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Der Orden Bne Briss · 1925-10-01 · Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1925) · p. Seite 140

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1925
Issue
Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1925)
Date
1925-10-01
Page
Seite 140 (sequence 12)
Language
German
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die Jugend erzogen wissen wollte, das hat Groß» nationale herzog Friedrich an seinem 80. Geburtstage, der aber zugleich sein goldener Hochzeitstag war, in den des Tqe: berühmt gewordenen goldenerr Worten an die t adi» sehe Schuljugend zum 18. Januar kund getan, Wprte, die seit jener-Zeit in allen badischen Schulen zur Verlesung gelangten: » ... . Bedenkt also iebe- Schüler, daß der Fleiß und die Gewissenhaftigkeit in den Studien aller Altersklassen sich nur währen kann, wenn schon früh die Lieberzeuj ung feststeht, daß die Ausbildung des Geistes als eine Br. B. Ro 1803—1809“ erhielt das badische Land seine heili; Juden zu erbfreiem Staatsbürgern erklärt, die Staatsangehörige ein beschränktes Untertanen echt Iten runge i Fried' :ns Freih« it 1 Aö j; ber be» auch jetzt Und Fr i e i r i August Laqiey Von Pflicht erkannt werden muß. wolle Gott verleihen, alle dies zu sein, nicht in kriegerisd sondern an den Gütern und auf dem Gebiete nationaler jnd Gesitlung.« re der Geist, der diese dem Wirken in unseren Loge immerdar. 2 eit . . Lin Mehi-' en f Erob Gaben dt. Wohlfah'r Woit di * L o g e, Heidelberg. s e n t h a I, Mann ieim heutige Gestalt. Gleichzeitig wurden die etwa lf 000 kordet) ein Zuständigkeitsstreit zwischet war genießen;-; In gemeinderechtlicher Hinsicht so sie vorerst noch Sdiutzbül-ger bleiben? Jedoch es dem Landesherrn vor» behalten, jeden, der »wegen einer *iit den Christen gleich» förmigen Nahrungsart sich aus» weiset*, mit dem Ortsbürgerrecht zu begnadigen. Baden erhielt als eines der ersten deutschen Länder 1819 eine landständische Verfassung. Diese beeinträchtigte in mancher Hinsicht die staatsbürgerlichen .Rechte der Juden, und bezüglich* der gemeinde- '• rechtlichen Hieb es beim alten. . So waren die badischen Juden in fast 50j|hrigem, zähem Kampfe j gezwungen, ihre Gleichberechtigung durchzusetzen. Sogar der die Volkskammer völlig beherrschende Liberalismus der 30 er Jahre versagte, und die! von Gabriel Rießer abgefaßte Denkschrift an den Landtag (1833) und alle sonstigen Bemühungen uni die Gleichberechtigung der badischen Juden waren erfolglos. Erst das Sturmjahr J 848 braute völlig staatsbürgerliche Gleichheit/ in gemeindebürgerlicher Einsicht konnte diese noch nicht völlig erreicht weiden. ln den fünfziger Jahren des 19. Jahrhunderts war wegen eines Uebereinkommens zwischen dem Stuhle und dem badischen Stt Ri: mil in als und Volksvertretung ^entstanden, der de daß 3ro iherzog Friedrich I. 1860 das Mint entlic ß u ld die Führer der Opposition KarnfnenJ, den Oberhofrichter Stabei unc burger Reditsanw; 1t Lamey zu Ministem August Lamey einer französische: i die sich im Elsr gelassen hatte. Seir war als kurpfäfzisd 17 < im nach Mannheim Lameys Vater über i; dem die reditsrhei: badisch geworden Leitung der »Badisc r zeitung« in Karlsr i! wurde August am geboren. Er studi: Wissenschaft und nach voijz.ügfich> bestandenem Examen im Staatsdienste, den er jedoch 1819 aufgab, um sich c er Anwaltspraxis in Freiburg z izuwenden. Er zählte dort bald zu den angesehens en Rechts» beiständei, besonders nachdem der mit der regierung in Konflikt geratene, streitbar« von Viceri den evangelischen Anwalt seitjem \ erteidiger gewählt hatte. Nel vokatür wirkte Lamey noch als Doz^n Freiburger Universität. 1859 gab er liches Leb »n auf und ließ sich in den Landkai e i beseel schweben ate <Kongierung endete, sterium beiden den Frei- August ■nannte entstammte Tamilie, nieder» Großvater er Beamter gekommen, ahiti, nach» ische Pfalz war, die en Staats» ihe, Hier Juli 1816 rteRechtsvejrbrachte lg«e Jahre ben rein Staats- Erzbischof Lamey zu qer Ad» an der behagig Wählen, 140 4

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