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Der Orden Bne Briss · 1924-11-01 · Nr. 14 - November (11.1924) · p. Seite 191

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1924
Issue
Nr. 14 - November (11.1924)
Date
1924-11-01
Page
Seite 191 (sequence 21)
Language
German
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und in Madison ist die Belebung bezw. Erweiterung jüdisch-religi isen Lebens in die Wege zu leiten. Mit der Zeit hofft der Orden, diese Jugendbewegung-auch auf die höheren Schulen zu verpflanzen. Die Verhandlungen betr. die unter den Auspizien des Ordens'errolgte Amerikanisierung der eingewanderten Ostjuden haben für unsern Distrikt wenig Interesse. Mehrere Tausend Glaubensgenossen, stellt der Bericht lest, sind mit Hilfe des Ordens B. B. zu nützlichen Staatsbürgern gemacht und in den Grundsätzen des' demokratischen Staatslebens linterwiesen^worden. Die treffhch geleitete Tagung, hei welcher unser neuer Ordenssekretär Br. Leon L bewis feierlich in sein Amt eingeführt wurde," klang in eine ergreif&ide Huldigung für unsere beiden entschlafenen, verdienstvollen; unvergeßlichen Brüder Simon Wolf und A, B. Seelenfreund aus . Br. Professor Dr. Eugen.Wölbe, Montefiore-Loge zu Berlin. Aus dem Verbünde der Fruuenverelnisunsen der U.0.B.I). Losen. Artikel und Bericht» au» dem Verband» etehen unter Verantwortung der Redaktion der Monateberichte der Oroeeiog»; Manuskripte für Einsendungen, die unter dieser Rubrik erscheinen »eilen, werden jedoch zuvor an die Adresse von Frau Anna Lewf, Stettin, EHsabethstr 10, erbeten. Die erste Tagung der vereinigten Schwesternbünde Oberschlesiens fand am 16. Sept. d. J. in Gleiwitz statt. — Beschickt von Schwestern aus Beuthen, Hindenburg, Ratibor und Oppeln, sowie aus dem dem abgetretenen Oebiet zugehörigen Kattowitz und Königshütte, wurde die Tagung durch die Distriktsleiterin, F rau Käthe Pick, Beuthen, eröffnet und eingeleitet mit dem Hinweis auf die Bedeutung des Zusammenschlusses,. Den Begrüßungsansprachen der Vorsitzenden des Schwesternbundes un<l des w. Präsidenten der Humanitasloge folgten die Referate von Schw. Else Kopp, Oleiwitz über die »Verbandstätigkeit der| vereinigten Schwesternlogen Deutschlands« und Schw. Betty Goldschmidt, Beuthen, über das Thema »Auf welche Gebiete kannv|ich die sozialeTätigkeit der Schwesternbünde erstrecken?« (Abgedruckt in gleicher Nummer.) ' Den anschließenden Tätigkeitsberichten der einzelnen Schwesternvereine folgte eine Diskussion, welche reiche Anregungen brachte. In der Nachmittagssitzung sprach Schw. Willner- Kattowitz über das Thema »Wie führe ich die schulentlassene weiblichejugend einem Ziele zu?« i ■ ’ «*. JAuf welche Gebiete kann sich die soziale Tätigkeit der Schwesternlogen erstrecken? Als Vortrag gehalten auf der ersten Tagung der vereinigten Schwesternbünde Oberschlesiens am 17. September in Gleiwitz Von Betty Ooldschmidt, Beuthen O.-S. „Edel sei der Mensch, Hilfreich und gut, Denn das allein Unterscheidet ihn Von allen Wesen, die wir kennen“. Dieses Mannwort Goethes schlägt lauter und lauter an dasOewissen unseres Oeschiechtes. In uns, da ist ein Sehnen erwacht, uns nicht nur als denkende, sondern auch als fühlende Menschen zu zeigen. Wir verlangen mehr und mehr danach, unsere Kräfte und die flüchtige Zeit in den Dienst eines idealen Werkes zustellen. Und aus diesem Verlangen heraus erwacht mehr und mehr unser soziales Gewissen. Auch unsere Schwesternlogen haben eingesehen, daß sie mehr sSnTThüssen als Oeselligkeits-, als Vergnügungsvereine, daß sie Großes erreichen können, wenn der Wille zur sozialen Tat vorhanden ist. Unsere Schwesternlogen haben begriffen, daß sie in erster Linie auch Woh Ifahrtsvereinigungen sind. Und sie haben die Konsequenz aus dieser Erkenntnis gezogen und ihre Hauptaufgabe darin erblickt, 191

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