Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1925
- Issue
- Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1925)
- Date
- 1925-10-01
- Page
- Seite 143 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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erteilt — Staatspreise gewonnen. Auf der Pariser Weltausstellung wurden seine Werke als »der Stolz seiner amerikanischen Landsleute« bezeichnet. Bien wurde Präsident der nationalen Vereinigung der Lithographen Amerikas. Bei allede n blieb er Jude — mit deursdienEtinnlrungen und jüdischem Herzen. Er wurde Direktor des jüdisch-techr ischen Institutes, einer der Direktoren des jüdischen Waisenhauses. Für uns Bne Briss liegt Julius Biens besondere 42 Jahre — voh war, nach dieser Bedeutung in der Tatsache, daß er 1858 bis 1900 — Ordenspräsident. Zeit bis zu seinem Lebensen Je Ordens kanzler.: in dieser für ihn neu geschaffenen. Funktion hatte er die Beziehungen zu den ausländischen Distrikten züpflegen. Sein ganzes Herz lag in der Treue zum Orden. Besonders warm waren für ihn mit seinen Jugenderinnerungen die Beziehungen zum deutschen Distrikt. Rasch wie sein Aufstieg auf industriellem Gebiet war auch sein Aufstieg im Orden. 1850 trat er in die Hebron- Loge, 1851 in die Berscheba- Loge ein, 1856 war er Präsident des 1. Distriktes in New York, 1858 Ordenspräsident, 1866 Präsident des Executiv-Komitees. Keiner der Ordenspräsidenten vor ihm und nach ihn konnte auf eine gleich lange Zeit der Ordensleitu lg zurückblicken, wie sie Julius Bien beschieden wer. Unter seiner Leitung wurde der Orden nach Rumänien, in den Orient, nach Oesterreich verpflanzt. Vor Rumänien noch erfolgte lie Gründung des deutschen Distriktes — 1882 — nicht bhne gewisse. Widerstände seitens Amerikas. Bien hat den deutschen Disrikt zweimal besucht: 1885 anläßlich der Errichtung der Großloge für Deutschland*) und 1897 im Jahre der Gründung Die Persönlichkeit Biens machte tiefen E .indrufk Hoch von Wuchs, gefällig durch verbindliche:- »orm wohlwollend in seiner Rede, nahm er die Herz für stich ein. Der Ruf einer <1885) über 25 jährig Ordenspräsidentschaft war ihm vorangeeilt Der Eindruck von Herzlichkeit,, der rön ausging, wurde bei seinem zweiten Besud <189(7 eher verstärkt, trotzdem seine Gesundheit dam; schon geschwächt war. Er hatte auf op trativi Wege einen Fuß verloren. Er starb hochbetagt im Jahre 191(1 Alter von 83 Jahren. r; Die inneren Kämpfe, die in der Seit d Präsidentenschaft von Br. Maretzky den d zutsch: Ordensdistrikt dun htobti fanden bei Br. Juliüs nicht das, rechte VentändnJ; Eine etwas ' £inseiti je urteilung der Verhältnis^ machte sich geltend. Das Bestreben d^r . ständigkeit des i< n, Ml :n Hm ils m m jer n. dn> Bi; Be- Sel >- deutsch :n dem schwer darf daß Äugt st von der der nach ihm benannten Loge in des *> Siehe Maretzky »Geschichte in Deutschland 1882—1907«, S. 39 ff. deutsche Distrikt des Ordens Bne Briss« Fschwege. Ordens Bne Briss Gold^chmirff »Der 1923, S. 23 ff. Distriktes, das »hm glei bedeutend mir Loslösung schien, bereitete zud^m Ordenspräsidenten Kummer. Um sohöhereingeschätzt werden, innigen Beziehühget unserem Distrikt bis zum Tode ’ des Orden)* kanzlers ungetrübt sich erhielten. An seinem siebzigsten Geburtstage <9. 1896) gab eine silberne Votivtafel Kunde \YertSchätzung des Ordenspräsidenten» eijier großen Fonds in der Verwaltung der deutsch t; Großloge wurck nach ihm Julius. >Bien genannt. Eine von Bien verfaßte Geschichte des erschließt die ersten Jahre der Gründlings geschickte in Amerika. Sie jst Fragment blieben — Ein Leben, reich an äußeren und inneren folgen, das dem Guten zugewandt war, :hs t sich Julius Bien vollendet. Julius Bien-Loge, Eschwege. T. -Fon J; Ördei 8es. \ 'a ' zs r c ie mit der n * ,s Er. in 143