind Sittürchtige Damit zu den Schick» e i n t h a 1 -Loge, Hamburg. rd dzi atte seit jphie an ntums« Schrif» c nsphilo» Gustav er Juden 1925). jüdischen rgelegt, Hier ist tz. Hier egner gilt n Glau» e Wort. : ern Ge» ur Ver* 1, »eit. Ij)ie Sprüche. hinter ng und nischste Zartheit ken und