Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1925
- Issue
- Nr. 3/4 - März/April (3.1925)
- Date
- 1925-03-01
- Page
- Seite 60 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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beendete "Machsor Landesbibliothek beweist Hier finden w liehe Gestalt, das Gesicf ler Darmstädt (Codex orientalis ^3) r bereits die menstht ist aber nur in (J|me r reichsten. rissen angedeutet oder durch tierartige Fratzen ersetzt. (Bild 1, der F ohepriester beim Arizünden des Tempelleuchters). Für den Kunsttrieb derjuden im Mittelalter zeugen nieht nur die Werke der Gold- und Silberschmiedekunst, die, zum Teil sogar mit plastischen Darstellungen von Tier- und Pflanzenomamenten geziert, 'für den Schmuck der Thorah Verwendung fanden, sondern vor allem die Tatsache, daß Bibelcodices, Machsorim, Siddurim, Megilloth, die Gesetzeskontpendien der großen rabbinischen Autoritäten wie Maimonides, u. a. sowie endlich Kelhuboth und Familientestämente, teilweise mit einer so! chen Fülle von flllistrati onen ausgestattet wur den, daß hervorragend^ Gesetzeslehrer wie Rabbi Meir von Rothenburg; sich gegen eine über reiche Illustrierung von Handschriften, besonder j Gebetbüchern^ aursprechen mußten, * we 1 sie davon eine Sförun * der Andacht befürchteter i Anders ist es bei de r Haggadah. Hier' wird der Text durch Bilder wirksam und; nschaulich ergänzt zu(nal für die Kinder, diean der Sederfeier tjeilnehmen. Dementsprechend ist die Zahl der illustrierten Haggadähhandschriften besonders groß. V Man kann verschiedene Gruppen von Darstellungen unterscheiden. Die als die der hist) spielsjweise spar iscljen Crawfor gehör g, jet^t Manc lester au; Aegypten Auszn hu lderts, Während manche Haggadoti, die wohl älteste Handschrift Ritus, der sogenann I (früher dem Earl of in der John Ryland’s sich auf die Illustrierung beices Codex rawfc rd iorary in er beim i?se! Jeandc re, Hagi (ajevo, an. Die erzählten Ereigi schränken,fangen wie die berühmte dah von Sera gleichsam ab ovo Darstellung beginnt ifnit der Erschaffung der Welt und wird in zusamm m hängender Folge weil er geführt bis zur Gesetzgebung auf dem Berge Sinai. Fast alle Illus ra , ♦ j toten entnehmen ih en Stoff keineswegs! nur 1er Thorah, sonderin aich den übrigen Teilen ler Bibel, meist anjknüpfind an Ereignisse, die in (len während der Sederfeier gesungenen Liedern Erwähnung finden sehen wir in der bes reich ill rstrier Edmc nd ild in Hand- 15. Ji hrdiamatische Belsazarszene erste Gruppe möchte ich rischen Bilder bezeichnen; sie sind die zahlr 60 - zu H4 Groß( Illustration Codex ders der Baronin v. Rothsch Paris gehörige n schrift aus dem hundert ßilder Königin Esther, (Bild 2), Daniel Löwengrube. Darmstädt desbibliothek Handschrift de£ 18. J^hrorientalis 7, enthalt der Endlich gehört zu der Gruppe der Historischen Bilder die jüdischen ke nendes Wiedergabe von Erzählungen Legende. Ein häufig; wielder- Motiv ist, um nur ein Beispiel henus »reifen, Harao, nackt, mit der Kror e auf i lern upte, in;inem Bottich sich in Kinderbh it bad :nd. Aufmerksamkeit verdienen en, die auf den Ritus Bezug nehmen, So jnien, wie: Hami in Eine e r gehörige die an der der llanu (Bild auch la. 3). die