Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1924
- Issue
- Nr. 7/8 - Juni/Juli (6.1924)
- Date
- 1924-06-01
- Page
- Seite 75 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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I und jetzt mit M. S:4 000, Gesondert vc n den zu beschließenden Kopfbeitrag wären die Kost;n der Großlogentagung aufzubringen, und zwai durch eine Umlage. Br. Merzb ich: Da ihm nur der Etatsentwurf ohne jede Erläiterung über die Ein- und Ausgaben vorgeh gt werden ist, kann er schwer zu ihm Stellung nehme i. Der Posten Gehälter, der vor dem Kr ege M. 23 000,-*- betragen hat eingesetzt ist, zu dem auch noch evtl, die Reserven aus dem Posten »Verschiedenes« kommen, Ierscheint ihm namentlich mit Rücksich: auf die'starke Minderung der Beamtenbezüge d:s Reichs nicht zu niedrig. Der Antrag des Südv westdeutschen Logenverbandes, ^ie Position für Witwen und Waisen zu streichen, erscheint [ihm dankenswert, weil die Logen die Pflicht haben, für die Hinterbliebenen ihrer Brüder zu sorgen. Es erscheint auch wichtig, daß die einzelnen Logen nicht immer gleich an die Zentrale herantreten, sondern sich zunächst an die Logen verbände wenden. Der vorliegende Etat ergibt einen Uebcrschuü von etwa M. 7000,—, so daß es ‘ihm nicht notwendig erscheint, die Kosten für die Großiogrntagung durch eine gesonderte Umlage aufzubijingen. Für die bevorstehende Großlogcntagunj; sollten die Kosten nur soweit sie ays cem U Überschuß nicht gedeckt werden können, durch eine Umlage aufgebracht werden. Der künf ige Etat aber müsse die Kosten mit jährlich etwa W. 4000,— einsetzen. Er hält es für falsch, mit immer neuen Forderungen, an jjie Logen heranzu treten. UeberdieM. 8,— darf Vicht hinausgegan jen w irden, da alle Logen ihre Beiträge reduzieren müssen. Er spricht sich gegen die Ansammlung neuer Fonds aus den eingehenden Beiträ jen aus. Hierfür müßten die Spenden aus besor deren Anlässen und besonders wohlhabender Brüder verwendet werden. Er bittet, von einer Erhöhung des. Kopfbeitrages über M. 8.— hinai s abzusehen und den Ueberschuß von M. 7000,— für die Kosten der Großlogentagung zurückzustellen, damit die für die nächste Oroßlogeiitagung umzulegende Quote möglichst gering ist. Dfm Finanzkomitee möge anheimgegeben w< rden, künftig bei der Etatsaufstellung alle Ei inähmeum! Ausgabeposten in die Erscheinung treten zu lassen. Br. Jeselsohn ist gegen die Streichung des Postens Witwen und Waisen, der eher erhöht werden müsse, weil aus ihm die Witwen und Waisen der Brüder der Logen der abgetrennten 1 Gebiete zu (berücksichtigen sind, ebenso wie der I kleinen Logjen, die aus eigener Kraft zur genügenden Versorgung nicht imstande wären. Gegen eine1 Erhöhung des Kopfbeifrages über M. 8,— ist auch er, weil die Beiträge durch die Logen schwer aufgebracht werden können. Es wird in Erwägung zu ziehen sein, ob den Logen gestattet werden kann, die Beiträge für die Brüder,! von denen sie einen Beitrag nicht erhalten, nicht1 abzuführen. Für richtig hält er, die Kosten der - Großlogentagung nicht durch' die Großloge, sondern durch die einzelnen Lögen auf bringen zu lassen. Hierdurch würde eine Herabsetzung der Teilnehmerzahl' an der Großloge herbeSgeführt und gleichzeitig auf die Zusammensetzung von . Großloge und Generalkomitee eingewirkt werden. . Da die Großloge für den Sitzungstag nur M. 7,50 gewähre, könnten tüchtige Brüder, deren Mitwirkung d r i rig e n d erwünscht wäre, vielleicht nicht kommenl Das jetzige System' bringe die ■ Gefahr der plutokratischen Einstellung. Br. -Gross tritt für den Etat und für den ’ Kopfbeitrag von M. 8,— ein. Er weist darauf hin, daß es gerade dje kleinen Logen sind, die die Großloge am meisten in Anspruch nehmen. Br. Schulhoefer schließt sich den Ausführungen Br. Jeselsohns an und bittet, es bei dem Kopfbeitrag von M. 8,— zu belassen. . . ] Br. Kronenberger ißt für Annahme des vorgelegten Etats und für einen Kopfbeitrag vonM. 8,—. Er spricht sich dafür aus,-daß die i Kosten der Großlogentagung durch die Einzelj logen getragen werden, und bittet, folgende Anj regung 'anzunehmen: Jede Loge ist verpflichtet, J gemäß den Vorschriften Delegierte zur Großj logentagung zu entsenden. Für jeden Delegierten ' hat die Loge einen festen Kostenbeitrag von M. 100,— zu bewilligen, evtl. Mehrkosten sinddurch die Großloge zu tragen- und auf die All- ,! gemeinheit der. Brüder umzulegen. Die Dele- | gierten sind verpflichtet, den Ersatz der Kosten J anzunehmen. — Neue Fonds sollen vorerst nicht angesammelt werden, da schon der Beitrag von | M. 8,— pro Kopf für viele Logen ein Opfer bedeutet. f . . . „ ‘ Br. Stein: Von einem UeberscHuß von M. 7000,— könne nach den Darlegungen, daß einige Posten zu niedrig gehalten .sind, um einigen Spielraum zu lassen, nicht wohl ge- ■i