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Der Orden Bne Briss · 1924-10-01 · Festnummer zum Ordenstage : Oktober 1924 (10.1924) · p. Seite 161

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1924
Issue
Festnummer zum Ordenstage : Oktober 1924 (10.1924)
Date
1924-10-01
Page
Seite 161 (sequence 27)
Language
German
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Ge das Kölner der schränkurjg dietfe eintreten können, mehr als bisher zu werden. samtheit ohne territoriale ße- Vereint wo n wollen, werden dann oft und sittlichen haben Jaber auch Anspruch, daß sich'an ihr in ife-en Aufgaben gefördert »So du die Ar dir, es geht dir Ile n wir arbeiten an der materiellen Förderung unserer Jugend, auf. bewähre das Wort des Psalmisten: jeiit deiner Hände genießest, heil Die jüdischen Eheschließungen und Professor Dr, Hein Bis zum Jahie 1875 lag di^ Beurkundung der Eheschließungen injden Händgn der Kirchenbehörden. Erst duxh di> Gesetz vom 6. Februar 1875 über die Beurkundung des Personenstände® ist diese Aufgabe auf die bürgerlichen Behörden, die Standesämter, übergegangen. Damit wurde auch die Statistik fer Eheschließungen zu einer staatlichen Angelegenheil. Wie auf anderen Gebieten, so findet aich auf diesem die statistische Aufarbeitung bei cen Stilistischen Landesämtern bezw. in den städtischen Statistischen Aemtern statt, während die Zusammenstellungen aus den Ergebnissen der einzelnen Bundesstaaten im Statistischen Reichsamt erfolgen. Eines recht erheblichen Zeitraumes hat es bedurft, bis diese Statistic der Eheschließungen, der vom wirtschaftlichen wie vom sozialen Standpunkt ein gewichtiges Interesse beiwohnt, eine eingehende Bearbeitung jgefunden hat. Bis zum Ende des vorigen j ahrhu iderts hatte man es bei der Feststellung lediglich von summarischen Zahlen der Eheschließungen in der Gliederung nach den einzelnen Kalen dermo naten bewenden lassen. £rst mit dem Jahre 1901 setzt für das Gebiet des Reichs die Berücksichtigung der persönlichen Verhältnisse der Heiratenden ein, vor allem des Alters, des bisherigen Familienstandes und der Religion. In diesem ersten Jahre der konfessionellen Von rieh S i l.b V ir I e i t Heiratsstatistik, 1901, waren 468 329 Ehen, die damals. im geschlossen winde mit 3878 vertreten, zeigt sich auch bei Katholiken: einem n, dfe beiderseits jüdischen d. i. mit 8,3 pro Mille. Nach den Anteilen der Juden an der Gesamtbevölkerung, welcher 10,4 pro Mille betrug, wäre eipe wesentlich größere Zahl;:u erwarten gewesen. Allein ein ähnliches Zurückbleiben der Eheschließungen den Evangelischen und den Anteil an rein evangelischen Eheschließungen ini Betrage von 593 pro Mille steht der größere B< Völker ungsanteil von' 625 pro unter im ganzen deutschen Reiche vorhanden ist: ihre Entwicklung. Mille gegenüber,!wie eine der Art nach ähnliche, aber sehr viel «itijrkere Spannung auch zwischen den beiden be;’ü|giichen Ziffern der Katholiken 310 pro Mille Eheschließungen bei 361 pro Mille der Bevölkerung, Da die bejden weiterer! jvon der Reichsstatistik unterschiedenen konfessionellen* Gruppen der sonstigen Christen-' und der ^Bekennet änderer oder unbekannter Religion numerisch, zu t J * schwach sind, un| einen Ausgleich herbeiführen zu können, so erscheint jenes Zurückbleiben \ t de- Heiratsanteile im ersten Augenblick ein we nig rätselhaft.! Das Dunkel lichtet sich aber be Berücksichtigung der verschiedenen Kombinationen der Religionsbekenntnisse bei den Mischehen, die gerade bei den 'Juden von besonderer Bedeutung sind, und dies in ethischer, wie in sozialer Beziehung, dicht zuletzt auch vöm Standpunk (der Erhaltung dei^ deutschen Jupenschaft in i hrem Bestände, * Wie sich d e Zahl der rein jüdischen Eheschließungen in Laufe dieses Jahrhunderts gestaltet hat, geht qus der nachstehenden Uebersiqht hervor; sii betrug im Deutschen Reiche: im Jahre 1901 1902 1903 1904 1905 1906 1907 r.»o.s 1909 1910 1911 ■>] Ohne Elsaß und ohne den an Posen. *) Ohne getretenen Gebiete und Westpreußen, NiCderschlesien, fei 3878 3925 3831 4001 3905. 40ö0 4052 3907 3873 3880 J 3814 im Jahre" 1912.1 „ „ 1913.. -Lothringen. -')' Ohne Elsaß-Lothringen Pplen abgetretenen Teil der Provinz tid an Polen ohne Abstimmung ab- : Teile . der , früheren ■ Provinz Posen Teite der Provinzen Ostpreußen ' und neir ohne die an die Tschechoslowakei, Dänemark und Belgien abgetretenen-Gebiete und ohne Memelgebiet, freie i Stadt Danzig und EIsäß-Loth ringen. ') Nach dem Gebietjsuinfang von 1921 ohne das Saargebiet,' I ■■ / ■ -f 3833 3621 1914.. 2617 •1915.. 1098 .916,. 1292 1917 . 1403 1918 . ..>)2171 19.19 , . -)6295 1920 . . ")7497 1921 . . 4)5617 — 161 —

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