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Der Orden Bne Briss · 1924-01-01 · Nr. 1/2 - Januar-März (1.1924) · p. Seite 14

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1924
Issue
Nr. 1/2 - Januar-März (1.1924)
Date
1924-01-01
Page
Seite 14 (sequence 16)
Language
German
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von sich abzuwälzen. Kein überhebliches Wort ist je von seinen beredten Uppen, kein anmaßender Satz aus seiner gewandten Feder geflossen, Qüte und Hingabe war der Qrundzug seines Wesens. Der Witwe Zamenhof gebührt das Verdienst, daß sie in all den Jahren der Entbehrungen und des Mißerfolges nicht aufgehört hat, an das Werk am ihres M Kampfgi halb au zollten gegangefi Ue! spräche Aufsatz ines zu glauben, daß sie ihm ein« treue [«fährtin gewesen ist; mit Recht ist desi :h ein gut Teil der dem »Meister« ge- Vereluung auf Klara Zamenhof überbe r das Werk Zamenhofs, die Welthilfs- Esperanto, werde ich in einenji zjweiten das wesentliche darlegen. { 70. Geburtstag des Ör. Großpräsidenten Timendolff^r. Am 1. 9. 23 feierte Br. Timendorfer seinen für die; auswärtigen Logen und Brjüd^r Br. Staatsrat Dr. Cohn-Dessau.!! Ferner waren als Gratulanten Vertreter der Gesellschaften, denen Br. Timendorfer angehört, erschienjen. I Besonders erfreut wurde äer Jubilar1 durch die Ansprache des Vertreters der Odd Fellow- 70. Geburtstag. Auf besonderen Wunsch des Jubilars fand diese -Feier in aller Stille im engsten Familienkreise statt Trotzdem hatten sich 'die Mitglieder des Oeneralkomitees und des Oeschäftsausschusses es sich nicht nehmen lassen, soweit irgend möglich, persönlich ihre Olückwünsche ' Loge Abzustatten. In Abwesenheit der drei Berliner Vizegroßpräsidenten brachte Br. Groß-Schatzmeister Maximilian Stein für den. Geschäfts- Ausschuß wärmste Wünsche zum Ausdruck, für die Berliner Logen sprach Br. Theodor Kreslawsky, Präsident der .Berthold Auerbach-Loge, Meisters vom Stuhl Herrn Philipp, der detk Wunsch aussprach, daß der Orden Bne BriäS und der Odd Felloworden gemeinsam an dem Wiederaufbau des Vaterlandes zusammen arbeiten möchte. Br.j Timendorfer brachte zum Auisdnjck, daß dieis auch sein Bestreben sei.1 I An die würdigen Logen urid lieben Brüderl*) / Wiederum haben die w. Logen und I. Brüder aus Anlaß meines 70. Geburtstages mich mit Aufmerksamkeiten jeglicher" Art überschüttet, so daß es mir nicht möglich ist, das richtige Wort des Dankes zu finden. Ich will nur versichern, daß mich all die Beweise der herzlichen Brüderlichkeit hocherfreut und beglückt und meinen Geburtstag verschönt haben. Allerdings will ich nicht verhehlen, daß mich gerade an meinem Freuderitage, an dem ich zur Rückschau angeregt wurde, ein überaus schmerzliches Gefühl bedrückte: die Sorge um den Fortbestand unserer Organisation. Das Werk, das ich von meinen Vorgängern, den Brüdern Fenchel und Maretzki, übernommen und das ich mit Hilfe der einzelnen Logen und Brüder so - *) Dieser Appell unseres Br Großpräsidenten sollte bereits vor der letzten Oeneralkomitee-Siizung (November 1923) zum Abdruck gelangen, Was leider nicht möglich war. Die Redaktion holt den Abdruck in unveränderter Form nach. herrlichj auszubauen -in der Lage war, drpht zusammepziibrechen. Die Großloge ist in Not; es fehl an lallen Ecken und Enden. Es :ist uns schwer, das Büro aufrecht zu erhalten, die hohen Portokosten im Verkehre mit den Logen und anderen Organisationen zu tragen u. dergl. mehr. Br cht die Großloge zusammen, so fällt mit ihr diej ganze Organisation auseinander. | M^in Streben ging stets dahin, di^ Logen zu schjonen und ihnen keine honen Beiträge aufzuerlegen. ln den letzten Jahren hat sögar die Großlpge — dank der reichlichen Spenden aus dem Ajusiande — den Logen für verschiedene Zweckt viel mehr gegeben, als sie vort diesen empfangen hat. Diese Spenden aus dem Aus- - lande werden aber nur dann weiterfließen, wenn unsere) Organisation intakt bleibt Die Brüder und Lögen werden daher gebeten, mit äußerster Anspannung ihrer Kraft die Fortexistenz unseres Distriktes zu ermöglichen. — 14

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