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Der Orden Bne Briss · 1924-06-01 · Nr. 7/8 - Juni/Juli (6.1924) · p. Seite 76

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1924
Issue
Nr. 7/8 - Juni/Juli (6.1924)
Date
1924-06-01
Page
Seite 76 (sequence 14)
Language
German
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sprachen werden. Ganz airsgeschlossen erscheint es, aus diesen M. 7000,— die Kosten der Großlogentagung zu decken. Dagegen erscheint ihm der Hinweis dankenswel, daß die einzelnen Logen sich nicht gleich an die Großloge wegen Hilfeleistung wenden, sondern zunächst an die Logen verbände. Diese Anregung soll im Geschäftsausschuß beraten werden. Der Vorschlag, in den künftigen Etats einen Posten für die Großiogentagung einzuset; en, erscheint angängig, aber für die diesjährige C iroßlogentagung nicht mehr durchführbar.' In d esem Jahre müßten die Kosten durch eine gesonderte Umlage aufgebracht werden. Die Wünsche f ir die Aufstellung des Etats werden dem Fihai izkomitee vorgetragen und von diesem berücksic litigt werden. Bei der Ansammlung von Geldern für die Fonds handele es sich nicht um Neuscliaffung solcher Fonds,, sondern um Auffüllung ler alten, infolge der Inflation‘zusammengeschmolzenen. — Was die Befreiung der Logen von der Leistung der Beiträge für ihre zahlungsunfähigen Brüder anlangt, so erscheint eine solche rieht möglich, weil einmal die Großloge keine h iöglichkeit hat, in eine Prüfung der Verhältnisse einzutreteh, dann aber auch, weil der Großloge die Grundlage für ihre Finanzgebarung,hierdurch genommen wird.— Der Anregung, die Kosten der Großlogenbeschickung durch die einzelnen Logen tragen zu lassen, statt sie durch eine Umlage i lufzubringen, wird der G. A. keine Einwendurgen entgegenzusetzen haben, wenn das nicht d izu führen würde, daß aus Sparsamkeitsrücksicht ai von der Beschickung der Großlogentagung abgesehen werden könnte. Werden 'die Kosten der Öroßfogentagung von sämtlichen Logen durch Umlage aufgebracht, würde keine Loge auf den jedanken kommen, von derEntsendung eigener Re Häsentanten abzusehen. Die Teilnahme aller Logen sei unerläßlich. Bf. Jeseis ohn sieht die Möglichkeit hierzu in. dem Hinweis an die kleinen Logen, daß sie, falls sie die Kosten für ihren Vertreter nicht aufbringen können, diese aus dem Ausgleichsfonds, der Großloge erhalten würden. Br. Walt er gibt Kenntnis davon, daß in den letzten fünf Woch< n an Angehörige von Logen aus den abgetretenen Gebieten Unterstützungen in Höhe von G.-M. 5000 erfolgt sind. Br. K r o n b e r g e r bittet um Aufklärung über die Verwendung der Geldes für den Kulturfonds, die rach dem Wuns:he der Logen sofort hätten abgeführt werde l sojlen. B*. Catzenstein ist für Auffüllung alter, absolut notwendiger Fonds, sieht aber den Weg hierzu nicht in der Verwendung gelegentlicher Spendpn, sondern schlägt vor,) von de; l Gesamteinnahmen einen Betrag von etwa 5 7«[hierfür zu entnehmen, um die Fonds wiedei langsam aflsch\|veilen zu lassen, und die Gelder sö anzulegen,1 daß sie nicht wieder zerfließen.; Den Kopfb^itrag von M. 8.— sieht er als genügend an, dal bei Einrechnung des Überschusses von M. 7000.— aus dem Posten »Verschiedene^ und e njgsr anderer Posten ein Pius voh Mark 15 000 bis'20 000.— verbleibt Die Aufbringung der Kc steh der Großlogentagung durch Wie Logen hält er für möglich. Es wird sich jede Loge bereit finden, den Betrag aufzubringeri. Der von c en Berliner Logen zu gründende Ausgleich »fonds sollte dazu benutzt werden, um die Großloge wieder in geordnete Verhe ltnlisse zu bringen. Aus ihm könnten auch die F onds neu geschaffen werden. Dieser Gesichtspunkt sei ein höherer als'der der Unterstützung c!er kleinen Logep. Br. Merzbach tritt dafür ein, daß die1 Loger den Beitrag für die nicht zahlenden Brüder an die Großloge abführen. Der Prozentsatz sei kein so großer, daß die Loge den Betrag nicht aüfbriigen könnte. — Die Großlogen tagung Ufr eine Institution der Großloge und ihre Kost™ sind daher von der Großloge, nicht aber von den einzelnen Logen zu tragen^ von denen einzelne übermäßig belastet werden würden.— Er bittet um Aufklärung, was aus den einzelnen Fond;» geworden ist. Eir. Stein teilt mit, daß die Fords infolge der Inflation — es handelte sich in den überwiegenden Fällen um satzungsgemäß in Effekten angelegte Gelder — auf ein Nichts ausammengescF molzen sind, so daß im ganzen noch etwa 533 Goldmark vorhanden sind.; In d:m Posten »Zuwendungen an Institute« sind enthalten: Zuwendungen an das Afbeiterfürsorgeamt, Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, Mädchenhandel, Religionsunterricht, Gesellschaft zur Förspricht sich nochmals gegen die Thesaurierung von Geldern aus und d^rur g der Wissenschaft des änderte. Den Vorschlag, 5°/0 Juder tums und der linjnahmen

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