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Der Orden Bne Briss · 1925-05-01 · Nr. 5 - Mai (5.1925) · p. Seite 80

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1925
Issue
Nr. 5 - Mai (5.1925)
Date
1925-05-01
Page
Seite 80 (sequence 4)
Language
German
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empfängt HarmoniumSpiel des Br. Pollak (Lessing- Loge). Die Weihe der-neuen Loge wird durch Br. Lippmanns Gesang »Die Himmel rühmen ies Ewigen Ehre«: emgeleitet. Die Festrede hält Br. Vizegroßpräsident. (Abdruck in gekürzter Form S. 81.) I Anhaltender Beifall dankt dem Redner für seine geistvollen Ausführungen. Br. Großsekretär Goldschmidt nahm darauf im Namen der Großloge die Installation ies neuen Beamtebrates vor, indem er als das Wesentliche der Aufgabe des Präsidenten und seiner Mitarbeiter bezeiehnete, Persönlichkeit im Si ine Frankels den anderen Brüdern vorzuleben. Oer Beamtenrat setzt sich wie. folgt zusammen: Präsident: Dozent Dr. Albert Lewkowitz (Expräs. der Lessing-Loge), Vizepräsident:'Moritz Margoles (Expräs. der Ra- 1 [ phael Kosch-Loge), A^entor: Hugo Lesser (Expräs. der Mamreh-Loge), Pfotok. Sekretär: Philipp Lachs, | Marschall: Fritz Warschauer, Schatzmeister: Hugo Berliner, Finanzsekretär: Sally Cohn, Wächter: Sirfton- Staub. Br. Vizegroßpräsident erklärte darauf (Concordia-Loge) für die Logen des abgetretenen Oberschlesien, die nun j nicht mehr Distrikt angehören, Br. Expräs. Liebpp nordostdeutschen Logenverband, Br für dei mitteldeutschen Verband, Br, dpm VIII. für den I [ahlberg a :obovits Loge für gehörig installiert. Namens der Breswohl lauer jüdischeri Gemeinde überbringt sodann Br.* Expräs. Justizrat Peiser deren, Glückwünsche zur hin, wie sich das Bild gegen frühere Zeiten gewandelt habe. -Noch .vor 15 Jahren, als cum ersten Male Vertreter der Gemeinde einer Bres lauer Loge, der Lessing.Loge, zu ihrem 25. Ütif tungsfeste gratulierten, gehörte kaum ein Mitglied der Breslauer Gemeinde-Verwaltung dem Orden an. Jetzt gibt es , m dieser kaum ein Mitg ied, das dem Orden nicht angehöre. Er weist weiter auf die große Arbeit hin, die die Logen in den Gemeinden in sozialer Fürsorge leisten und diese dadurch entlasten, schließlich auch darauf, von für die ostdeutschen Logen, insbesoi liiere den bstpre jßischen Logenverband , Br. Präsident Lesser für den westoberschlesische a Verband, Br. Aber für den hanseatischen Verband. Schwester Peiser beglückwünscht diel neue Loge namer s der drei Breslauer Schwesternjb inde. Sie hebt hervor, daß es ein seltener Fai|l sei, daß Frauen im Tempel zur Installation eiicr neuen Loge erscheinen durften. Sie betrachte dies alseine j ute Vorbedeutung "für die kürif ijjen Entwicke ungen zur Lösung des Guten in den Frauei durch den Orden, zur Fruchtbarnachung brach iegender Kräfte, die dienende Glieder am Ganzen sein könnten und wollten. Schließlich überbringt Br. Ludwig Laqueur die Grüße und Glückwünsche des Gmatoriums der F änckelschen Stiftungen, insbesondere des Rabb ner-Seminars und des Vereins der Freunde des Seminars. Zum dritten Male vrähle eine U. O. B. B.-Loge nach einem Lehrer des Semidie nars hren Namen, eine Ehrung, die dih Seminar zu würdigen wisse. Darauf nimmt das Wort der neiiihstallierte Präsident Dr. Lewkowitz und spricht zunächst Installation der. neuen Loge. Er weist da auf seinen innigen Dank den hochw. Delegaten der wie großer Bedeutung.es für die Gemeinden gerade in einer Zeit größter Gegensätze im dentum irr dem LI. O. B. B. wenigstens Boden zu haben, auf^dem sich alle Richtur in Eintracht'zusammen fänden. Br. Präsident Po.sner bringt die Glückwüpi che des mittel-- und niederschlesischen Logen verbändes zum Ausdruck, Br. Expräs. Salinger die Berliner Lögen, Br. Präsident Reichrt sei, Jue|nen gen für ann Groß oge aus, insbesondere dem Br. Vizegroßpräsidenten. Er dankt auch in Namen des jüd.- theol. Seminars der Großloge für diese* Namensgebung und verspricht, daß die neue Loge sich stets der sich daraus ergebenden Ve f Dichtung bewu3t sein werde. Ihr Ziel werde siin, nach dem Vorbild ihres großen Namenspitrons die Gegensätze im Judentum zu einen. Die Einheit des Jidentums sei das Wesentliche, s ie bestehe aber licht in einem schwächlichen Kompromiß. Notwendig sei vielmehr, durch tjic mannigfaltigen Erscheinungen der Oberfläch : durchzudring:n zum Wesenskern. Es gelt:, die geschichtliche Kontinuität zu wahren. Zacharias Frankel habe weder Verständnis gehabi für knechtisches Festhalten an allem Ueberlieferien, noch ■für Negieren alles Gewesenen oder G< wordenen, iln di:sem Geiste habe er das Breslau ej* Seminar geleitet und in gLeicheijn Geist seien {daraufhin jRabb ner-Bildungs-Anstaljen inj aller-W- :llt errichtet - so —

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