Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1924
- Issue
- Festnummer zum Ordenstage : Oktober 1924 (10.1924)
- Date
- 1924-10-01
- Page
- Seite 149 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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deutsche Jüdin, Henrietfe Fürth, sagt: »D». nauswirtschaftliche Arbeit ist, wein auch nicht dem gebräuchlichen Sinne nach, trotzdem produktiv. In einem viel höheren Sinne produktiv als all die Arbeit, die da drai ßen ii Garten und Feld, in Werkstatt und 'Fabrik, ar der Börse und im Kontor geleistet wird Sachgüter hervor, tote erzieht man Menschen Verteilung. Drinnen aber in Hause pflegt und Baut Töchtern Freude erwecken, den und ... besser' in als im elterlichen Draußen bringt man Dinge, und besorgt ihre sie auf. Von außen $ und innen. Tut noih mehr. Die familienerhaltende Hauswirtschaft, ilire sichtende,, orderhaltende T ätiglebendigen Kräfte, nende, verwaltende und keit ist das Reservoir der der Gesundbrunnen, aus dem die Volkswirtschaft ihren Fortbestand und ihr Gedeihen zieht. Der uns jetzt nach dem verlorenen Krieg helfen kann, aber auch helfen muß, die Aufgabe des allseitigen Wiederaufbaus zu erfüllen.« | Vor allem müssen wir 'aber auch — und das ist oft sehr schwierig in dieser Zeit — unsere Töchter wieder) daran gewöhnen, daß die hauswirtschaftliche Arbeit immer noch der wichtigste Zweig der Frauenarbeit ist, daß oft viel kostbarere Werte im Haushalt verloren gehen, als erzeugt werden, wenn die Frauen oder Mädchen einem Außenerwerb nachgehen und dert .Haushalt dadurch vernachlässigen. Töchteraustausch, Frauenlogen organisiert, \ Durch unseren vom Verband der ersuchen wir ja in erster Reihe bei unseren am häuslichen Beruf zu sie^ wie bekannt, lieber fremdem Haushalt lernen, Hause. —• — Emen Einblick in geleistete Frauenarbeit habe ich versucht, hier zu geben und'einen Ausblick auf die Arbeit, ,d>e von. ' uns Frauen getan werden muß, wenn —wir helfen wöllen am Wiederaufbau des deutschen Judentum >. - - ' Wenn ich zu. Beginn meiner Ausführungen von der Forderung der jüdischen Frauen sprach, das Stimmrecht in der jüdischen'Gemeihde zu erhalten, so sei zum Schluß noch eihmal die spezielle Forderung der Logen Schwestern, als gleichberechtigte Mitglieder in. die Logen aufgenommen zu werden, wiederholt. Still scheint es geworden zu sein mit der Erhebung dieser so laut proklamierten und heiß umstrittenen Forderung. Die Not der Zeit und die schweren Anforderungen, die das tägliche Leben an unsere Kraft stellt, haben uns vielleicht augenblicklich mürbe im Kampfe gemacht. ' Unsere Ueberzeugung von der Notwendigkeit, der Erfüllung unserer Forderung ist noch dieselbe.: Nur in gemeinsamer Arbeit von-Mann und Frau,, nur wenn beide von denselben Idealen erfüllt sind, können die Logen das sein, wozu sie heute mehr als je berufen sind: Eckpfeiler beim Wiederaufbau des Judentums. „ Lg gen und Jugendbewegung. Von Br. D r. Krombac h', Essen. »Die deutsche Schneeglöckchen mi Winterschnee: sie lädtet ein, sie ist ein wahrer Tros der schon verzweifeli wol zukunftsfrohen Wortq, die Werk »Jugendseele, ziel« voranschickt Jugen dbewegung ten r n Juge und d ist das harten deutschen deutschen Frühling für jeden Deutschen, te.« Diese .-W. Foerster seinem rjdbewegung, Jugendim engeren Sinne den Fr. auch für die jüdische Jugendbewegung, .im deutschen Vaterland gelten dürfen, da diese: |ja als Kind und Bestandteil der allgemeinen deutschen Jugendbewegung geworden urjd gewachsen ist, sollen auch am Anfang dieser Erörterungen stehen. Wer den Glauben an aufwärts strebendes Menschentum und an die hohen Ideale unserer* jüdischen Gemeinschaft in sich stärken will,, der 149