Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1925
- Issue
- Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1925)
- Date
- 1925-10-01
- Page
- Seite 142 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Leidenschaft sfeijies Willens. Er ringt um Rächt und Freiheit der Juden, indem er sich in den großen Befreiungskampf des 19. Jähihunderts um die Recjhte der Unterdrückten stellt, . Er -besaß die glückliche Vereinigung jder Kräfte, die für seine Aufgabe unerläßlich'waren: ein umfassendes Wissen, eine hinreißende Beredsamkeit, .den Zauber aussrrahlender Güte, daS zündende Wort des poli* tischen Führers und den un* erschütterlichen Glauben an den Sieg der sittlichen. Idee. Wir finden bei ihm keine der pein* liehen Züge innerer Uneinheir* lichkeit, die >o leicht -Men* sehen geschichtlicher Lieber* "gangsepoehen verunzieren. Nichts an . iyn-ist .proWe* matisch. zerrissen, -verzerrt. Die Spannung der Gene* rationen, die damals mehr denn je Vätier und Söhne trugen. als erstem Juden e Ihm vrard richterliches Amt in seiner Vaterstadt ü er wurde zweiter Vizepräsident der Versammlung und gehörte zu den Abgeor Friedrich Wilhelm IV. die deutsche Kaiset konnte sich des Erfolges sein . freuen und durfte dak Zwist auseinandertrieb, — er in häßlichem kannte sie glicht. Das Verhältnis zu seihen Eltern ist von edler Vorbildlichkeit. Der Adel jüdischer Fantilientraditiori leuchtet ungetrübt aus seinen Wortei und Handlungen. Mit den besten Männern seiner Zeit stand er in beglücken Freundschaft, und ob ihm auch der Enttäuschungen sta ein gerüttelt Maß zuteil wurde, sein Leben schloß dem vollen Akkord der Erfüllung. Julius Bi es beschieden hälfnisse des Aufstieg zu Jahre Lehrer in Seesen war Es kam ahek sich bemerkbar, Bettler und aufmerksam wie er den hi er die Steuer Stil sein haben, entscheidfi wirkt zu haben an Los seiner Glaubens; ei Gabriel Rießer noch unter uns wie seinen Zeitgenossen als »der Streiter für Freiheit.« Auf ihn die Worte — mit stand — anwenden, er <zu Eingang über Lessing) - Personen derGeschic i hat: »Ihr Ande ll j das heiligste Vermin Vergangenheit, die erhebendste Bürg: Zu kunft. Uwe Namen wirken wie heilendp werte auf jden durch das. Leiden der gebeugten Sjinn/ sie wecken das Vertraue den Fori schritt, auf die Zukunft der hoi: »erträgt Natibn. eten, d kröne ar Schrift Bevfuß: nd niitge beskere: c m € r ein sei 1 c te au ler wein es durch*das Schauspiel augenblickl ides oder Rückschritts wankend werdet mit Julius Bien. Von Br. Alfred |3oldsdlmidt, Bdrlio. en gehört zu den Persönlichkeiten, denen war, aus der Enge deutscher Ver- 9. Jahrhunderts in Amerika zu freiem b r i e 1 R e ß e r-L o g-e, Thorn <jetkt zum. politischen Distrikt gehörig)." ltl gelangen. Sein. Vater, der durch 50 2/ und Prediger an der Jacobson*Scaule bestimmteihn zunächst zum Rabbiner, rs. Ein starkes Zeichentalent machte; -eine- Skizze zu Chamisso's »Der -in Hund« bewirkte, daß man auf ihn wurde. Sie zeigt den alten Soldaten, und, seinen einzigen Freund, für den ■ \yesen m nicht erschwingen kann, ertränkt. . Unternehmt^ i - 142 i- Bien kam ihp von eni Im Al :i 12. 182l nächdem von sd gar wenijf zeichnerische noch wenig neue Wege illustrierte Wi die Kunstakademie. Es w< r dies für tscheidender Bedeutung. von 23 Jahren — 1849 i n er' 6) wänderte Bien nach New der Freiheitsbewegung des Morgenröte sich zeigen wol Begabung ließ ihn auf einem beackerten Boden, der Lii finden. Er zeichnete issenschaftliche Werke. Ein achte ihn beliebt. Seine ngen wuchsen. Staatsaufträ {• nos$en lebt |ieut, er ünte: je lebt hat, Redri und lürfen wir igem|Äbmit denen er Sjchrift großen te gefeiert ken ’ ist ditnif der chaft | der Zauber* Gegen|wart n wieder Menschheit dien Still* möchte.« — <geb. yorkj aus, 11848 te. Seine Amerika hogra|phie, L andkarten, risch-freies ndustriellen e wurden