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Der Orden Bne Briss · 1925-10-01 · Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1925) · p. Seite 152

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1925
Issue
Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1925)
Date
1925-10-01
Page
Seite 152 (sequence 24)
Language
German
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Br. Isaak Maimonidks Von H e i I b r o n n Als die größte, überragendste Persönlichkeit in dem' Zeitraum tiach Abschluß des Talmud bi> zur Neuzeit ist ohne Zweifel Rabbi Moses ben Ma mon, kurz Maimonides genanrit, zu bezeichnen. Seine systematische Darstellung des Religionsgesetzes ist bahnbrechend gewesen für die halachische Forschung der. kommenden Jahrhunderte und sein philosophisches System, in das er. den Gedankeninhalt des Judentums gegossen hat, bildete die Grundlage, ai|f der die nach ihfn. kommenden religionsphiiosophjschen Forscher weiter arbeiteten, und darüber hinatjis hat er-mit seinen Gedanken die Theologen des IslaJn, die Scholastik des christlichen Mittelalters und nicjfir 'zuletzt den großen Philosophen Spinoza beeinflußt. R. Moses ben- Mafman ist im Jahre 1135 in Cordova. geboren. Seine Jugend fällt in die Zeit, daräuberische Berberstämme von Nordafrika aus Spanien überfluteten. Ihr Fanatismus duldete leben! dem Islam kein anderes Bekenntnis. Die Familie Maimons, die sich diesem Glaubenszwang entziehen wollte, führte längere Zeit ein Wanderlebe i und Moses landete schließlich in Aegypten, wo gr als Arzt eine angesehene und viel gesuchte Praxis ausübte. Dem Talmud und seinem Studium galt ein wichtiger Teil seiner Lebensarbeit. Da der T|almud im wesentlichen nur die . Diskussion unji das Material zur Erörterung der zu behandelnden Gesetze wiedergibt, und da die sich ihm anschließende Literatur ebenfalls nicht immer klare Geietzesentscherdung y traf,; war1 der gesamte halaqiische Sroff so unübersichtlich, daß ein klarer, scharjf denkender und zu systematischer Arbeit veranlagter Kopf sich dabei nicht .beruhigen konnte. Maimonides hat in seiner Mischneh Thora -^as gesamte Religionsgesetz, ja das ganze Wissljh vom Judentum klar und erschöpfend dargestellt. ’ " *; ’ürnberg. Aegypten, wohin er, vom Fan itismus der nordifrilcanisdien Mohammedaner vertrieben, mit den volIe|i der M zug klar ist c gesti Wej setzl klare eilt gwi gesch ri <Fühn giösen tiefun die gewi führen dies einai Dars| und soph|s< nach und phi Tats i bräis h üben e deuti n ilQ s< sieben ihn daß M a i Br. Ä r n. Wei Herder. Von old Zweit, Als Johann Gottfried Herder 1804 in Weimar starb, galt er für den erschöpften und aufs tiefste verärgerten Ueberholten, den Vertreter abgelebter Zeitalter, und £o steht er, von: seinen großen Wider» WISSl!1 -steht -- 15Z - beiien übergesiedelt war, hatte er sein Werk d< t, und von da an nahm das in der Sprache i: chnah. geschriebene Werk seiten Sieges» durch alle Länder, wo Juden wohnen. , So ur d übersichtlich wie in der Mise ineh Thora as jüdische Religionsgesetz/ nie vieder darworden. Dem Forscher wurle es zum t iser beim Studium aller talmi idischen geijehen Probleme, dem Unkundigen j ab es rasch ur d schnelle AntwortaufalleFragen, die er stellte, i ähnlicher Weise diente auch lein arabisch ebenes philosophisches Werk Moie Nebuchim ei der Irrenden) beiden Zweck :n, der reli- Belehrung und der wissenschal liehen Verg Er wollte mit seinem »Führers diejenigen, lu di die Philosophie im Glaub :n wankend prqen waren, zum Glauben der V iter zurück» und setzte sich rein wisset schaftlich in Werke mit der Philosophie sein :r Zeit aus» Wir verdanken ihm eine systematische ung des Glaubensinhaltes de: Judentums eine Würdigung seiner Lehren vom philod ten Standpunkte aus, zu der die Jahrhunderte ih m immer wieder Stellung nehi nen mußten, dii: bis ih die Gegenwart hinein; Ile religions-;o bhischen Untersuchungen beeil flußte. Die de allein, daß dieses Werk bald ins He» i, Lateinische und in andere Kultursprachen tzt wurde, beweist deutlich gen ig seine Behln Jahre 1204 ist Maimonidc s gestorben, lundert Jahre später hat eine deutsche Loge ihrem Patron gewählt, dadurci bekundend, sein Name und sein Werk unsterblich ist, mides.Loge, Nürnberg. en ndqr. el , ::u parten Widersachern gestempelt, nod i heute in der Bildt ng derjenigen, die überhaupt nehr von ihm Berlin. als ih »Dichtung und Wahr leit« von ihm i

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