Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- Beilage 1925 (1925)
- Issue
- Das Kulturwerk des Hessischen Logenverbandes = Juli/August (6.1925) (6.1925)
- Date
- 1925-06-01
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Kultusbeamten, . gegebenenfalls von |Va ldeilehxern, anzuregen.'" , , ' j {. Nach solchen Richtlinien wurde im April 1924 diese ganz im Sinne des Logenprogrammes liegende Kulturaufgabe -f den geistigen und sittlichen Charakter, unserer Stanppesgen >ssen zu stärken, die'Not der (geistig) Arme 1 z i lindern — für den gesamtenj Bezirk des Ijless. Logen^erbandes'übernommen' und-einem kleinen •Arbeitsausschuß, schließlich einem DmJMänner-Komitee, liestehend aus dem Bericluerdtatfer von der Frankfurt-Loge als Obmann. Br. Benno Strupp von der Hermann Cohen-Loge als Kassenführer und Br’. Dr. Jul. Höxter vön der Markus HorovitpLoge als Beisitzer übertragen. Die Kosten, auf jährlich IpOOO Mark veranschlagt, wurden einstweilen durclg eine Kopfsteuer von 10 Mark, Tn Raten zahlbar,, bewilligl, und so wurde diese Arbeit mit Gott in Angriff genommen. . _ . , Anfang Mai wandten wir uns an ciie Herren Bezirksrabbiiü r,. meistens Logenbride), um ihre Mithilfe sowohl.durHi Angabe der unserer Fürsorge bedürfenden Landgemeinden. wie auch durch Empfehlung vop Lehrkräften. Wein wir ehrlich sein wollen, fatalen wir, mit einigen rühmlichen Ausnahmen, an diesen Ste len wenig Unterstüftungj jü manehihal mehr Erschwerung als, Erleichterung' unseres gewiß schwierigen Vorhabens; darauf ist der -Mißerfolg m manchen Distriktein unseres Logenverbandes zu iiekzuführen. (So blieben wir.fast ganz cuf unsere eigene. Initiative nnd Arbeit, vor allem nif die opferfreudige Hilfe unserer Sendboten angewie-l sen: — Es ist hier nicht der Ort, von den Grün-; den und;Erscheinungen der nicht seltenen Mißerfolge und Widerstände, die wir erfuhren,-zu sprechen. Auch aus den Begleiterscheinunger der nunplehr darzulegenden Erfolge verleit wir fifr*unsere-Weiterarbeit Erfahrungen sammeln an ihnen Fehler vermeiden lernen. > Unsere Tätigkeit entfaltete sich hauptsäcli- ,in folgenden Bezirkein: Rheingau, Ems, Weilhurg, Offenbach, Hanau, Worms und Obe hessen. In dem I erstgenannten Gebiete warl ven Juni bis' Dezember 1924 Herr Referendar I. Adler (Frankfurt) tätig. Da er selbst früher ils Lehrer daselbst angestellt War, wurde ihm süne Arbeit und Einflußnahme bedeutend erleid tert. Er besuchte die Orte Eltville, Oestrich, Geis enheim, unc lid Rauen hal, Erbach, Winkel und Rü er Go tesdienste veranstaltete, r träge 1 ielt und die gesamte Jtigeix neinschaft vereinigte. Be ig der Anstellung von Lein die V aus zi| sacht, teil S I| Herb: garte tätig. Hol: durcl Verb Dr. Sinn I rer unse: Willi sere* strie] heitsg»] strebu Orte li den a nicht verba soldui Es wil d Aufguiie des Landesverban organisatorisch und hilfreich einzu rsorgung dieser Gegend von große Schwierigkeiten und falten wir Umschau nach eifi idboten aus der näheren Ulf dem Emser Bezirk war im 1924 Herr Bezirksrabbinet tte er'leider keinen Erfolg, <k die Gemein s eigener Kraft einen Beamten mgeblidi' esolden konnten, der Hess sch»* Logen- 1 aber sich natürlich zur regelmäßigen Be- 4 von Lehrern niclit verpflichten konnte. es pein, hier pringen. Da Frankfurt iosten verurem geeignetebung. Sonimer und Dr. Weinin unserem Aufträge in schönstem Sinne ertiefenbach, lesheim, wo igiöse Yorju ^iner Arsejner Errii für diese Er besuchte Singhofen, Nie pel und Montabaur. Da ii zwischen die die Besetzung in Unordnung geratenen tnisse geregelt zu sein scliei len, hat Herr seine Arbeit, soweit sie) in unserem geschah, eingestellt. lern Bezirk Weilburg iibernd im Herr Lehavmann in Weilburg im August 1924 Auftrag für.die Orte Weyer, Biskirchen, und Hausen-Ellar. Einige Berichte un- Mitarbeiters mögen dessen Wij-ken Illnn. 1.. Am 5. Oktober fuhr ich um A12 Uhr najeft ..... woselbst ich von Al Uhr bis A 2 Unr unterichtete. Um A3 Uhr rar mein Vortrag über, die „Jomim Nauroim 1 in der Synagoge. Anwesend waren ach Hurren aus . ., drei Damen und zwei Jugendliche, pferl Vortrag fand anscheinend gro les Interesse. Anschließend an denselben erklärte ich dgn Anwesenden den Inhalt dtf JestgeteL was dankbar begrüßt wurde. Gewünscht utjde die Zusendung von jüdischen Zeitungen und Zeitschriften. Ab ahrl 4,15 Uhf.j ntyunft hier 5 Uhr, 2. Am 12. Oktober hielt ch einen Vortrag über den Monat „Tischri“ Eqr Vortrag rat bedeutend besser als dps er derlei besucht, hn Herren aus un I d rei Jugendich nach dem Vorträge, der uni Hfl Uhr statt ch i waren erschienen. Aue i h i er erklärte 2