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Der Orden Bne Briss · 1924-06-01 · Nr. 7/8 - Juni/Juli (6.1924) · p. Seite 74

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1924
Issue
Nr. 7/8 - Juni/Juli (6.1924)
Date
1924-06-01
Page
Seite 74 (sequence 12)
Language
German
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müssen sich damit abfinden, daß bei ihren Berichten mehr Tat als Wort Abdruck findet, d. h. daß Kürzungen vorgenommen werden. Die Klagen über zu geringe geistige Vertiefung treffen nicht zu, wie die Beiträge der letzten Nummern und die Namen der .Verfasser zeigen. Eine Beseitigung der Klagen über die geringe Aktualität der Zeitschrift ist nicht herbeizuführen, eine vierwöchentlich erscheinende Zeitung kann nicht die Aktualität einer Tageszeitung haben. Dies würde auch bei wöchentlichem Erscheinen' nicht gelingen. Für die Bedeutung des Logenorgans sprächen die günstigen Urteile der ausländischen Distrikte. *_ Br. F i h k e 1 schließt sich den Ausführungen Goldschmidts an und verweist bezüglich der Aktualität auf die Aufsätze »Oberschlesien», »Einfall ins Ruhrgebiet« usw., die allerdings auch manche Kritik hervorgerufen hätten. Br. J e s e 1 s o h n verweist mit Bezug auf die Bemerkungen Br. Finkeis darauf, daß bei der Aufnahme von Artikeln große Vorsicht obwalten müsse, da Artikel wie der über Oberschlesien und das. Ruhrgebiet geeignet seien, Brüdern zu schaden. Abstimmung: Der Antrag des Geschäftsausschusses, den in der 140. Sitzung des Generalkommhees gefaßten Beschluß bezüglich der Monatsberichte aufzüheben, wird gegen eine Stimme angenommen. ~J 2. Finanzfragen. Br; Stein bemerkt zu dem schriftlich vorliegenden Etats-Entwurf, daß verschiedene kleine Posten, die früher eir zeln aufgeführt worden sind, jetzt zusammenge aßt erscheinen. Der Etat fordert eine Kopfsteuer von M. 8,— gegenüber einer solchen von M. 10,— vor dem Kriege. Die“Ausgaben für die Verwaltung einschließlich Gehälter und Beamtei ^pensionsfonds betragen nahezu 50% des ges unten Etats. Die--restlichen 50°;0 entfallen auf alle übrigen Aufgaben des Ordens. An der f pitze der letzteren Ausgaben stehen die Post:n von je M. 10 000,— für die Unterstützung von Witwen und WaiseH und für bedürftige Brf der. Diese Posten sind so niedrig eingesetzt worden,’weil Mittel aus ausländischen Distriktei, insbesondere solche aus der Tschechoslowakei und aus Amerika, die der Großloge zugefloss m sind, eine Ergänzung ermöglichen, sonst wür< len sie bei weitem ni cht ausreichen, da in der Zeit vbm 1. Januar bis 31. März mehr als M. 24 000,— für die gefachten Zwecke aufgevvendet worden sind. Nur erklärt der südwestdeutsche Logenverband, caß ein Kopfbeitrag voh M. 8,— für die Logei nicht ‘ tragbar sei, und daß er auf M. p,— herabgesetzt t werden sollte. Um diese HerabsetzungI zu ermöglichen, verlangt er neben j der allgi (meinen Forderung größter Sparsamkeit die Streichung deri Positionen für Witwen unff Waisen! mit je M. 10 000,— mangels Mittel ubd begründet die Forderung damit, »daß es Aufgabe unci Pflicht der einzelnen Loge sei, rest!o$ diese Erfordernisse der Brüderlichkeit zu erfüllen und jie nicht auf die Großloge abzuladen». .Diese Forderung erscheint unverständlich, da die GroßlogC ja nvr in den Fällen einspringt, wp die Einzelloge außierstande ist, ihre Verpflichtungen gegenüber den Hinterbliebenen ihrer Bruder zu erfüllen. In diesen Fällen aber muß die Gesamijieit der Logen über die Großloge helfend eingr sifen. — (Neu im Etat erscheint der Pos en von r 500,— zur Schaffung eines Pensioitsfonds, en Errichtung durch dasj Generalkomitee - wiederholt beschlossen worderi ist. I Für Besuche bei Logen (epnschließ Ich Propaganda) sind M. 8000,— ausgesetzt. i Diese Sünfme geht über den Friedenssatz hinjaus, ist abei gegenüber den dringende^ Wünschen der Logjen, durch Vertreter der Großloge besucht zu [werden und so in enge Fühlung mit der Graßloge zu treten, nicht hoch! genug. Der Posten Gehälter ist vom Geschäftsaif schuß entgegen : dem Vorschlag des FinanzkotT itees herabgesetzt worden, und zwar von M. 30 000,— auf 24 000,—; doch sird einige tausjend Mark unter »Verschiedenes» in Reserve gestellt worden. i Größere Ersparnisse werden nicr| erzielt werden können, so daß grundlegende i Änderungen) an dem Etat nicht vorginommeu werden können. Wünschenswert wäre, wenn der von dem Ges :häftsausschuß unter Auferlegung < 1er größtmög liehen Beschränkungen vorgeschlagepe Kopfbeitiag von M. 8,— auf M. 10,-j— erhöht! werden würfe, damit Fonds wieder angesamnielt und die ins von den ausländischen Distrilt^n zugeflos* enen Hilfsgelder wieder abgetragen! werden körnen. ' — 74 —

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