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Der Orden Bne Briss · 1925-10-01 · Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1925) · p. Seite 139

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1925
Issue
Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1925)
Date
1925-10-01
Page
Seite 139 (sequence 11)
Language
German
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I Friedrich Ludwig Basni Wer den Heidelberger Logen empel betritt, dem strahlt aus dem fastj lebensgrol gütige Auge des Großhefzogs Fried entgegen. Wir Badener "können stellen, daß irgendwo in der Welt haupt — von welcher Staatsform mehr geliebt werden köinne, als Friedrich ward/ er war ein echter Ljdi llen Bilde das rieh von Baden 4ps nicht vor« n Staatsober« auch sei — Großherzog ndesvater, eres i!5 ganzen Volke. Baden jenen Platz Unter seiner unter den deüt I., Großherzog y. Baden.*) Von füllt von wahrer Liebe und großer Güte zu seinem Regierung hat sehen Ländern erlangt, der ihm den Ruhmestitel eines »Muster ländle« eingetragen hat. Alsdahe1 am 30. Dezember 1894 die Heidelberger f Loge sich konstituierte, lag es nahe, ihr den Namen Friedrich- Loge zu geben. <Zu gleicher Zeit sollte dieser Name auch eine Ehrung für den hochgesinnten Kaiser Friedrich III., den Schwager von Großhejrzog Friedrich bedeuten.); Wenn mit einem Namen schon das Programm angedeutet sein soll, so war dies hier der Fall/ denn die Hquptcharakterzüge von Großhejrzog Friedrich lassen sich unschwer auf die Formel bringen: Wohltätigkeit, Bruderliebe und Eintracht.- Seiner persönlichen Initiative, in der Durchführung unterstützt von seiner edlen Gemahlin Luise, sind die großzügigsten Werke der Menschenliebe und Fürsorgeeinrichtungen zu verdanken!- Sein Mitgefühl mit den Armen und Notleidenden war grenzenlos. Bruderliebe in aes Wortes höchster, geistiger Bedeutung hat ihn beseelt, u td auf diesem Boden der Bruderliebe wuchs die "'oieranz gegen Andersgesinnte und Andersgläubige empor, die durch die liberale Kirchen- und Stajatsgesetzgebung der sechziger und siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts gekrönt wurde. Jene Gesetze brachten auch uns Juden, früher als Deutschland, eine eigen; : k i, Heidelberg. § 2| des Gesetzes vom 9. Oktcjber kennt die badischen Juden »als ei tior smäßig aufgenommenen Religiqnstei Lande, der gleich den Uebrigen ujiter nen angemessenen Kirchenregime|nt Landtag, dpjene liberalen Reformen z hatte, begrüßte er mit dem denliwürc) giuß vom 7. April lö60: »Ich wüns Grundsatz der möglichst freien j£nt allen Gebieten des Staatslebens fruchj alle Teile des Ganzen zu dem;c le, m ’idc um' I eo Ga vereinen, in welchem die; gesetzliche segjenbringende Kraft bewähren kann; ihn am 30. Augi den wahrhaft grol »Ich konnte Picht ein feindlicher zwischen Fürstep: Volksrecht.« In die;glei«h|e höchsten Toleranz die gesetzliche Eii Simultanschule im die Großherzog F besonders gm und womitler zwi Grund gelegt hat, Sich verstehet! > und lernen dervetjschieq1 Konfessionen, das 18^0 aner» n jkonstituti ttserer tei’nem eige» eht f. Den j b< schließen ige i Oster» daß“ der ung auf bpi wtyde, Bin! fang zu ffreilieit .ihre und schloß, st 8i50 mit i Worten: fim en, daß gei isatz sei recht upd t n festgelegte Stellung im anderswo rechtlich Staate. Der *> Geb. 9. September 1826/ gest. 2<i. September 1907. Regierungszeit: 24. April 1852 — 28.Septem tn unserer wirkte, daß die Staatsumwälzung nach krieg sich jtier in Baden verhältnismäßi j stejig vollzog. Hierfür wollen wir Friedrich heute, an der Schwelle sein4 butjtstags, besonders dankbar sein] ■ Mächtig förderte Friedrich durch seine ein Stellung die Gtundlage aller Wohlfahrt, traiht, und zwar im Kleinen wie im Grol ist bekannt, daß er im Gegensatz; zu tianßien an« .detien Bundesfürsten die deutschen Ei lhejtsbestrebupgen von ganzem Herzen geförde t iiat, die in 4er Reid sgründung vom 18. Januar 1871 wc Großhlerzog Friedridi es war,der saäl zu V :rsailles zum ersten Kaiser!) dette. In welcher Erinnerung dieser [>er 1907 <55 Jahre). ZU bej ihm s arid, in welchem Geiste er dfenen gewillt war, und in welchejh’ I t fü; Her: inie der gehört auch ung der. Jafjre 1878, igdrich ganz :en lag,, eifqllos den iu jenem. Kennen*- enen Stände^ i eit be- - dein Weltruhig und Großherzog 100. Ge- Geistesdle Ein« Es «. gipfelten, im Spiegel» och auffor» 18, -Januar dein Reiche Geiste er*’ 139

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