Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1925
- Issue
- Nr. 2 - Februar (2.1925)
- Date
- 1925-02-01
- Page
- Seite 46 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/6727475-6029128-6074647--0765-4867430- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Am dem Öe'rbande der Frauniuenlnlsiinsen der U.O~B.B Losen Artikel und Stricht» Manuskript». für £mi dem Verband» stthen untet isenifungen, di» unttr diestr Frau Anna L» w f , Rut-ii Was kann und soll di? Lc^e ^ns Frauen gebin? Referat, ^gehalten von Sc »wester Ursprünglich wader Orden Bne Briss eine Gemeinschaft, der nur Männer dienstbar waren. Erst jahrelanger Kam jfe (? Red.) hat es bedurft, bis man den Frauen gestattet hat, in einer gewissen Angliederung an die Logen mit een. Brüdern gemeinsam zu arbeiten Was veranlagte nun die Frauen, die Mitarbeit anzustreben? Was kann und soll die Logenarbeit uns Frauen geb« n? DieTätigkeit der i neisten verheirateten Frauen, abgesehen von denen, die einem Berufe an gehören, besteht in häi isiicher Arbeit. Viele, vi elfe Kleinigkeiten sind es, die erledigt werden müssen, und doch wird der größte Teil der Zeit und iier Kräfte der Hausfrauen eben von Kleinigkei en in Anspruch genommen. Müde und mitibe werden sie oft imfcmpfe mit den kleinen Nö en und Sorgen des .Alltigs.. 'Aber sie sollen nicht versinken in dem £ji tönigen Grau der täglichen Pflichterfüllung. In hr besteht nicht das wahre ' Leben. Es gibt etwas Höheres, Schöneres, etwjas, Vtrantm 01 ik erschg, Stettm, irtung d inen soi i iisabethsir i'tn, z 1 s e Gans- Magdeburg. Wohltätigkeit, das erste Ordenside|al! Wohlu. Denn ist das eigenste Gebiet der Fr was das Leben erst Gl^nz Und ..SchTmme ■ verleiht. Das ist die Beschäftigung mit geis nach dem Schmucke menschlichen Brust: Sehnsucht kann unc Da Mrd sie e eren w sein Leie lebenswert macht und ihm igen gingen, das Leben der ' iel Tak Seele. Eine tiefe Sehr sucht nach diesem Höhfrcn, die einstmals im Wohlstand lebten und des Daseins, lebt in jeder gewohnt Und zur Erfüllung dieser nittellos soll die Loge beitragen. müssen Wenn wir ln den Logentempel eingetreten sind und seine Türen haben sich geschlossen, Mltag hinter uns. Von j;esind wir erfüllt und mit dann versinkt der hobener Stimmung auf, das sich uns und Erbauung sind leben, Stunden, in offenen Sinnen nehmen wir das Gute und Edle bietet. Stunden der Weihe es, die wir in der Logt irdenen wir uns voller Stolz unserer Zugehörigleit zum Judentum bewjj ßt werden. Freudig ' nehmen wir die Gelegenheit wahr, unsere Kenr tnisse ^u erweitern und in der offenen Aussprache ozwischen Brüdern u ld Schwestern Klarheit zu gewinnen über manche Zweifel, die. uns bewegen. Redaktion d»r Monatsbericht» der Qroselog»; werden jedoch zuror an di» Adresse ton 10, erbeten. tijtigkeit eistens sind es ja doch die Hilflosesten unter dbm Armen, denen unsere Fürsorge gi t: Frauerf und Kinder. Eine Frau wird leichter das Vertrauen ener leidenden Mitschwester gewinnen s ein Mann. Ganz von selbst wird sie erkennen, woran es im Hause fehlt. Handelt es s ch um Kranke, so kann eine Frau leicht die Rflege übernehmen. Es ist ja auch gar nicht immer der Mangel an Geld, der die Menschen elend mscht. Wie oft kommt es. vo •, daß es nur eines “ einen Gei tröstenden Zuspruches bedarf, um oder ein beugten wieder aufzurichten, guter R«t genügt, um verworrene Dinge zu Ipsen. bei der Frau das Gefühl vorherrscht, so imstande sein, die ganze Not des anrklich nachzuempfinden, siel ganz in zu versenken. Sie wird dann auch versteheri, wie schwer es manchem Bedürftigen wird, die| Hilfe anderer anzunehmen. Unendlich gehört dazu, sich denen z. j nähern, zu geben waren, heute aber ohne ihr Verschulden dastehen. Wir selbst, die; Clebenden, davon durchdrungen sein, daß wir mit- /erantwcrtlich sind für das Schicksal unserer lotleidenden Mitmenschen. Und die Empfangenen müssen wir davon überzeugen, daß wir icht etw£ ein gutes Werk an ihnen tun, sonern nur eine selbstverständliche Pflicht) erfüden, irenn wir ihnen helfen Zu diesem Gedankengang werßenj wir-ge- Bruderführt durjeh das zweite Ordensideal: die liebe o{ier auf die Verhältnisse des undes bezogen: die Schwesterliebe, einem fe n empfindenden Menschen auch schwer wird, sich von Fremden helfen zu lassen oder auch nur einem Fernstehenden seine Notlage anzuvert^auen, einer S c h w e s t e r .würde man Frauen- Wenn es 46