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Der Orden Bne Briss · 1924-06-01 · Nr. 7/8 - Juni/Juli (6.1924) · p. Seite 79

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1924
Issue
Nr. 7/8 - Juni/Juli (6.1924)
Date
1924-06-01
Page
Seite 79 (sequence 17)
Language
German
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sichtspunkte. Die ßeschr inkung der Zahl der ceine große Kostener- 1. als erst ein weiterer und höchstens Repräsentanten bedeutet sparnis, dagegen eine Stintmenverschiebung, auf die allein les ankani. Der Einfluß der kleinen Logen soll gestärkt werden, aber nur durch di« daher wird die nächste Antrag beschäftigen müssen. Er empfiehlt die Aufbringung der Kosten durch Umlage. B e s c h 1 Der Vorschlag des Ein Beschluß kann Großloge gefaßt werden, ^agung sich mit dem u ß: jeschäftsausschusses, §4 der Großlogengesctze entsprechend dem Vorschlag des Komitees insoweit zu ändern, Repräsentant gewählt wird, falls die Mitgliederzahl 400 übersteigt deren des Wunsches muß Sprechen für ihn die die Einrichtung und n den Logen. Durch 2. Der Antrag Steir, die Kosten der Großlogen»' tagung durch eine Umlage aufzubringen, wird angenommen. 6. Vorbereitung der liroßlogentagung. Br. L e s z y n s!c y b< richtet: In der letzten Großlogentagung wurde das Fehlen eines Rituals und die formlose Eröffnung von vielen störend empfunden und die Schaffung eines Rituals angeregt. Die Berechtigung anerkannt werden. I Es gleichen Gründe wie für Beibehaltung eines Rituals die zeremonielle Eröffnung wird die Stimmung günstig beeinflußt und das hohe Niveau, auf ^Jem die Versammlung stet en soll, bis zu einem gewissen Grade angedeute. — Daß ein solches Ritual im Sinne der Ordensideen liegt, beweist das Vorhandensein eines passierwortes und BegrüßungSzeichens. Gründe gegen die Einführung eines Ritualssind nicht laut geworden. Um die knapp besessene Frist, die für die Großlogentagung zur Verfügung steht, nicht noch mehr zu kürzen, kann das Ritual nur kurz sein. Aus diesem Grunde wird vorgeschlagen, von der feierlichen Einführung der zum ersten Mal anwesenden Großlogen mitglieder abzusehen. Das Ritual soll sich eng an das Logenritual anlehnen und einen Hinweis auf die der Großlogentagung eigentümlichen Aufgaben enthalten. Er bittet, den vorliegenden Entwurf nicht zur Grundlage der Diskussion zu machen, sondern, falls eine solche gewünscht wird, sie auf die vorstehenden Ausführungen zu beschränken, Änzwei, wird abgelehnt. derungsvorschläge zum Entwurf oder neue Ent- 1 würfe aber schriftlich einzureichen. j Br. Stein hält ein Ritual für die Großlogentagung für überflüssig. Die Sitzung müsse feier-! lieh beginnen, aber man' solle dem jeweiligen; Großpräkidenten nicht vorschreiben, was er reden solle. Er bittet nur zu beschließen, ‘daß die Großlogentagung feierlich eröffnet .werden solle,; die Ansprache selbst aber dem Ermessen-des ' Großpräsidenten zu überlassen. Die Formalitäten j solleh vorweggetiommen oder im. Läufe der Tagesordnung erledigt werden. * - Br. 011 e n d o r f f schließt sichden Aus- > führungen Br. Steins an. .Dagegen _ müsse ' man sich schlüssig werden, ob.es wünschenswert ist, für das Logenritual so grundlegende / Änderungen und Verlängerungen vorzunehmen wie sie vorgeschlagen sind. Br. Beer ‘tritt für die feierliche Eröffnung der Großlogentagung ein. Die-Schaffung eines - Rituals für die Logen sei schwierig. Der vorliegende Vorschlag erscheine zwar schön in der ‘ Sprache, in der Ausführung aber unannehmbar. Er bittet Br. Baeck, von sich aus ein Ritual auszuarbeiten und es vorzulegen. , ßr. Merzbach: Dem Ermessen des Großpräsidenten bleibt es Vorbehalten, welche Ansprache er halten will. Daneben scheint es angebracht, auch noch eine bestimmte Redeweise festzplegen. Dem entspreche auch der vorgelegte Entwurf, den er für sehr gut hatte. Br. Leszynsky: Durch die vorgelegte Einleitungsrede werde kein Präsident eingeengt Die Eröffnung der Großlogentagungdurch ein Ritual entspreche auch dem Vorgehen der übrigen Distfiktsgroßlogen. ’ Br.Kron.enberger spricht zu Punkt 6/3 Ritual ip den Logen. Er befürwortet die Einführung eines neuen Rituals und bittet hierfür eine Kommission einzusetzen, der alle' Vorschläge der Mitglieder des Generaikomitees zugesandt werden sollen. - Br. H i r s c h spricht sich sowohl für die Einführung eines Rituals für die Großlogentagung als auch für Ergänzung des Logenrituals aus- - Mit der Einsetzung einer Kommission erklärt er sich einverstanden. Br. J e s e 1 s o h' n: Da noch eine Reihe von Wortmeldungen vorliegen, wird die Redezeit auf drei Minuten beschränkt. 79 —

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