Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1924
- Issue
- Festnummer zum Ordenstage : Oktober 1924 (10.1924)
- Date
- 1924-10-01
- Page
- Seite 142 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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sam meineie Köl 50 von den im Rang eb; Lind mi erschöpft, den einst bi Icgegan enige sten La waren stadt geführt uh.d mit den veränderten Siedlungs- und dafür Verhältnissen grundlegende Veränderungen der licher Bructtt jüdischen Gemeinden zur Folge gehabt. kerurog sich Will man sich das Ausmaß dieser Entwick- Jahre 11843 Iung klar machen, so vergegenwärtige man sich etwa; I 4 pCl. die folgenden Ziffern: . Im Jahre 1843 betrug bei ausmachte, einer, Gesamtbevölkerung von 15 267 326 Seelpn Hälft« die Gesamtzahl der im ■ preußischen Staate vorhandenen Tjuden 206 050. Davon entfielen 166 332 auf insgesamt 836 Städte, während auf dem platten Lande.,39 718 Juden lebten. Von den in den Städten wohnhaften Juden wiederum entfielen i 145 300 auf Gemeinden von 100 Mitgliedern und darüber. Solcher Gemeinden gab zurüc es insgesamt 325, davon allein in der Provinz nur w Posen 1Q9, und unter diesen wieder 21, deren die Seelenzahl 1000 überstieg. Im einzelnen stoßen wir auf . die folgenden Ziffern: Stettin 519, Magdeburg 631, Köln 784, Arbeil Düsseldorf 412 Juden^ Zempelburg 1589, Kempen 3528, Lisjsa 3261, Krotoschin 2214, Inowracläw Leber 2120, Rawicz 1878, Gttesen 1794, Rogasen 17?7, Großstadt, Schwerin a/W.. 1622 Juden u. s. f. Die Gemeinden nehmljchkeit Kempen und Lissa waren etwa halb so groß wie als d Berlin, 'viermal so groß als Köln, achtmal so deutet); groß als: Düsseldorf. Gemeinden wie Wronke, Pinne, Labischin, Lobsens, Nakel, Wöllstein, Exin, Bifnbaum u. s. w. wesentlich größer als Köln. Filehne mehr als doppelt so groß wie Magdeburgs Zempelburg so groß wie Stettin, Magdeburg und Düsseldorf zusammen. Heute dürfte die Zahl sämtlicher Juden in Preußen tauf etwa 450 000 zu-veranschlagen sein. Davon entfallenauf Berlin etwa 250 000, auf Besold Breslau und Frankfurt a. JVL je 30 000, auf Köln . zuläng 20 000. Insgesamt beträgt die Zahl der Gemeinden des Str etwa 975. Davon zählen etwa 25 mehr als 1000 Seelen, , rund 30 zwischen 500 und überhaupt 1000 Seelen, etwa 30 zwischen 300 und regelmäßige 500 Seelen, etwa 200 zwischen 100 und 300 Seelen Kinder oh urjd etwa 600 Gemeinden unter 100 Seelen. Verhäl nissel Was besagen dieseZahlen? Während i.J. 1843 schwersten in Preußen eine gewisse Gleichmäßigkeit der Verdeutschen hältnisse anzutreffen ist, keine Gemeinde von überragender Größe, dafür eine Fülle blühender Gemeinden mit. gesunden normalen Lebensbedingungen, hat sich die Entwicklung in der Folgezeit in der Weise vollzogen, daß hunderte völlige n Er und aberhunderje von Gemeinden zurückgebeamte wu gangen, nicht wenige, gänzlich. verfallen sind verloren es, Großstadt ii hatte n wollten ihr« »etvr, e Engi für Bevölkern n bester Steife Rückgrates. Steuer icher der alten W weit berühr l die Schulen ligiösejs Lei ungei ich, eben ■, mehr häuften — 142 - ^if dies kriegszeit. Der ol nedii erschü terte dam wenigen Gfoßgemeinden ein w :senteil der : gesamten jüdischen Bevölzusammengeballt hat.* Währet d im die jüdische Gemeinde in Berlii nur der jüdischen Gesamtbevölk;rung repräsentiert sie heut mehr a s die licher preußischer Juden. Di; Gel zählt heute soviel Seelen, als etwa Gemeinden zusammen, die 1813 ihr nbürtig oder überlegen waren t den Ziffern allein ist das Bild nicht Wie spielten sich die Dinge ab? In henden, durch die stete Abwanderung genen Gemeinden waren es häufig deren Schulterp in der Haup Sache trugen, und diese wenigen gerade die wieder der Anziehungskraft der. nterlagen. In einem Leben redlicher sie es zu Wohlstand gebracit, sje n Lebensabend genießen, von ihrem as haben . So zogen sie nach der die mit ihren Anregungen und Anen ihnen mehr zu bieten versprach, e der Kleinstadt. Der Wegzig bedie Gemeinde nun nicht nur einen ^srückgang, sondern den Verlust der rzahler und damit ihres finanziellen Sie war nicht imstande, trotz Ueberbürdung die Einrichtungen in ise fortzuführen. Rabiate, die einst t waren, wurden nicht mehr tesetzt, gingen zurück oder völlig ei i. Reen verkümmerte oder starb ab. Die der Kultusbeamten wurden ko unlaß das Amt Befähigten. Gegenstand nicht mehr sein konhte. Mehr und sich -die Fälle, daß die Gemeinde reinen Funktionär mphr unterhielt, Gottesdienst nicht stättfand, die ne Religionsunterricht aufwuchsen. bildeten sich heraus^ die zu den Besorgnissen für die' Zukur ft des Jjidtjntums Anlaß geben mußten, e Verhältnisse traf Krieg unc Nach- Die Folgen mußten katastrophal sein, s'in seiner Gesundheit schon schwer Organismus mußte vielfach zu iegen kommen. Lehret und Kultu iden eingeiogen. Viele Gemeinden it ihren einzigen Funktionär. Ersatz